<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>Fangt uns doch &#187; Inge Scholl</title>
	<atom:link href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/category/personen/inge-scholl/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com</link>
	<description>Wie kam es soweit, dass Hans und Sophie Scholl gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden? Weblog gegründet als: Tüfteleien und Motivation zum Theaterstück der KJT 2006/07: „Fangt uns doch“</description>
	<lastBuildDate>Sat, 12 Dec 2009 12:04:27 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<cloud domain='fangtunsdoch.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://www.gravatar.com/blavatar/5004a77ec62c2e964c4ca5a74fbdc5fa?s=96&#038;d=http://s.wordpress.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>Fangt uns doch &#187; Inge Scholl</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/osd.xml" title="Fangt uns doch" />
		<item>
		<title>Friedensbewegung ost und west</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2009/04/08/friedensbewegung-ost-und-west/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2009/04/08/friedensbewegung-ost-und-west/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 11:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Inge Scholl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fangtunsdoch.wordpress.com/?p=467</guid>
		<description><![CDATA[Was ich so als Jugendlicher und Kind gesagt bekam in den 80-er Jahren: Die Amerikaner haben uns nach dem Krieg geholfen, sie stehen für Freiheit und gegen Kommunismus und Diktatur. Sie wollen nicht die Weltherrschaft wie (jeder im Gesellschaftsspiel Risiko und wie) die Sowjetunion. Sie sehen sich gezwungen, aufzurüsten, weil es die anderen auch tun. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=467&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/b/be/Schwerter_Zu_Pflugscharen.svg/300px-Schwerter_Zu_Pflugscharen.svg.png" alt="" width="214" height="214" />Was ich so als Jugendlicher und Kind gesagt bekam in den 80-er Jahren: Die Amerikaner haben uns nach dem Krieg geholfen, sie stehen für Freiheit und gegen Kommunismus und Diktatur. Sie wollen nicht die Weltherrschaft wie (jeder im Gesellschaftsspiel Risiko und wie) die Sowjetunion. Sie sehen sich gezwungen, aufzurüsten, weil es die anderen auch tun. Die sogenannte Friedensbewegung sind entweder keine politischen Realisten oder sie sind vom Kommunismus unterwandert. Die Erben der Weißen Rose, allen voran Inge Aicher-Scholl und Fritz Hartnagel, galten als anti-kommunistisches Aushängeschild der Friedensbewegung. <span id="more-467"></span>Wir, die Nachfahren der Widerständler wollen keine Wiederbewaffnung, zu Adenauers Zeiten und in den frühen 80ern wieder. Krieg und Rüstung lösen keine Probleme. In dieser kämpferischen Zeit war ich in Verhofen &#8222;Die Weiße Rose&#8220; &#8211; trotz des skandalträchtigen Abspanns wurde darin die Nato-Debatte nicht instrumentalisiert. Soweit ich mich erinnere, war mir jedenfalls im Kopf, dass das grobe Bild so passe &#8211; schließlich hörte man manches, was im Osten wirklich schlechter lief als im Westen, insbesondere die Angriffe auf das Christentum und Freiheitsrechte &#8211; , dass die Welt aber nicht so einfach wäre.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.faz.net/m/%7B085307B0-8744-4D9A-B04D-6E10C653226E%7DPicture.jpg" alt="" width="298" height="435" />Was dagegen lief im Osten? Man wusste  mehr oder weniger, dass man in einer gleichmacherischen Diktatur lebte. Christian Führer schreibt in seiner Autobiographie, dass er als Jugendlicher gerne mit Gewehren schoss und erst damit aufhörte, als er einmal im Rausch einen Vogel tot geschossen hatte. Immer wollte er wie Jesus gewaltlos sein, auch in der Art, wie er seine Kinder erzog. Als er 1980 als Pfarrer nach Leipzig kam, bot sich die