Probenfotos bis zum 28.10

27. September 2006

Nun war sie also, die erste Probe als Gesamtschau. Ich (Georg) will mal hier ein paar Kommentare dazu reinsetzen.

Die Probe war lang und anstrengend – aber ihr habt auch durchgehalten und wenn wir uns dann immer noch besser zusammenreissen, dann wird es auch was!

Kritisch war die Probe besonders nach der Pause. Und besonders kritisch war der dritte Akt. Auch aus aeusseren Umstaenden – zwei Schauspieler mussten schon frueher weg (was uns bekannt war). Und wir fangen halt unsere Proben immer noch nicht puenktlich an!
Im dritten Akt wiederum besonders kritisch ist der dritte Teil, die Kammerszene. Manche von euch aus dem Zuschauerraum sagten, das ganze war ziemlich unverstaendlich. Ich kann das nur zu gut verstehen: So wie es in dieser Probe lief, kann man die Szene nicht verstehen. Aber wir muessen das sehen,wie das Uebeen eines Instrumentes. Man muss manchmal langsam herangehen, das Gesamte laesst sich kaum erahnen. Und trotzdem wird es dann etwas das sich – in diesem Fall – hoeren lasssen kann. Ich moechte euch erinnern, dass wir bei Proben dieser Szene schon ganz tolle Momente hatten, die uns dann zu einem Verstaendnis der Szene hinfuehren:

a) Obwohl es ein Abschalten und damit ein Tod ist, ist es ein total wohltuender Moment, wo die laermende Maschine aufhoert zu laufen und Ruhe einkehrt. Das ist ein Moment, des Nachdenkens, einer der duch den Wechsel von „Laerm“ und Ruhe sehr intensiv dargestellt werden kann. Darstellendes Spiel ist ja eben mehr als nur Text, den Zuschauerinnen und Zuschauern muessen wir auch die Freiheit lassen, ihre eigene Interpretation zu finden. Und ihr duerft nicht die Wirkung unterschaetzen, wenn man etwas zum ersten Mal sieht.

b) Die Preisgeste am Ende, III.3.11 – zuvor alles nicht ganz klar auf der Buehne und dann etwa 30 Leute, die in einer Klarheit und Einfachheit in die Stille hinein Gesten machen. Ihr habt dies schon mal mit einer Anspannung ruebergebracht dass mir das Kribbeln gekommen ist. Allein aufgrund solcher Momente ist fuer manchen der Besuch eines Theaterstueckes schon lohnend.

Zwei Beispiele, die meiner Meinung nach zeigen, dass die Kammerszene zu einem Hoehepunkt des Theaterstueckes werden kann. Gewiss kein einfacher Hoehepunkt, sondern einer, der erarbeitet werden muss. Aber ich denke, dass die Anlagen drin sind und auch eure Talente eine eindrucksvolle Szene ermoeglichen koennnen. Ihr duerft auch nicht vergessen, dass das, was wir euch sagen, was dahintersteckt nur Abbilder dessen sind, was wir uns gedacht haben, andere Moeglichkeiten sind aber auch legitim. Der Matthias hat sein Stueck aus der Hand gegeben, hat es uns anvertraut. Und ich sehe in jeder und jedem von euch – nicht immer, aber schon sehr oft – etwas aufblitzen von dem was mir moeglich erscheint, dass wir rueberbringen koennen.

Ich will euch ermuntern mit Freude fuer unser Theaterstueck zu werben – denn dies ist die Phase dafuer! Jetzt Schwarz-zu-malen hilft nichts und ist auch falsch; denn durch euer Spiel, durch euer Singen schafft ihr es bereits jetzt etwas darzustellen. Es ist natuerlich noch nicht auffuehrungsreif. Jedoch hoffe ich, dass ihr diese nun kommende Woche euch reinhaengt, euch mal eure Szenen nochmal anschaut und dann wird es etwas werden! Ein Theaterprojekt der KJT, ein schwieriges, kompliziertes, auch ein Wagnis, aber die Herausforderung macht uns doch nur staerker, oder?

Ich hoffe obiges dient euch als Aufmunterung und Hoffnungszeichen in Hinblick auf die Auffuehrungen

Georg (persoenliche Meinung ein paar Stunden nach der Probe)

Kurz vor der ersten gesamten Probe des Stückes auf der Bühne noch ein paar Bilder:

Wie eine so schwierige Szene auch mal Spass machen kann!
Wie eine so schwierige Szene auch mal Spass machen kann!

Vor wem haben die denn Angst?
Vor wem haben die denn Angst?

Ah! Der Mephisto macht die Leute zur Schnecke
Ah! Der Mephisto macht die Leute zur Schnecke

Gemeinsam in die Weite blicken – freut ihr euch auf die Aufführung?
Gemeinsam in die weite Blicken - freut ihr euch auf die Auffuhrung?

Na der Text ist ja auch nicht so einfach – Gut dass es einen Spiegel gibt!
Na der Text ist ja auch nicht so einfach - Gut dass eis einen Spiegel gibt!

Endlich auch ein paar neue Fotos (23.10.06)
Theresa kann nicht in Ruhe proben, immer wird sie beobachtet
sie-werden-ihn-nie-mehr-sehen-2-klein.jpg von Flo als Chef der Gestpapoteufel-liesst-genuesslich-k.jpg
Aus ihrer noch völlig ungeschmückten Bretterbude wollen Beggi und Luki verreisen, einen Riesenberg Bücher haben sie schon durchgewälzt, jetzt wird noch auf der Landkarte das Richtige gesucht.


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Direkt aus der Lagerhalle in den Theatersaal der KJT importiert…

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… Ein Fließband, das eine Maschine werden soll, die mindestens 10 Arbeitsplätze sichert.

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Karin – sie spielt das personifizierte Ende des Fließbands, der Maschine, und der 10 Arbeitsplätze.

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Manchmal gibt es viel Platz auf der Bühne – und es wird doch nicht langweilig sein, oder?

wir haben viel platz

Theatertruppe Stand 9. September (ohne Sänger und einige entschuldigte Mitspieler, inzwischen sind wir 40 Sänger und Spieler aus Thannhausen, Burg, Nettershausen, Münsterhausen, Oberrohr, Berg)

Rollenverteilung alle

Wer bekommt welche Rolle? Niemand lässt sich seine Anpannung anmerken.
Rollenverteilung

neue Rollen für den Großen: Wesse wird Vater von 5 Kindern, drei davon im Bild

Rollenverteilung Wesse und Familie

Zwei vom Bühnenbau präsentieren sich als Meister im Bohren
Bühnenbauer
Das wollte eine mal Halfpipe-Bühne werden, wer jetzt ins Pfarrheim kommt, kann eine Überraschung erleben

Werkstatt Pfarrheim

Zur ersten Probe ist die Bühne schon gestanden, da versuchte mancher sich als Engel oder Teufel

erste Teufelprobe

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