Die Menschen als Schweine
16. Dezember 2008

Otl Aichers Erfahrung bei der Wehrmacht. Mit einem kleinen Kommentar ärgert er einen Vorgesetzten – er muss nicht lange warten, bis er alleine strafexerzieren muss, eine Quälerei und sicherlich war er danach dreckig “wie die Sau”. Noch schlimmer für den jungen Intellektuellen: Sprache und Welt der Kammeraden beim Kommis, “schweinisch” sagt man. Den Rest des Beitrags lesen »
Übers Schreiben …
11. April 2008
… weiß ich nicht viel. Bin viel dazu ermutigt worden, dankeschön, und ein wenig hab ich davon erzählt bekommen. Danke meinen inzwischen 40.000 Blog-Klickern, ihr lest den 150. Eintrag. Ich hab da eine Geschichte bei einem Vortrag von Michael Krämer auf dem Katholikentag in Ulm aufgeschnappt, zitiere wie der Redner damals den Shoa-Überlebenden H.G. Adler als Autor, der beruft sich auf eine viel ältere Tradition. Die Geschichte handelt vom Anfang der Literatur, davon, warum überhaupt geschrieben und Kunst gemacht wird, davon, was der Mensch ist – kurz gesagt, von Adam und Eva:

Noch mal
10. Dezember 2007
In der ehemalige Karmelitenkirche, München, wo wir im Januar unser Stück aufführten, war jüngst eine Ausstellung “Noch mal leben” oder “Noch mal leben vor dem Tod” (ursprünglich eine Reportage im Magazin “Spiegel”).

Vor heute genau einem Jahr machte ich einen Eintrag zu Konstantin Weckers Weiße Rose Lied (wohl anlässlich des 1982-er Kinofilms “Die weiße Rose”, zu dem er auch ansonsten die Musik machte, geschrieben.) Ich hörte es letzten Mittwoch im Ausstellungsraum, und dieses Lied bekam in jenem Saal den größten Einzelapplaus. So mitreißend dieses und andere Lieder waren, und welch eigene Atmosphäre sie erzeugten, ans Thema Tod kamen sie nicht richtig heran. Umso bemerkenswerter die Fotos und die Erzählungen dazu. Den Rest des Beitrags lesen »
Theaterfest – Zukunft – Anliegen
11. April 2007
Jetzt ist auch das Theaterfest (13. April) vorbei, pünktlich zum 100. Eintrag in diesem Blog, kurz vor dem 10.000. Klick (genaue Anzahl 9.822), nach über 2000 abgefangenen Spam-Posts, 26 Kommentaren. So als Erinnerung nochmal ein Münchner Foto.

Freute mich sehr über euer zahlreiches Erscheinen und das Ambiente, insbesondere mehrere Filmchen und Präsentationen zum Spiel. Wünsche mir, dass es mit KJT-Theater bald weitergeht, selber aber muss ich erstmal eine andere Priorität setzen.
Bloge vielleicht ab und zu weiter, weil mir das Thema recht am Herzen liegt. Vermute immer noch, wir leben, weil sie bereit waren für das Ihre zu sterben. Wir würden vielleicht auch leben, wenn es die Widerständler nicht gegeben hätte, aber anders, mit weniger Hoffnung, mit weniger Weisheit. Iwan Illitsch in Leo Tolstojs: “Der Tod des Iwan Iljitsch” wusste es erst viel später, und wie hätte es sein Leben bereichert zu wissen…(was ich schon zu oft gesagt habe, der geneigte Leser hat wahrscheinlich schon davon gehört.)
Zitat Donna Leon, Weltwoche (Link wie oben auf Leo Tolstoi): “Es ist unmöglich, diese Novelle zu lesen, ohne darob zu erschauern, wie genau sie unsere Zeit widerspiegelt.”
Vier Bühnen: Clowns, Kammer, Vampire, Fiktion
13. Februar 2007
Vieles gesehen, die letzte Woche. Alles was man kritisiert auch als Kritik am eigenen verstehen (Kritik kann ja auch ein Lob sein, griechisch krinein heißt einfach urteilen.-): Den Rest des Beitrags lesen »
Von der Luft; JuKa-Info
12. Februar 2007
Wer die Juka Info (noch) nicht hat, hier Michi W.s Artikel über das Münchner Wochenende, mit viel Spaß an der Sprache geschrieben. In der Luft liegen ist vielleicht noch toller als fliegen (Menschen können das nicht, Vögel nur recht mäßig, aber Gerüche, die schaffen es, dass sie in der Luft liegen. Vielleicht aber auch…)
Es liegt was in der Luft Den Rest des Beitrags lesen »
War es so?
9. Februar 2007
In der Zeitung “Die Woche” war ein Bericht über unsere Münchner Aufführung. Darin steht richtigerweise, dass wir frei mit dem historischen Material umgegangen sind. Nun denn: Wer geht originalgetreu mit den historischen Quellen um? Den Rest des Beitrags lesen »
KJT-Info Bericht
8. Februar 2007
Wir bekamen drei Artikel für die Münchner Aufführungen, dazu einen sehr freundlichen Brief von Felizitas und Otto Betz. Die Artikel waren: ein zweiseitiger in “Die Woche”, einer in der JuKa-Info (Türkheim und umliegende Gemeinden) von (der) Michi (Archivteufel – Artikel war samstags im Netz, heute leider unauffindbar) und einen dritten von zwei fleißigen Spielerinnen Conny und Nata (im Theater Zwangteufel und Thulla).
Im Zentrum der Hauptstadt
6. Februar 2007
Ich fand doch tatsächlich im www kein Foto der Karmelitenkirche München (die freilich inzwischen schon seit kurz nach dem II. Weltkrieg nicht mehr als Kirche genutzt wird). Aber weil wir in diesem Haus Theater gespielt haben, gibt es hier eines. Vorne der Eingang ist mit unseren Plakaten geschmückt.
Dazu unser Lichtplan, Martin schreibt “Wir hatten insgesamt knapp über 16 kW Lichtleistung installiert.” Einer der Punkte, wo viele einfach gestaunt haben. Den Rest des Beitrags lesen »
Die Maschine hat einen wieder
5. Februar 2007
Dafür, wie wir das Innere des Menschen als Maschine darstellten, haben wir manches Lob bekommen. Dank der Münchner Aufführungen gibt es jetzt Photos, die diese Maschine von oben zeigen. Den Rest des Beitrags lesen »