Gelegenheit, Friedensdekaden zu gestalten (vgl. Logo oben und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwerter_zu_Pflugscharen">Wikipedia</a>). Man durfte sehr wenig protestieren und staunte, was im Westen alles möglich war. Man war aber sehr enttäuscht, dass die Proteste im Westen von der Politik ignoriert wurden. Und es gab die Reaktion: da drüben ist es auch nicht besser, da dürfen sie zwar demonstrieren, aber die Politiker machen eh, was sie wollen. (Diese Reaktion seht leider nicht in Führers Buch, es hatte was, den Mann persönlich zu erleben. Lese dennoch mit Begeisterung sein Buch &#8222;Und wir sind dabei gewesen&#8220;. &#8211; Anmerkung 9.4.: sie steht doch im Buch auf S. 188, habe es inzwischen fertiggelesen. Wahrscheinlich mein Buch des Jahres 2009.)</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/467/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=467&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2009/04/08/friedensbewegung-ost-und-west/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d3fdab92e23499caadf1726d4c061f53?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">fangtunsdoch</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/b/be/Schwerter_Zu_Pflugscharen.svg/300px-Schwerter_Zu_Pflugscharen.svg.png" medium="image" />

		<media:content url="http://www.faz.net/m/%7B085307B0-8744-4D9A-B04D-6E10C653226E%7DPicture.jpg" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Wären die Scholls zum G8 Gipfel gegangen?</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/05/25/waren-die-scholls-zum-g8-gipfel-gegangen/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/05/25/waren-die-scholls-zum-g8-gipfel-gegangen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 21:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Inge Scholl]]></category>
		<category><![CDATA[Otl Aicher]]></category>
		<category><![CDATA[Theodor Haecker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/05/25/waren-die-scholls-zum-g8-gipfel-gegangen/</guid>
		<description><![CDATA[Inge Scholl, Fritz Hartnagel und Otl Aicher engagierten sich nach dem Krieg sehr in der Friedensbewegung: gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands, gegen die Stationierung von Atomwaffensprengköpfen, dass heute immer noch Ostermärsche stattfinden ist ein Überbleibsel dieser Bewegung.
Großes Aufbegehren des Volkes in internationalen Dingen gab es zuletzt beim Begin des Irakkrieges, und nun wieder, wenn die Großen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=247&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.epo.de/images/stories/specials/3.preis_05_web400.jpg" align="right" height="202" width="297" />Inge Scholl, Fritz Hartnagel und Otl Aicher engagierten sich nach dem Krieg sehr in der Friedensbewegung: gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands, gegen die Stationierung von Atomwaffensprengköpfen, dass heute immer noch Ostermärsche stattfinden ist ein Überbleibsel dieser Bewegung.</p>
<p><img src="http://www.cartoon-competition.org/uploads/pics/ct3a.jpg" align="left" height="378" width="293" />Großes Aufbegehren des Volkes in internationalen Dingen gab es zuletzt beim Begin des Irakkrieges, und nun wieder, wenn die Großen Acht (G8, die aber tatsächlich nicht mehr die größten 8 Volkswirtschaften der Welt sind) sich im Ostseebad Heiligendamm nahe Rostock treffen. Worum geht es den Globalisierungskritikern, die dort auftreten? Als allgemeine Antwort auf diese Frage verweise ich auf zwei Blogs, <a href="http://g8-blog.blogspot.com/">einen mehr inhaltlichen</a> und <a href="http://www.weltweite-aktion-gegen-armut.de/standpunkte_forderungspapier.html">einen mehr praktischen mit Grönemayer auf der Frontpage</a>.</p>
<p>Mich interessiert der Skandal der Armut.<span id="more-247"></span></p>
