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	<title>Fangt uns doch &#187; Selber Spielen</title>
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	<description>Wie kam es soweit, dass Hans und Sophie Scholl gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden? Weblog gegründet als: Tüfteleien und Motivation zum Theaterstück der KJT 2006/07: „Fangt uns doch“</description>
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		<title>Von der politischen Freiheit</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 15:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bin heute sehr dankbar, den Leipzigern, für ihr mutiges Beten und Demonstrieren heute vor 20 Jahren. Werde auch die Nobelpreisträgerin von gestern, Herta Müller, einmal lesen, die angeblich so genau den Diktatoren dieser Welt auf die Finger schaut &#8211; und indirekt das hohe Lied der Freiheit singt.  Dieses Lied sei mit Reiner Kunze (aus einem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=565&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://www.faz.net/m/%7BA087830E-5FF7-4DB5-952D-AE142A9A2272%7DPicture.jpg" alt="" width="299" height="445" />Bin heute sehr dankbar, <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-10/Ende-DDR?page=3">den Leipzigern</a>, für ihr mutiges Beten und Demonstrieren heute vor 20 Jahren. Werde auch die Nobelpreisträgerin von gestern, Herta Müller, einmal lesen, die angeblich so genau den Diktatoren dieser Welt auf die Finger schaut &#8211; und indirekt das hohe Lied der Freiheit singt.  Dieses Lied sei mit Reiner Kunze (aus einem Interview in Jahr 1991) angestimmt</p>
<p style="padding-left:30px;">[Interviewfrage] Haben Sie den Eindruck, dass die Menschen im Osten Deutschlands von der Freiheit, die jetzt gekommen ist, enttäuscht sind? Von der Freiheit, die sie so stürmisch wollten und nach der sie aus einer so tiefen Überzeugung heraus verlangten?</p>
<p style="padding-left:30px;">[Kunze] Diejenigen, die in diesem politischen System nahezu erstickt sind, werden die Freiheit stets als <em>den</em> Wert empfinden. Aber hat denn die Mehrheit der Menschen tatsächlich die Freiheit gewollt? Die Menschen in der DDR haben nicht wissen können, was das ist, die Freiheit zu wollen.  Sie haben geglaubt &#8211; nicht alle, ich weiß -, Freiheit sei etwas, das man ohne Gegenleistung erhalten kann. Sie haben eine Freiheit ohne Risiko erwartet. Eine Freiheit, die man, wie soll ich sagen, abheben kann bei Bedarf. Eine verwaltete Freiheit. Eine bequeme Freiheit. Da kann ich nur sagen: Nichts ist unbequemer als die Freiheit. Aber auch nichts ist begehrenswerter. <img class="alignright" src="http://www.nikolaikirche-leipzig.de/images/stories/headpics/headpic_108.jpg" alt="" width="267" height="151" /><span id="more-565"></span>Es gibt einiges, das ähnlich oder genauso begehrenswert ist: Gesundheit (was genügend Nahrung, genügend Schutz vor Kälte, genügend Wasser für die Hygiene einschließt). Und Liebe. Aber frei sein heißt, sich entscheiden müssen, und das hat man nicht gesehen, und deshalb kann ich niemandem einen Vorwurf machen. (195-6)</p>
<p>Reiner Kunze hat einen ähnlich genauen Blick für das Kokettieren mit der Diktatur, er kennt die Verführbarkeit gerade der deutschen Schriftsteller, Künstler und Intellektuellen:</p>
<p style="padding-left:30px;">Lassen Sie mich eines vorausschicken &#8211; ich kann dann freier sprechen. Die dem Sozialismus verpflichteten oder im Westen zuweilen auch mit dem Sozialismus kokettierenden Intellektuellen &#8211; ich nenne sie jetzt einmal unerlaubt abgekürzt die &#8222;deutschen&#8220; Intellektuellen, es gibt unter den deutschen selbstverständlich auch andere &#8211; diese Intellektuellen haben viel dazu beigetragen, dass in der DDR der Geist hochgehalten wurde und die Maßstäbe nicht völlig verlorengingen. <img src="http://images.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/leipzig/leipzig-540x304.jpg" alt="" width="540" height="304" />Ich verdanke einigen von ihnen Hilfe und Freundlichkeiten &#8211; Stephan Hermlin, Christa und Gerhard Wolf, den Heyms, Heinz Knobloch und seiner Frau &#8230; Vor allem aber sind es ihre literarischen Werke, die dazu beigetragen haben, dass die Maßstäbe nicht verloren gingen &#8211; trotz der Brüche und Inkonsequenzen in manchem dieser Bücher. Und so haben diese Schriftsteller selbstverständlich auch dazu beigetragen, dass es zu den gesellschaftlichen Veränderungen gekommen ist. &#8211; Und lassen sie mich noch eines vorausschicken: Die bedauerliche Rolle, die diese Kollegen im Augenblick spielen und auch in der Vergangenheit gespielt haben, will nichts für die Zukunft besagen. Spätestens seit Kleist wissen wir, dass sich in einem wirklich überragenden Autor letztlich der Dichter als stärker erweist als der Ideologe, und die Voraussetzungen dafür, dass sich in Deutschland der Dichter vom Ideologen befreit &#8211; zumindest insoweit, dass er sich nicht mehr von diesem in seinen Schaffensprozess hineinreden lässt &#8211; waren seit 1933 nie so günstig wie heute &#8230; (190-1)</p>
<p style="padding-left:30px;">[...] Das Schlimmste, was diese Intellektuellen haben tun können , war ihr Auftreten im Westen. Sie waren Adjutanten einer Diktatur. Sie haben von dieser Diktatur im Westen &#8211; und zwar weltweit &#8211; ein Zeugnis abgelegt, das besagte, dieses politische System habe seine Fehler, aber in ihm vollziehe sich der Fortschritt der Menschheit und dieses Zeugnis entsprach der Heilserwartung der sozialistischen Intellektuellen in der ganzen Welt. Deshalb wurde dieses Zeugnis tradiert, und das Zeugnis derer, die versuchten, die Dinge beim Namen zu nennen, wurde entweder nicht gehört oder der Lüge geziehen. (192)</p>
<p>Zitate aus Reiner Kunze: <em>Wo Freiheit ist&#8230; Gespräche 1977-1993</em>. Aus einem Gespräch mit dem Österreichischen Fernsehen vom 30. September 1991. -</p>
<p>Was war das mit Kleist, wo war er ideologisch verzerrt?</p>
<p>&#8230; Die Dinge beim Namen nennen, das möchte ich auch können.</p>
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		<title>Kränkungen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 21:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230; bin irgendwie gekränkt, dass ich damit rechnen muss, dass ich die nächsten Jahre nicht zum Theatermachen kommen werden. Unangenehm, dass man eine solche Eigenschaft hat und sie an sich selber feststellen muss. (Zum Glück denk ich das nur manchmal.)
Es hilft das doch auch Erfüllende, was ich im Moment tue und vielleicht ein bischen Dialektik. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=487&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="en-GB"><img class="alignright" src="http://i180.photobucket.com/albums/x247/soundandfuryandpeace/microscopeflower.jpg" alt="" width="325" height="214" />&#8230; bin irgendwie gekränkt, dass ich damit rechnen muss, dass ich die nächsten Jahre nicht zum Theatermachen kommen werden. Unangenehm, dass man eine solche Eigenschaft hat und sie an sich selber feststellen muss. (Zum Glück denk ich das nur manchmal.)</p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="en-GB">Es hilft das doch auch Erfüllende, was ich im Moment tue und vielleicht ein bischen Dialektik. Weiß nicht, ob der Begriff der Menschenwürde, der in der Bundesdeutschen Verfassung,  so wichtig ist, auch den Widerständlern so zentral war. (Bin diesbezüglich gerade auch zu weit weg von den Weiße Rose Leuten, dass ich mich erinnerte.)</p>
<p style="margin-bottom:0;padding-left:30px;" lang="en-GB">Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß. Es könnte sein, dass die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, indem sie gewinnt, indem sie verliert. (Immanuel Kant)</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/487/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/487/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/487/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=487&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Begeisterung</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 21:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meditationen]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Buber hat, soweit ich weiß, in deutscher Sprache die Rabbi-Geschichten des osteuropäischen Judentums gesammelt. Ich zitiere den Anfang seiner Einleitung der &#8222;Erzählungen der Chassidim&#8220; (einige Auszüge hier). Aber es gilt für alle Kunst, für die die sie schaffen, und für die, die sie produzieren.
Dieses Buch will seinen Leser in eine legendäre Wirklichkeit einführen.
Ich muss [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=412&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://wendelsteiner.de/Juden/Bilder/Chassidim-3.JPG" alt="" width="321" height="246" />Martin Buber hat, soweit ich weiß, in deutscher Sprache die Rabbi-Geschichten des osteuropäischen Judentums gesammelt. Ich zitiere den Anfang seiner Einleitung der &#8222;Erzählungen der Chassidim&#8220; (einige Auszüge <a href="http://buber.de/de/chassidim">hier</a>). Aber es gilt für alle Kunst, für die die sie schaffen, und für die, die sie produzieren.</p>
<p style="padding-left:30px;">Dieses Buch will seinen Leser in eine legendäre Wirklichkeit einführen.</p>
<p style="padding-left:30px;">Ich muss sie legendär nennen, denn die Überlieferungen, denen es die ihnen angemessene Form zu geben unternommen hat, sind nicht chronistisch zuverlässig. Sie gehen auf begeisterte Menschen zurück, die in Erinnerungen und in Aufzeichnungen festgehalten haben, was ihre Begeisterung wahrnahm oder wahrzunehmen glaubte, also sowohl manches, was sich zwar begeben hat, aber nur von dem Blick des Begeisterten zu erfassen war<span id="more-412"></span><img class="alignright" src="http://www.klosterkirche.de/zeiten/herbst/img/chassidim.jpg" alt="" width="322" height="264" />, wie auch manches, was sich so, wie es erzählt worden ist, nicht begeben hat und nicht begeben haben kann, was die begeisterte Seele aber als etwas, was sich sinnfällig so begeben hat, empfand und daher als solches berichtete. Darum muss ich es eine Wirklichkeit nennen: die Wirklichkeit der Erfahrung begeisterter Seelen, eine in aller Unschuld entstandene Wirklichkeit, ohne Raum für Erfindung und Willkür. Die Seelen berichten aber eben nicht von sich, sondern von dem, was auf sie gewirkt hat. Was wir ihrem Bericht zu entnehmen vermögen, ist somit nicht eine Tatsache der Psychologie allein, sondern eine des Lebens. Begeisterndes geschah, und es wirkte, wie es wirkt: indem die Überlieferung die Wirkung mitteilt, bekundet sie doch auch, was so gewirkt hat – sie bekundet Begegnungen zwischen begeisternden und begeisterten Menschen, den Umgang zwischen jenen und diesen. Das ist echte Legende, und das ist ihre Wirklichkeit.</p>
<p>Heute ein Spiegelartikel, dass Historiker die Wiederveröffentlichung von Nazi-Comics erlauben. Wundert mich, dass objektive Historiker hierzu was zu sagen haben. Freilich, auch Historiker haben ihre Funktion, ihr wachsames Auge, ihre Wirklichkeit. Wenn sie über den Widerstand gegen Hitler schreiben, fehlt mir oft die Begeisterung &#8211; ich denke, die wäre auch ihnen nicht verboten (Mir fällt sie ohne den Zwang historischer Methoden einfacher, hoffentlich hab ich manchmal ein bischen davon. Eine besondere Art von Begeisterung liegt auch im Nüchternsein.)</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=412&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Moltkes Jugend</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2008/08/11/moltkes-jugend/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 21:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandscharakter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Buch, das unsere Idee bei einem anderen Widerständler aufgreift: Jochen Köhler verstarb, als er den ersten Teil seiner Biographie &#8222;Helmut James von Moltke. Geschichter einer Kindheit und Jugend&#8220; fertiggeschrieben hatte. Hörte die DLF-Rezension in Andruck (leider nicht im Netz), die ZEIT lobt in höchsten Tönen und beschreibt auch ein Ideal einer Bühnenbearbeitung:
Der Autor, von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=316&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://www.rowohlt.de/sixcms/media.php/604/thumbnails/08_08_Koehler.jpg.320578.jpg" alt="" width="291" height="169" />Ein Buch, das unsere Idee bei einem anderen Widerständler aufgreift: <a href="http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/Jochen_Koehler_Helmuth_James_von_Moltke.11082008.2731735.html">Jochen Köhler </a>verstarb, als er den ersten Teil seiner Biographie &#8222;Helmut James von Moltke. Geschichter einer Kindheit und Jugend&#8220; fertiggeschrieben hatte. Hörte die DLF-Rezension in Andruck (leider nicht im Netz), die <a href="http://www.zeit.de/2008/32/P-Koehler?page=all" target="_self">ZEIT</a> lobt in höchsten Tönen und beschreibt auch ein Ideal einer Bühnenbearbeitung:</p>
<p style="padding-left:30px;">Der Autor, von Haus aus kein gelernter Historiker, bedient sich einer biografischen Methode, die sich nicht den strengen Kriterien der Wissenschaft unterwirft, sondern sich zu ihrer Subjektivität bekennt. <span id="more-316"></span>Er umschreibt diese Methode mit dem auf den ersten Blick befremdlichen Ausdruck »Ins-Leben-Starren«. Gemeint ist damit: Wenn der Biograf den Protagonisten seiner Erzählung im Spiegel der historischen Zeugnisse nur lange genug fixiere, wenn er sich in ihn hineinversenke, seine Gedanken und Gefühle zu »lesen« verstehe – dann könne er ihn gewissermaßen wieder zum Leben erwecken. Das verlangt allerdings nicht nur viel Einfühlungsvermögen, sondern auch historische Einbildungskraft, und über beides verfügt der Autor in ganz erstaunlichem Maße.</p>
<p>Im Gegensatz zu diesem Werk sei die Lebensbeschreibung von Günter Brakelmann &#8222;solide gearbeitet, doch fehlt ihm jeder Glanz&#8220; (die entsprechende Rezension findet sich <a href="http://www.zeit.de/2007/11/P-Moltke">hier</a>). Empfehlenswerte Originaltexte sind Beate Ruhm (Hrsg.): <em>Briefe an Freya 1939–1945;</em> C. H. Beck, Neuausgabe in der beck’schen reihe, 2007 und Beate Ruhm (Hrsg.): <em>Ein Leben in Deutschland. Briefe aus Kreisau und Berlin;</em> C. H. Beck, 1999 &#8211; Briefe von Molkes Mutter an ihre Eltern in ihre südafrikanische Heimat.</p>
<p>Inhaltlich betonen die Rezensionen die Wärme der Mutter und die politische Meinungsvielfalt im Hause Moltke. Bin gespannt, was da noch mehr zu finden sein wird. Muss mir leider meine Leküre dieser Bände z.Z. aufsparen.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/316/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/316/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/316/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/316/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/316/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/316/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/316/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=316&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wann zuletzt Verstecken gespielt?</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2008/03/31/wann-zuletzt-verstecken-gespielt/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 13:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem &#8222;Musical&#8220; oder der Kantate &#8222;Emmaus&#8220; der Türkheimer (Wegzeichenchor u.a. mit der Michi, Sprechrolle, Gerhard sang als &#8222;der Fremde&#8220;, jüngster Spieler sein Sohn Johannes, insges. schätze ich 100 Mitwirkende) sagte ich gestern, ich hätte große Bedenken, Auferstehung auf die Bühne zu bringen. Heute würde ich das Gegenteil sagen: Sind es nicht gerade die Geschichten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=296&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal"><img src="http://www.musik-und-wort.de/hp/gfx/aktuelles_emmaus.jpg" align="right" height="292" width="207" />Nach dem <a href="http://www.maria-himmelfahrt.de/html/chore___emmausmusical.html">&#8222;Musical&#8220; oder der Kantate &#8222;Emmaus&#8220; der Türkheimer</a> (Wegzeichenchor u.a. mit der Michi, Sprechrolle, Gerhard sang als &#8222;der Fremde&#8220;, jüngster Spieler sein Sohn Johannes, insges. schätze ich 100 Mitwirkende) sagte ich gestern, ich hätte große Bedenken, Auferstehung auf die Bühne zu bringen. Heute würde ich das Gegenteil sagen: Sind es nicht gerade die Geschichten vom auferstandenen Jesus, in denen Jesus den Seinen zuruft: „Fangt mich doch!“. Wie im Kinderversteckspiel, beim Ostereiersuchen: ihr habt wohl gedacht, vor dem Grab stünden Wachen. Ha, die sind eingeschlafen. <span id="more-296"></span>Ihr habt gedacht, darin läge ein Leichnam… habt ihr euch gedacht, ja … Ihr habt euch gedacht, ihr könntet finden, wo sie ihn hingelegt haben… Ihr habt euch gedacht, ihr müsstet der Maria von Magdala nicht glauben. Ihr habt euch gedacht, so einen netten Fremden, der wird so wie ein Mensch immer bei euch bleiben … bis ihr ihn erkannt habt, den der hingerichtet war – und dann war er weg! – Zuletzt auf dem See Genezareth. Ihr habt keine Fische gefangen über Nacht, dass es nicht einmal für ein Frühstück langt? Na, „fangt sie doch“ rechts von eurem Schiff. Und heute ist Schwimmen dran, lieber Petrus, nass werden und schwimmen, das mit dem auf-dem-Wasser-gehen war ein andermal. Und die Zukunft, die Jesus seinen Freunden zutraut…</p>