<blockquote><p><img src="http://www.cceia.org/people/data/:v_get/120059/thomas_pogge.html/_res/id=sa_Picture" align="right" height="140" width="110" />Unsere Weltordnung spiegelt [...] die Verhandlungsmacht der verschiedenen Staaten und Firmen wieder. Sie berücksichtigt die Interessen derer, die wirtschaftliche oder militärische Macht kontrollieren. Die Menschen im ärmsten Viertel verfügen über ein halbes Prozent des globalen Sozialprodukts, haben kein ernst zu nehmendes Gewaltpotential, sind meist durch frühkindliche Unterernährung auf Lebenszeit geistig und körperlich geschwächt und oft nicht einmal im Lesen und Schreiben ausgebildet. Die Interessen dieser Menschen werden einfach ignoriert und ihr Elend fortgesetzt. Moralisch jedoch zählen die Interessen eines jeden Menschen gleich. So abstrakt, als philosophisches Postulat, wird man mir das gern zugeben. Aber die politischen Folgen dieses Zugeständnisses sind revolutionär. Wenn die Weltgesellschaft wirklich moralisch verpflichtet ist, sich eine Ordnung zu geben, die die Interessen aller gleichermaßen berücksichtigt, dann ist die bestehende Ordnung ein Massenmord. 200 Millionen Armutstode seit Ende des Kalten Krieges, von denen die meisten durch institutionelle Reformen leicht hätten vermieden werden können.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.frankfurter-hefte.de/gespraech/gespraech_07_08b_01.html"><img src="http://www.epo.de/images/stories/specials/2.preis_05_web400.jpg" align="left" height="272" width="370" />Ich zitierte</a> Thomas Pogge (Foto), Professor an der California University, der pünktlich zum deutschen G8-Gipfel eine Universitätstour durch Deutschland macht. Ich habe ihn <a href="http://www.hfph.mwn.de/hochschule/presse/pogge/document_view">am Mittwoch</a> gehört. Er sprach da nicht von Massenmord, er nimmt das Wort auch im oben zitierten Interview zurück</p>
<blockquote><p>es fehlt ja die Absicht, diese Menschen umzubringen &#8211; ihr Tod ist bloß Nebeneffekt unserer Politik. Wir wollen bei uns Arbeitsplätze bewahren, unseren Anteil am globalen Wirtschaftswachstum so groß wie möglich haben. [...] Trotz gutem Weltwirtschaftswachstum ist, laut Weltbank, die Zahl der Armen in den 13 Jahren seit Ende des Kalten Krieges nicht zurückgegangen. Das ist nicht gewollt. Aber man weiß es, und nimmt es in Kauf.</p></blockquote>
<p>Aber er sagt, dass man mit Klugheitüberlegungen Afrika gegenüber nicht weiter kommt. Wir haben nichts davon, wenn es Afrika besser geht. Einzige Ausnahme: Wir brauchen Afrikas Bodenschätze, ohne sie ginge es Europa schlecht. Also tut man nichts dagegen, dass in diesen Ländern so korrupte Strukturen herrschen, dass man sich diese Rohstoffe billig sichern kann.</p>
<p><img src="http://www.cartoon-competition.org/uploads/pics/1135_MILLENNIUM_DEVELOPMENT_01.jpg" align="middle" height="358" width="500" /></p>
<p>Pogge vertritt (gegen wichtige Globalisierungs-kritiker wie Sacks), dass man mit Klugheitsüberlegungen weder dafür argumentieren kann, sich in Afrika zu engagieren, noch dass sich ein Engagement aus Klugheitsüberlegungen positiv für die Menschen dort auswirken könnte. Das einzige, was helfen kann, ist dass wir uns aus moralischen Gründen engagieren: weil so und so viele Leute verhungern und weil eigentlich jeder Mensch gleich ist. Nicht nur &#8222;eigentlich&#8220; gleich: Jeder Mensch hat die gleichen Grundrechte und -pflichten. (Ich glaube, so jemand wie den Thomas Pogge hätten die Weiße Rose Leute geschätzt: sie haben letztlich nicht deshalb das Lebensrisiko auf sich genommen, weil es klug gewesen wäre, hätte Hitler den Krieg aufgehört. Sondern aus moralischen Gründen, weil es Unrecht war.) Ich weise aber darauf hin, dass eine solche These überhaupt nicht selbstverständlich ist: Dr Nüsslein, MdB hat uns gegenüber wiederholt vertreten, dass man mit Moral nicht für Entwicklungspolitik argumentieren dürfe.</p>