<p class="MsoNormal">Nicht zu fassen.</p>
<p class="MsoNormal">Zeit für große Worte „Nie mehr […] sollt ihr Angst im Schilde führ’n“ (<a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/11/26/grillhahnchen-in-langenneufnach/">Gregor Linsen</a>s Lied) „Sind auch dir die Augen aufgegangen?“ (<a href="http://www.musik-und-wort.de/">Kathi Stimmer-Salzeder</a>), für fans des Wortes genügt „Alleluja“.</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.nabu-mv.de/nvp/kleiberschule/img/tarnen_verstecken_.jpg" align="right" height="150" width="200" />Und doch verspielt. Linsens abstrakte Musik, Kathis Stimmers Emotionen, aber nie auf voller Lautstärke: fangt es doch, Irmgard Schorers handlungsfokusierte Lieder „Ich habe den Herrn gesehen“ – die eingestreuten populären Highlights, die überraschenderweise auch davon erzählen.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn Auferstehung nicht auch so verspielt wäre, müssten sich Musiker und Schauspieler ärgern, dass sie den Emotionen derer, die alles aufs Spiel gesetzt haben, nicht gerecht werden. Seinen Lebenseinsatz zu bringen ist eine gute Sache, aber heute, ist Spiel angesagt: Versteckulus, mit Instrumenten und Personen.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/296/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/296/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/296/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=296&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Stücksuche</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2008/01/23/stucksuche/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 10:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Suche nach einem Theaterstück &#8211; für Amateurbühne. Damit sich andere Leute leichter tun ich wir uns schon mehrmals taten. Sehr viele Stücke gibt es beim Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage. Es kostet mir immer einige Überwindung, mir einen Account geben zu lassen. Aber dort ist es recht unproblematisch und man kann ganz gut bestellen. Man [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=288&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.waldbuehne-halsbach.de/start_00.jpg" align="right" height="225" width="311" />Suche nach einem Theaterstück &#8211; für Amateurbühne. Damit sich andere Leute leichter tun ich wir uns schon mehrmals taten. Sehr viele Stücke gibt es beim <a href="http://www.theatertexte.de/">Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage</a>. <span id="more-288"></span>Es kostet mir immer einige Überwindung, mir einen Account geben zu lassen. Aber dort ist es recht unproblematisch und man kann ganz gut bestellen. Man kann dort sogar telefonisch nachhaken, wenn eine Bestellung nicht kommt, und dann kam sie bei mir recht schnell. Die Infos über die Stücke dort sind gut, aber es fehlt eine Angabe über die Länge des jeweiligen Stückes.</p>
<p>Wer es einfacher will und weniger Auswahl genügt, der wende sich z.B. an den <a href="http://www.dtver.de/">Deutschen Theaterverlag Weilheim</a>, die schicken auch einen übersichtlichen Katalog zu, in dem man vielleicht leichter findet, was man sucht. Man kann dort z.T. halbe Stücke zum Ankucken direkt herunterladen.</p>
<p>Zu dem, was wir schon gespielt haben: Die Stücke von Martin Winklbauer &#8211; wir spielten &#8222;Der Bauer in der Kutte&#8220; &#8211; finden sich über die <a href="http://www.waldbuehne-halsbach.de/">Waldbühne Halsbach</a> oder über Google Suche. Manches bekommt man durch persönliche Bekanntschaft. Beim Deutschen Theaterverlag Weilheim fanden wir Hans Baumann &#8222;Die Prinzessin im Berg&#8220;, Ernst Lange &#8222;Onesimus&#8220; und &#8222;Halleluja Billy&#8220;, außerdem &#8222;Nacht über Le Croux&#8220;, das Stück über &#8222;Die Lüge von Hameln&#8220;. Jean Anouilh und Thornton Wilder fanden wir leicht in gebundenen Ausgaben, schwerer war es die Rechte zu bekommen, heute wäre das wohl über www.theatertexte.de (<a href="http://www.theatertexte.de/">Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage</a>) ziemlich einfach. Bilder dazu auf der KJT-Seite <a href="http://www.kjtinfo.de/kjt/index.php?option=com_staticxt&amp;Itemid=43">hier</a>.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=288&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Weiße Rose Theaterstücke</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2008/01/11/weise-rose-theaterstucke/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 20:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Bühnen]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Da gibt es schon längere Zeit ziemlich viel. Zunächst diejenigen, die ich gesehen habe

am Kirchentag Berlin 2003: Story und Intensivität wie der Kinofilm 2005: &#8222;SOPHIE SCHOLL: Ich würde es genau so wieder machen&#8220; von Elmar Marx und Marie-Luise Glahe für URBAN ART. Tolle Amateurgruppe.
Mirjana Angelina: &#8222;Sophie Scholl &#8211; Widerstand des Gewissens&#8230; um des Lebens Willen&#8220; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=287&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.urbanart.de/assets/images/Vorlage_Sophie.jpg" align="right" height="342" width="242" />Da gibt es schon längere Zeit ziemlich viel. Zunächst diejenigen, die ich gesehen habe</p>
<ul>
<li>am Kirchentag Berlin 2003: Story und Intensivität wie der Kinofilm 2005: &#8222;SOPHIE SCHOLL: Ich würde es genau so wieder machen&#8220; von Elmar Marx und Marie-Luise Glahe für <a href="http://www.urbanart.de/html/sophie_scholl.html">URBAN ART</a>. Tolle Amateurgruppe.</li>
<li>Mirjana Angelina: &#8222;Sophie Scholl &#8211; Widerstand des Gewissens&#8230; um des Lebens Willen&#8220; gespielt vom <a href="http://www.gospelartstudio.de/gas_theaterproduktionen_scholl.shtml" target="_blank">Gospel Art Studio</a> 2005 in der Ludwigsstraße München (6 Personen) mit Referenzen von überlebenden Weiße Rose Angehörigen <a href="http://www.gospelartstudio.de/gas_presse_referenzen.shtml#scholl">hier</a>.</li>
</ul>
<p><span id="more-287"></span>Gelesen habe ich:</p>
<ul>
<li><img src="http://www.junges-schauspiel-ensemble.de/images/rose/Weisse%20Rose_036.jpg" align="right" height="185" width="282" />was in München gespielt wird, <a href="http://www.junges-schauspiel-ensemble.de/stuecke/dieweisserose.html" target="_blank">Jutta Schubert &#8222;Die weiße Rose. Aus den Archiven des Terrors&#8220;</a>, gespielt vom <a href="http://www.junges-schauspiel-ensemble.de/stuecke/dieweisserose.html">Jungen Schauspiel Ensemble</a>, ein Klasse Stück, leider nie gesehen, von der Handlung ähnlich dem 1982-er Film.</li>
<li><a href="http://willi-graf-realschule.de/schule/willi/wrthkr.htm" target="_blank">Lillian Garrett-Groag</a>: &#8222;Die Weiße Rose&#8220;</li>
</ul>
<p>Zuhause liegen habe ich noch</p>
<ul>
<li>Anne Maar und Andreas Armand Aelter: <a href="http://www.fraenkisches-theater.de/stueck.php?titel=%20Die%20Wei%DFe%20Rose" target="_blank">Die Weiße Rose</a>, gespielt vom Fränkischen Theater im Schloss Massbach.</li>
</ul>
<p>Ich kenne außerdem nicht</p>
<ul>
<li>&#8222;Die Weiße Rose. Der geheime Widerstand der Geschwister Scholl&#8220; (Jürgen Eick, <a href="http://www.neuestendenztheater.de/web/site/index.php?page=cat&amp;catid=14&amp;sid=798a6f78d13fa91c696e4a4a09750f51" target="_blank">Neues Tendenz Theater</a> Neuss, zwei Schauspieler)</li>
<li>Ebenfalls Zweipersonenstück Patric Tavanti &#8222;Die weiße Rose &#8211; Die letzte Stunde der Geschwister Scholl&#8220;, man kann sich bis zu einer <a href="http://www.tavanti.de/" target="_blank">Leseprobe</a> durchklicken</li>
<li>&#8222;Die Weiße Rose&#8220;, von Lillian Groag, Deutsch von Constanze Hagelberg</li>
<li>und viele mehr, ich höre jetzt einfach auf zu suchen (unter Wiki steht sogar noch eine Oper von Udo Zimmermann und Wolfgang Willaschek, Instzenierungen <a href="http://www.adressen-aus-hamburg.de/tickets/ev-konzertkarten-die-weisse-rose-theater-vorpommern-227783.html" target="_blank">MacPom</a> und <a href="http://www.musikwerkstatt-wien.com/produktionen/1998rose.html" target="_blank">Wien</a>)</li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>Stauffenbergs Schwur</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/11/15/stauffenbergs-schwur/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 14:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Bühnen]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stauffenbergs Schwur
Eine theatralische Annäherung.
Nach dem dokumentarischen Stück von Andreas Vogt Mitarbeit: Ida Ott.
für 4 Schauspieler, darunter einer mit Cello

Ein neues Theaterstück zu Stauffenberg, das so ähnlich wie unseres die innere Entwicklung des Widerstandskämpfers zum Thema hat, wurde gestern uraufgeführt. Hier das Theater Lindenhof Melchingen und hier eine Rezension im Münchner Merkur.