<p><img src="http://www.cartoon-competition.org/uploads/pics/ct1.jpg" align="right" height="243" width="385" />Aber wenn Pogge recht hat, dann ist das Anlass zur Meditation: Man sollte sich also regelmäßig das Menschenrecht auf Nahrung klar machen, was man dafür nicht zulassen will, wem man deswegen keine Ruhe lassen sollte &#8230; zuallererst sich selber (&#8230; die Milleniumsziele sind eine Lüge, die Halbierung der Armut gegenüber 1990 ist faktisch eine Reduzierung um 19 % usw./ und überhaupt: Warum hat Roosewelt 1944 nicht gesagt, wir versuchen zu erreichen, dass es bis 1971 nur noch halb so viele KZs gibt?)</p>
<p>Theodor Haecker sagt im <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/inhalt/">Motto zu unserem Theaterstück</a>, dass es lang braucht, vom darüber Nachdenken dazu zu kommen, dass man weiß, was man tun soll. Bin noch mitten in dieser Phase. Und dann braucht es nochmal lang, bis man es endlich tut. Der Punkt an seinem Zitat ist aber: es ist das &#8222;Unwiderrufliche&#8220;: natürlich ist es das Unwiderrufliche, dass es nicht geht, dass über eine halbe Milliarde Menschen hungert. (Handlungsvorschläge in Pogges Buch, das im Dezember auf Deutsch erscheinen wird: <a href="http://www.cceia.org/resources/journal/19_1/symposium/5109.html">World Poverty and Human Rights</a>)</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/247/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/247/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/247/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=247&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/05/25/waren-die-scholls-zum-g8-gipfel-gegangen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d3fdab92e23499caadf1726d4c061f53?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">fangtunsdoch</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://www.epo.de/images/stories/specials/3.preis_05_web400.jpg" medium="image" />

		<media:content url="http://www.cartoon-competition.org/uploads/pics/ct3a.jpg" medium="image" />

		<media:content url="http://www.cceia.org/people/data/:v_get/120059/thomas_pogge.html/_res/id=sa_Picture" medium="image" />

		<media:content url="http://www.epo.de/images/stories/specials/2.preis_05_web400.jpg" medium="image" />

		<media:content url="http://www.cartoon-competition.org/uploads/pics/1135_MILLENNIUM_DEVELOPMENT_01.jpg" medium="image" />

		<media:content url="http://www.cartoon-competition.org/uploads/pics/ct1.jpg" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Der Geschmack der Musik</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/13/der-geschmack-der-musik/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/13/der-geschmack-der-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2006 17:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inge Scholl]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Otl Aicher]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Scholl]]></category>
		<category><![CDATA[Titel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/13/der-geschmack-der-musik/</guid>
		<description><![CDATA[Als das Carl Muths Zeitschrift Hochland 1941 verboten war, wollte Otl Aicher selbst eine Zeitschrift herausgeben, in der sich seine Freunde gegenseitig bestärkten. Er nannte sie Windlicht, weil sie den Freunden ein Licht in dunkler Zeit sein sollte. (Es war auch mal im Gespräch, dass unser Theaterstück und der Schlusssong &#8222;Windlicht&#8220; heißt.) Natürlich dachte Otl [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=101&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Als das Carl Muths Zeitschrift Hochland 1941 verboten war, wollte Otl Aicher selbst eine Zeitschrift herausgeben, in der sich seine Freunde gegenseitig bestärkten. Er nannte sie Windlicht, weil sie den Freunden ein Licht in dunkler Zeit sein sollte. (Es war auch mal im Gespräch, dass unser Theaterstück und der Schlusssong &#8222;Windlicht&#8220; heißt.) Natürlich dachte Otl nicht an eine öffentliche Herausgabe, sondern die Texte sollten einfach unter höchstens 20 gleichgesinnten jungen Leuten schriftlich kursieren. Grogo konnte wohl manche eigenen Gedichte beisteuern, Inge schrieb lange Berichte über die gemeinsamen Skifahrten, Hans schrieb Artikel über das Turiner Grabtuch und die Armut, Otl selber schrieb einen kritischen Artikel über Napoleon und meinte eigentlich damit Hitler. (Bei uns im Stück wird dieser Artikel dem Hochland selbst zugeschrieben, da stand aber wohl kein kritischer Napoleon-Artikel.) Dieser Artikel wäre beinahe von der Polizei entdeckt worden, Inge konnte  geistesgegenwärtig das Schlimmste verhindern, der Rest jener Ausgabe des Windlichts war ungefährlich. Aber es gab im Folgenden keine weiteren Ausgaben mehr.</p>
<p><img src="http://www.maritain.de/gedenktafel.jpg" align="left" height="248" width="295" />Im Zusammenstellen des Heftes übte sich Otl im Fördern von Talenten (was auch später als Designer und Graphiker das Seine bleiben sollte.). Immer wieder bat Otl Sophie um Zeichnungen für dieses Heft. Sophie entschuldigt sich öfter, dass sie nur das kleine Nachbarskind &#8222;Dieterle&#8220; gemalt hat und sonst nichts, aber Otl ist es wohl zufrieden. Weil Sophie auch Klavier spielte und sehr gern in Theater und Konzerte ging, gab ihr Otl auch den Auftrag, einen Aufsatz zu schreiben zum Thema: &#8222;Warum hat ein Konzertabend heute einen Geschmack an sich?&#8220; Sie meint zunächst, so direkt auf die Frage könne sie nichts Richtiges sagen. Dann wird es doch ein zwei Buchseiten Aufsatz. Sie zitiert den ihr so wichtigen Satz der Nouveau Catholique (Mauritan), dass man einen harten Geist und ein weiches Herz haben müsse. Dann fährt sie fort:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Musik aber macht das Herz weich; sie ordnet seine Verworrenheit, löst seine Verkrampftheit und schafft so eine Voraussetzung für das Wirken des Geistes in der Seele, der vorher an ihren hart verschlossenen Pforten vergeblich hart geklopft hat. Ja, ganz still und ohne Gewalt macht die Musik die Türen der Seele auf. Nun sind sie offen! Nun ist sie bereit, aufzunehmen. Dieses ist die letzte Wirkung, die Musik auf mich ausübt, die sie mir notwendig macht in diesem Leben. Und so wenig ich mich wasche um des Wassers willen, das ich dazu benötige, so wenig höre ich Musik um der Musik willen. (Sophie Scholl an Otl Aicher, Januar 1942)</p>
</blockquote>
<p><span id="more-101"></span>
<p class="MsoNormal">Anschließend folgen spöttische Ausführungen, dass der normale Bildungsbürger sich durch ein Konzert überhaupt nicht anrühren lassen würde. Der Aufsatz endet aber damit, dass Sophie sich in die gewöhnlichen Menschen, über die sie da erstmal gelästert hat, einzufühlen versucht. Sie fragt: Warum haben sie keine Hunger nach dem Geistigen? Und sie endet mit einer Meditation, dass nichts wäre, würde Gott nicht jederzeit die Menschen nähren. (Ich zitiere aus dem Kopf, bitte im Zweifelsfall verbessern.)</p>
<p class="MsoNormal">Hinter dem Zitat könnte das folgende Menschenbild stecken: Die wichtigsten Organe für das gute Leben sind der menschliche Geist, sozusagen das Gehirn, und das menschliche Herz. Herrschen soll dabei der menschliche Geist, der Verstand, die Worte, der Sinn. Zunächst klingt aus Sophies Text eine Abwertung der Musik, der Emotionalität, der Herzensangelegenheiten. Sie hat nur die zweite Stelle, wenn es spitz auf Knopf steht. (Habe mir einmal eine Zeitlang überlegt, ob es andersherum sein könnte, denke aber tatsächlich, dass diese Rangordnung, wie sie schon Platon aufgestellt hat, richtig ist. Die Vernunft soll herrschen. Es ist besser, nicht aus der Wut im Bauch jemand umbringen und nicht aus realitätsblinder Verliebtheit jemand zu heiraten.)</p>
<p class="MsoNormal">Die Musik ist wie das Wasser zum Waschen. Emotion ist Mittel zum Zweck. Aber zu welchem Zweck? Dass sie der Vernunft dient? Nein, sie macht offen, dass ich Neues hören kann, dass ich erst mitbekomme, zwischen welchen Optionen ich entscheiden kann. Wenn ich jetzt das Zitat nochmal lese, wird meine Theorie von der Herrschaft der Vernunft in Frage gestellt: Der Geist kommt von außen, der (herrschende) Verstand sagt: Nein, du passt mir nicht ins Konzept! Und der Verstand baut eine Mauer auf. Aber die Musik, wenn man sie richtig hört, spielt, singt, sie reißt die Mauern wieder ein. &#8211; Und in deinem Inneren wirkst nicht du (Mensch) selber, nicht deine Entscheidungen, nicht deine Emotionen, nicht dein Verstand und nicht deine Musik, sondern der noch viel reichere, großzügigere, phantasievollere Geist. Nach ihm hat Sophie Hunger!</p>
<p class="MsoNormal">Sophie, lieber Leser, lieber Matthias, ja wenn das so ist, dann fang ihn doch! catch it if you can.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/101/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/101/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/101/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=101&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/13/der-geschmack-der-musik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d3fdab92e23499caadf1726d4c061f53?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">fangtunsdoch</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://www.maritain.de/gedenktafel.jpg" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>An Rose Nägele: &#8222;ohne Bindung dorthin steuern, wo ich es haben will&#8220;</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/02/an-rose-nagele-ohne-bindung-dorthin-steuern-wo-ich-es-haben-will/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/02/an-rose-nagele-ohne-bindung-dorthin-steuern-wo-ich-es-haben-will/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2006 23:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hans Scholl]]></category>
		<category><![CDATA[Inge Scholl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/02/an-rose-nagele-ohne-bindung-dorthin-steuern-wo-ich-es-haben-will/</guid>
		<description><![CDATA[Hans Scholl kam bei Frauen wohl recht gut an, es wird aber nicht nur im neuesten Sophie Scholl Film darüber gewitzelt, dass sich oft mehrere junge Frauen gleichzeitig als seine Freundin fühlten. Die emotional und inhaltlich tiefsten veröffentlichten Briefe schrieb er Rose Nägele, Tochter einer mit den Scholls befreundeten Stuttgarter Arztfamilie. In einem neuen Sammelband [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=75&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hans Scholl kam bei Frauen wohl recht gut an, es wird aber nicht nur im neuesten Sophie Scholl Film darüber gewitzelt, dass sich oft mehrere junge Frauen gleichzeitig als seine Freundin fühlten. Die emotional und inhaltlich tiefsten veröffentlichten Briefe schrieb er Rose Nägele, Tochter einer mit den Scholls befreundeten Stuttgarter Arztfamilie. In einem <a href="http://www.shoa.de/content/view/515/389/">neuen Sammelband</a> spricht Jakob Knab von Rose als der &#8222;Seelenfreundin&#8220; des Hans Scholl. Wir zitieren im Stück einen Liebesbrief, wo Hans von ihrer &#8222;Glöckchenstimme&#8220; schwärmt und einen anderen, in dem Hans vom Konflikt zwischen Krieg und Beziehung träumt. Auch einige Briefe um die Jahreswende 1942/43, als sich Hans von Rose lösen will, werden zitiert</p>
<blockquote><p> Wenn die wilden Tiere ihr Gewahrsam gesprengt [haben] und unters Volk gelaufen sind, muß eben jeder, der einen starken Arm hat, nach der Waffe greifen, gleichgültig, welchen Standes und welcher innerer Berufung er ist. (Hans Scholl an Rose Nägele, 14. Dezember 1942)</p></blockquote>