     [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=276&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Stauffenbergs Schwur<br />
Eine theatralische Annäherung.<br />
Nach dem dokumentarischen Stück von Andreas Vogt Mitarbeit: Ida Ott.<br />
für 4 Schauspieler, darunter einer mit Cello</p>
<p><img src="http://www.theater-lindenhof.de/cgi-sub/fetch.php?id=226" align="right" height="226" width="339" /></p>
<p>Ein neues Theaterstück zu Stauffenberg, das so ähnlich wie unseres die innere Entwicklung des Widerstandskämpfers zum Thema hat, wurde gestern uraufgeführt. Hier das <a href="http://www.theater-lindenhof.de/index.php?docid=260">Theater Lindenhof Melchingen</a> und hier eine <a href="http://www.merkur-online.de/dpa/infoline/boulevard/art438,860030">Rezension im Münchner Merkur</a>.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/276/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/276/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/276/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=276&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Das nächste Projekt</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 09:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literarische Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum einjährigen Bestehen und 20.000 Klick auf die Seite (meine sind nicht mitgezählt), ein kleiner Ausblick und Rückblick. Wir hatten die meisten Klicks in den Aufführungsmonaten November und Januar, doch jetzt seltsamerweise im September, ein Jahr nach Probenbeginn die allermeisten. Dazu tragen seltsame Dinge bei. Domis gezeichnete Hand aus dem Programm ist unter Google Bilder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=267&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:black;">Zum einjährigen Bestehen und 20.000 Klick auf die Seite (meine sind nicht mitgezählt), ein kleiner Ausblick und Rückblick. Wir hatten die meisten Klicks in den Aufführungsmonaten November und Januar, doch jetzt seltsamerweise im September, ein Jahr nach Probenbeginn die allermeisten. Dazu tragen seltsame Dinge bei. Domis gezeichnete Hand aus dem Programm ist unter Google Bilder unter &#8222;Hand&#8220; verhältnismäßig hoch gerankt, und manche Schüler geben &#8222;Kriegsgedichte&#8220; ein und finden dazu einen einschlägigen Artikel.</span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-3.jpg" title="maschine-3.jpg"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-3.jpg?w=766&#038;h=457" alt="maschine-3.jpg" height="457" width="766" /></a></p>
<p><span id="more-267"></span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:black;">Mein Vorsatz ist, vor Abschluss meiner Dissertation das Theaterschreiben und Proben zu lassen. Zuerst mal, gemeinsam ist eine solche Sache immer besser. Aber jetzt mal was mich angeht. Sollte ich mal wieder anfangen wollen, fehlt mir, wie schon damals, die Story. Wenn Fangt uns doch thematisieren wollte, wie das mit dem Entscheiden geht, so hätte ein neues Stück vielleicht das Thema &#8222;weite Landschaft&#8220;. Achills Blick aufs Meer (&#8222;und ich sitze hier als Altlast des Ackers&#8220;), Aitmanows Fischer (in „Der Junge und das Meer“), die von der Weite leben und die große Geschichte gehört haben, dass da einmal einer über das Wasser gegangen sein soll. Vor allem: Belutschistan und die anderen phantastischen Landschaften Pakistans, misstrauische Leute, mit denen die Ärztin Ruth Pfau dann am Ende doch irgendwie kann. (Anderer Lesestoff: Vergils Äneis, Tolstoi, Dostojewski, Saint-Exupéry: Terre des Hommes ) Die Idee ist noch recht vage. Genauso unmöglich wie das letzte Projekt, etwas was wirklich nicht ins Theater, sondern in den Film gehört &#8211; so wie der Stoff von &#8222;Fangt uns doch&#8220; vielleicht in einer psychologischen Abhandlung viel schärfer hätte gefasst werden können. Wer irgendwelche Ideen hat, ist herzlich eingeladen zu kommentieren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:black;">Für die KJT: Wichtig ist, dass jetzt wieder andere Autoren gespielt werden. Ich wünsche ja dem Marci mit seinen Ideen viel Entschlusskraft und Power. Ebenso allen anderen, die sich Gedanken machen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:black;"> </span></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=267&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Anderer werden</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/09/14/ein-anderer-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 21:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergpredigt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Literarische Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Man wird dadurch man selber, indem man ein anderer wird.
The only way a person can become himself is by becoming someone else.
Ein Satz für Theaterspieler, deshalb nochmal, jetzt als Buchzitat:
One cannot become oneself unless one becomes somebody else.