<p><span id="more-75"></span>Ähnlich verweist der Brief vom 16.2.1943, kurz vor der Verhaftung von Hans und Sophie darauf hin, dass Hans die Beziehung eigentlich abbrechen will. Sein Brief von damals hat etwas Gewundenes. Armin Ziegler berichtet von einer engeren Freundschaft mit der Münchner Medizinstudentin Traute Lafrenz, die z.T. mit an den Widerstandsaktivitäten beteiligt war, und von Gisela Schertling (Bekanntschaft von Sophie aus ihrer Zeit beim RAD, inzwischen Münchner Studentin), dass er ihr im Januar 1943 die Ehe versprochen hat. Im <a href="http://www.ifz-muenchen.de/archiv/ed_474.pdf">Findbuch zum Nachlass von Inge Aicher-Scholl</a> finden sich folgende Einträge bzgl. Briefen von Rose Nägele an Inge Scholl:</p>
<blockquote><p>Brief vom 12. Februar 1943 aus Stuttgart: Sie bittet sie um Hilfe, Klarheit über Hans zu bekommen, die Gründe für das Ende ihrer Beziehung zu erfahren, die Wahrheit, um endlich aus der Ungewissheit herauszukommen. Sie schildert, wie zwischen ihnen beiden langsam eine Mauer emporgewachsen sei, nun solle sie ihn nur noch als einen Freund von vielen betrachten. Sie beschreibt ihre Verzweiflung und ihren Schmerz;</p>
<p>Brief vom 29. April 1943: Sie spricht über ihre Gefühle und den Trost, den sie beim Beten finde;<br />
Brief vom 12. September 1943 aus Kirschappen: Sie berichtet von ihrem Entschluß, in Ostpreußen ihre Lehre beenden zu wollen. Sie beschreibt ihre Gefühle über den Tod von Hans und Sophie. Inge sei für sie die beste und liebenswerteste Schwester;</p>
<p>Brief vom 23. Februar 1947 aus Murrhardt: Sie hatte beabsichtigt, ans Grab von Hans und Sophie zu fahren, doch dann habe sie die Angst vor den vielen Menschen dort abgehalten. Es seien vier Jahre mit viel Schmerz, viel Not und nur ein wenig Freude vergangen. Sie würde sie gerne einmal besuchen, aber als Freundin von damals, denn heute ginge jeder seinen eigenen Weg. Sie möchte Hans&#8217; Mutter alle seine Briefe, die sie noch hat, schenken, verbunden mit dem Wunsch, in ihnen lesen zu dürfen um an die glückliche Zeit zu denken, um dann wieder in ihr Leben zurückzugehen. Sie erzählt von ihrem Plan, einmal nach Australien auszuwandern;</p></blockquote>
<p>Es ist sehr bitter zu lesen, dass der Krieg auch die Überlebenden auseinander gebracht hat&#8230;</p>
<p>Hans Scholl möchte ich im Theaterstück nicht so sehr als Frauenheld sehen, sondern als jemand, der in kritischer Situation alles,  Beziehungen, Beruf, eigene Pläne, Rücksicht auf liebe Verwandte schmerzlich (und mit zwiespältigen Gefühlen) hinter sich lassen wollte, wenn er sich für die Freiheit Deutschlands einsetzte. Als Beleg das folgende Zitat, das auch in unser Stück einging. Am 16.2.1943, zwei Tage vor der Verhaftung, sechs Tage vor seinem Tod,  schreibt der 25-jährigen Hans Scholl in einem Brief an Rose Nägele:</p>
<blockquote><p>Noch nie war meine Achtung vor Deinem reinen Herzen größer als in diesen Tagen, das das Leben zu einer steten Gefahr geworden ist. Aber weil ich die Gefahr selbst gewählt habe, muß ich frei, ohne Bindung, dorthin steuern, wo ich es haben will. Irrwege bin ich schon viele gegangen, und ich weiß es, Abgründe tun sich auf, tiefste Nacht umgibt mein suchendes Herz &#8211; aber ich stürze mich hinein. Wie groß ist das Wort Claudels: La vie, c´est uns grande aventure vers la lumiere. (Das Leben ist ein großes Abenteuer zum Lichte hin.)</p></blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"></span></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/75/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/75/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/75/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=75&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/02/an-rose-nagele-ohne-bindung-dorthin-steuern-wo-ich-es-haben-will/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/d3fdab92e23499caadf1726d4c061f53?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">fangtunsdoch</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>