Botschaft meiner letzten beiden Romane. &#8222;Das schwarze Buch&#8220; von Orhan Pamuk und Pascal Mercier &#8222;Nachtzug nach Lissabon&#8220;. Bei [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=265&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><blockquote><p>Man wird dadurch man selber, indem man ein anderer wird.</p>
<p>The only way a person can become himself is by becoming someone else.</p></blockquote>
<p>Ein Satz für Theaterspieler, deshalb nochmal, jetzt als Buchzitat:</p>
<blockquote><p>One cannot become oneself unless one becomes somebody else.</p></blockquote>
<p><span id="more-265"></span><img src="http://www.storms-galerie.de/Kuenstler/Geiger/95/geiger95/rh1300.jpg" align="right" height="783" width="872" /></p>
<p>Botschaft meiner letzten beiden Romane. &#8222;Das schwarze Buch&#8220; von <a href="http://www.orhanpamuk.com/books.htm">Orhan Pamuk</a> und <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/08/21/seinen-willen-tun/">Pascal Mercier</a> &#8222;Nachtzug nach Lissabon&#8220;. Bei Pamuk wird Galip (gute 30 Jahre) ein hochgeschätzter Zeitungsschreiber, sein verehrter Onkel, Vorgänger und Wegbereiter, muss da quasi automatisch an Gedächtnisschwund leiden und schließlich sterben. Merciers Held, Raimund Gregorius tritt in die Freund- und Feindschaften eines seit 30 Jahren verstorbenen Mannes ein, nachdem er nach Lissabon gefahren ist.</p>
<p><img src="http://www.storms-galerie.de/Kuenstler/Geiger/95/images2/rh5.jpg" height="681" width="860" /></p>
<p>Meine Lieblingsgeschichte dazu, dass jemand ein anderer wird, um er selbst zu sein: Der Kriminelle, Rambert, in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Pest">Albert Camus &#8222;Die Pest&#8220;</a>. Als die Pest ausbricht, die Quarantäne über die Stadt verhängt ist und Hilfskräfte organisiert werden, ist er vorbildlich und couragiert dabei. Als dann die Seuche überwunden ist, interessiert sich die Polizei wieder für ihn und er stürzt ab.</p>
<p>Ich bin nicht sicher, ob man wirklich ein anderer werden muss, um man selbst zu sein. (In den literarischen Vorlagen stimmt zum Beispiel immer etwas in den engsten Beziehungen der Protagonisten nicht. Wer Familie und kleine Kinder hat, tut das vielleicht sowieso.) Aber für diesen Text nehme ich diesen Satz jetzt mal an.</p>
<p><img src="http://www.storms-galerie.de/Kuenstler/Geiger/04/gelbzuvio.jpg" height="923" width="870" /></p>
<p>Wenn es stimmt, dass man man selber wird, wenn man ein anderer wird, dann gibt es Erbschaften im Geistigen, eine Art Charakterweitergabe an die nachfolgende Generation.  Nicht so, wie sich die Charaktere der Eltern in ihren Kindern spiegeln. Sondern eher so, wie Elija einem wildfremden Mann auf Gottes Befehl hin seinen Prophetenmantel umwirft: der Getroffene &#8211; wir kennen ihn als Elischa &#8211; weiß, was er zu tun hat. Und er wird nach dem Tod seines Lehrers noch größere Wunder vollbringen. Ob die Kraft des Elija noch einmal eine Generation weiter getragen wurde, wissen wir nicht. Der Volksglaube meint noch zur Zeit Jesu, dass in ihm oder in Johannes dem Täufer der Geist des Elija wiedergeboren wurde.</p>
<p><img src="http://www.storms-galerie.de/Kuenstler/Geiger/04/viozugelb.jpg" height="917" width="870" /></p>
<p>Der andere, der ich werden kann, lebt oder lebte so konkret wie der Schatz im Acker. Das Faszinierende an Merciers Gregorius ist, wie er nach diesem Schatz gräbt. Das faszinierende an Pamuks Galip ist, mit welcher Akribie er in den Aufzeichnungen seines Vorgängers forscht, wie er nach seinem Schatz sucht (und gleichzeitig scheinbar nur seine Frau mit Namen &#8222;Traum&#8220; (&#8222;Ryia&#8220;) sucht). Habe &#8222;Der ewige Gärtner&#8220; weder gesehen noch gelesen, aber es muss auch eine derartige Geschichte sein. Welches Erbe habe ich anzutreten?</p>
<p><img src="http://www.storms-galerie.de/Kuenstler/Geiger/95/images/gelbrot.jpg" height="717" width="871" /></p>
<p>Es muss auch mir nicht ganz klar sein. Und wenn es dann klarer wird, ist es ganz leicht. So leicht, wie Rupprecht Geigers großflächige Farben &#8211; er muss nicht wie van Gogh zeichnen können. Aber es wird hohe Kunst &#8211; so darf ich hoffen.</p>
<p><img src="http://www.storms-galerie.de/Kuenstler/Geiger/95/geiger95/rh2300.jpg" align="right" height="973" width="873" /></p>
<p>P.S.: Eine bemerkenswerte Interpretation des Schwarzen Buches von <a href="http://www.orhanpamuk.com/books.htm">Bernt Brendemoen</a>,  die Pamuk in der Sufi Tradition sieht, (aber dennoch nichts daran ändert, dass das Buch recht feuilletonlastig ist) deutet unseren Satz wie folgt:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;">Although this paradox is not explained fully in the novel, it should perhaps be interpreted in the following way: By losing oneself in the love for another person one becomes that person, but because of the intensity of this feeling and the synthesis &#8222;you — I — love&#8220; one also realizes one&#8217;s own potential. The interpretation &#8222;self realization through love&#8220; is supported by the sentence &#8222;The key is love&#8220;, which appears somewhat unmotivatedly in another chapter in the book. But there is another theme, parallel to this, which is the notion that one can become oneself by telling stories. When Galip finally feels that he is himself, this occurs while he is telling the story about a prince &#8222;who had discovered that the most important question in life is whether a person can be himself or not&#8220;. The interpretation of these two themes as general &#8222;messages&#8220; from the author implies certain logical difficulties I shall not go into here. On the whole, the &#8222;message&#8220; &#8222;one cannot become oneself unless one becomes somebody else&#8220; is perhaps so contradictory that it should be interpreted to the effect that searching for oneself is actually futile because the &#8222;pure self&#8220; liberated from all exterior influence simply cannot be found. [...]</span></p>
</blockquote>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/265/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/265/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/265/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/265/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/265/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=265&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Ich, der Lehrer, bin schuld</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/06/25/ich-der-lehrer-bin-schuld/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 08:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alexander Schmorell]]></category>
		<category><![CDATA[Bergpredigt]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Margret empfahl mir einen Text, da hat sich mal wieder ein Vogel ins Aquarium verlaufen und kann tatsächlich im Wasser fliegen. Keith Johnstone stellt in Impro. Improvisation und Theater (1979) eine neue Art des Theaterspielens und Probens vor.

Die normale Ausbildung zum Schauspieler ist stark auf Konkurrenz eingestellt, und von den Schülern wird erwartet, dass sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=253&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal"><img src="http://farrbetteranimation.com/improv/images/kj-bats-06/KJ-BATS-06-Duck.gif" align="right" height="240" width="320" />Margret empfahl mir einen Text, da hat sich mal wieder ein Vogel ins Aquarium verlaufen und kann tatsächlich im Wasser fliegen. Keith Johnstone stellt in <em>Impro. Improvisation und Theater</em> (1979) eine neue Art des Theaterspielens und Probens vor.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Die normale Ausbildung zum Schauspieler ist stark auf Konkurrenz eingestellt, und von den Schülern wird erwartet, dass sie versuchen, sich gegenseitig zu übertreffen. Wenn ich einer Gruppe erkläre, dass sie für die anderen Mitglieder arbeiten werden, dass jeder einzelne interessiert sein muss am Weiterkommen der übrigen, sind alle überrascht. Doch liegt es auf der Hand, dass jemand lieber in einer Gruppe arbeitet, die ihre Mitglieder voll unterstützt.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn ich eine Gruppe neuer Schüler vor mir habe, setze ich mich (wahrscheinlich) als erstes auf den Fußboden. <span id="more-253"></span>Ich spiele Tiefstatus und erkläre, dass wenn die Schüler es nicht schafften, sie <em>mir</em> die Schuld dafür geben sollten. Darüber lachen sie und entkrampfen sich. Ich sage ihnen weiter, dass es wirklich <em>einleuchtend</em> ist, mir <img src="http://www.learn-line.nrw.de/angebote/litweb_theater/modul/pra-wsberi/buchtipp.jpg" align="right" height="346" width="221" />die Schuld dafür zu geben, da ich ja der Fachmann sei. Gäbe ich ihnen das falsche Material, würden sie scheitern; stellte ich ihnen dagegen das richtige Material zur Verfügung, könnten sie ihr Ziel erreichen. Ich spiele zwar mit dem Körper Tiefstatus, hebe aber in Wirklichkeit meinen Status, denn nur ein selbstsicherer und erfahrener Mensch gibt sich selbst die Schuld am Versagen. Meistens rutschen sie von diesem Punkt an allmählich von ihren Stühlen, weil sie nicht höher sein wollen als ich. Damit habe ich die Gruppe schon grundlegend verändert, denn Versagen ist plötzlich längst nicht mehr so furchteinflößend. Natürlich wollen sie mich auf die Probe stellen; doch ich entschuldige mich tatsächlich bei ihnen, wenn sie nicht vorankommen, und bitte sie, geduldig mit mir zu sein, denn ich sei nicht vollkommen. Meine Methoden bewirken viel, und bei sonst gleichen Voraussetzungen werden die meisten Schüler erfolgreich sein, doch sie werden nicht mehr anstreben, der Beste zu sein. Das normale Lehrer-Schüler –Verhältnis ist außer Kraft gesetzt.( 43-44)</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Ein dialektischer Text. Ich spiele Tiefstatus, der eigentlich Hochstatus ist – aber doch Tiefstatus bleibt, weil dann keiner mehr der beste sein will. Der Mann ist Charakterlehrer, nicht weit entfernt vom Christentum, das 4 Jahrhunderte ein sensationeller Charakterlehrer war, in der Nachfolge seines Meisters.</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.kapf-live.de/kapf2004/_grafik/high/traum/versoehnt.gif" align="right" height="172" width="300" />Ich vergleiche auch den alttestamentlichen Josef, von den eigenen Brüdern fast umgebracht und dann als Sklave verkauft… so viel später, in Machtfülle, nachdem er den Charakter seiner Brüder hart auf die Probe gestellt hat, geht er „in Tiefstatus“ und spricht unter Tränen: „Ich bin Josef, euer Bruder“</p>
<p class="MsoNormal">In kleinen Anklängen Alexander Schomerell, der Abende mit Landstreichern verbringt, später er und die Freunde Willi Graf und Hans Scholl an der russischen Front, wenn sie gemeinsame Dinge mit den Einheimischen tun. – Sie als junge Leute ohne Lehreranspruch brauchen nicht zu sagen, wir sind schuld – sie haben auch kein Recht dazu. Und doch sagen sie: wir Deutsche sind schuld. Carl Muth und seine Freunde haben ihnen vielleicht solche kleinen Dinge gesagt, wo da Versagen war. Theodor Häcker, der Depressive, trug vielleicht in schweren Stunden gar zu viel davon.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/253/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/253/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/253/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/253/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/253/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/253/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/253/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/253/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/253/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/253/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/253/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/253/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=253&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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