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	<title>Fangt uns doch &#187; Nebenbei</title>
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	<description>Wie kam es soweit, dass Hans und Sophie Scholl gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden? Weblog gegründet als: Tüfteleien und Motivation zum Theaterstück der KJT 2006/07: „Fangt uns doch“</description>
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		<title>Fangt uns doch &#187; Nebenbei</title>
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		<title>Stücksuche</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 10:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Suche nach einem Theaterstück &#8211; für Amateurbühne. Damit sich andere Leute leichter tun ich wir uns schon mehrmals taten. Sehr viele Stücke gibt es beim Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage. Es kostet mir immer einige Überwindung, mir einen Account geben zu lassen. Aber dort ist es recht unproblematisch und man kann ganz gut bestellen. Man [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=288&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.waldbuehne-halsbach.de/start_00.jpg" align="right" height="225" width="311" />Suche nach einem Theaterstück &#8211; für Amateurbühne. Damit sich andere Leute leichter tun ich wir uns schon mehrmals taten. Sehr viele Stücke gibt es beim <a href="http://www.theatertexte.de/">Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage</a>. <span id="more-288"></span>Es kostet mir immer einige Überwindung, mir einen Account geben zu lassen. Aber dort ist es recht unproblematisch und man kann ganz gut bestellen. Man kann dort sogar telefonisch nachhaken, wenn eine Bestellung nicht kommt, und dann kam sie bei mir recht schnell. Die Infos über die Stücke dort sind gut, aber es fehlt eine Angabe über die Länge des jeweiligen Stückes.</p>
<p>Wer es einfacher will und weniger Auswahl genügt, der wende sich z.B. an den <a href="http://www.dtver.de/">Deutschen Theaterverlag Weilheim</a>, die schicken auch einen übersichtlichen Katalog zu, in dem man vielleicht leichter findet, was man sucht. Man kann dort z.T. halbe Stücke zum Ankucken direkt herunterladen.</p>
<p>Zu dem, was wir schon gespielt haben: Die Stücke von Martin Winklbauer &#8211; wir spielten &#8222;Der Bauer in der Kutte&#8220; &#8211; finden sich über die <a href="http://www.waldbuehne-halsbach.de/">Waldbühne Halsbach</a> oder über Google Suche. Manches bekommt man durch persönliche Bekanntschaft. Beim Deutschen Theaterverlag Weilheim fanden wir Hans Baumann &#8222;Die Prinzessin im Berg&#8220;, Ernst Lange &#8222;Onesimus&#8220; und &#8222;Halleluja Billy&#8220;, außerdem &#8222;Nacht über Le Croux&#8220;, das Stück über &#8222;Die Lüge von Hameln&#8220;. Jean Anouilh und Thornton Wilder fanden wir leicht in gebundenen Ausgaben, schwerer war es die Rechte zu bekommen, heute wäre das wohl über www.theatertexte.de (<a href="http://www.theatertexte.de/">Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage</a>) ziemlich einfach. Bilder dazu auf der KJT-Seite <a href="http://www.kjtinfo.de/kjt/index.php?option=com_staticxt&amp;Itemid=43">hier</a>.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/288/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=288&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Philosophie der Christen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 14:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehört zum Christentum eine Philosophie? Nicht so, dass jeder Christ eine philosophische Position beziehen müsste. Aber für den, der zu philosophieren anfängt, muss sein christlicher Glaube irgendwie vernünftig bleiben, dazu hilft in manchen Fragen die Theologie, in anderen Philosophie. (Illustriend zum Eintrag einige Bilder von David Reed, inspieriert von Barockmalerei und Las Vegas Leuchtreklamen &#8211; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=277&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.davidreedstudio.com/images/541.jpg" align="left" height="324" width="114" /><img src="http://www.davidreedstudio.com/images/536.jpg" align="right" height="395" width="50" />Gehört zum Christentum eine Philosophie? Nicht so, dass jeder Christ eine philosophische Position beziehen müsste. Aber für den, der zu philosophieren anfängt, muss sein christlicher Glaube irgendwie vernünftig bleiben, dazu hilft in manchen Fragen die Theologie, in anderen Philosophie. (Illustriend zum Eintrag einige Bilder von <a href="http://www.davidreedstudio.com/">David Reed</a>, inspieriert von Barockmalerei und Las Vegas Leuchtreklamen &#8211; als gelungenes Beispiel einer Integration von Altem in eine neue Zeit.) <span id="more-277"></span></p>
<p>Papst Benedikt hat an prominenter Stelle (Regensburger Rede) darauf verwiesen, dass das Christentum eine Art natürliche Verwandtschaft mit der Philosophie der alten Griechen hat, insbesondere mit Platon &#8211; exemplarisch formuliert bei Augustinus (ca. 400).  Jahrhunderte lang galt die an Aristoteles angelehnte Philosophie des Thomas von Aquin (von ca. 1250) als Inbegriff des Christlichen und später des Katholischen. Hegel als Protestant versuchte im 19. Jahrhundert einen Gegenentwurf, überhaupt sagt man manchmal, die Protestanten hätten sich die Philosophie der Aufklärung zu eigen gemacht. Wie sah die Situation Mitte des 20. Jahrhunderts aus, als die Scholls zu philosophieren begannen? Ich zitiere Dean Zimmerman, einen christlichen Autor, der mit einem heuer herausgegebenen Sammelband &#8222;Persons. Human and Divine&#8220; dem Dialog von Philosophie und Theologie einen neuen Schwung geben möchte. Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts sei eine Zeit gewesen, in der die Mainstream Philosophie überhaupt keinen Platz für religiöse Fragen gelassen hatte.</p>
<blockquote><p><img src="http://www.davidreedstudio.com/images/504.jpg" align="right" height="320" width="112" />During the period of positivist rule, an indomitable little group of British philosophers (mostly Anglicans) persevered […] carried on with „philosophical theology as usual“ while also remaining dogged sparring partners with the dominant figures in analytic philosophy. Meanwhile, many Catholic philosophers and theologians looked for alternative philosophical perspectives that seemed friendlier toward theology. The two front-runners were Whitehead’s Process Philosophy and Personalism. For good or ill, both movements have faded almost completely from the philosophical scene. Of course many Catholic philosophers and theologians remained loyal to St Thomas. (Zimmerman, Dean 2007: Three Introductory Questions, p.9 in Zimmerman/ van Inwagen: Persons. Human and Divine)</p></blockquote>
<p><img src="http://www.davidreedstudio.com/images/500.jpg" align="left" height="303" width="182" />Vom Whiteheadianismus waren die Weiße Rose Leute wirklich nicht beeinflusst. Wie der Papst heute liebten sie Augustinus, wenigstens Sophie, Hans und Otl. Dass sich Otl Aicher Thomas von Aquin auf eine letztlich sehr konstruktive Weise aneignete, darauf habe ich schon verwiesen: es war die philosophische Durchdringung dessen, was er als Designer umsetzte. Das, was die jungen Leute über Carl Muth aber am meisten beeinflusste war wohl die aus Frankreich kommende Bewegung des Personalismus (Herr Knab gab mir diesen Hinweis, siehe <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/06/27/apokalyptisches-weltbild/">hier</a>): Aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personalismus">Wiki-Eintrag</a> dazu finde ich die Namen Newman und Mauritain in der Lektüreliste der Scholls. Wenn man philosophisch unvoreingenommen sich ein christliches Weltbild aufbauen will, scheinen mir die Thesen des Personalismus, wie sie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personalismus">Wikipedia-Seite</a> beschreibt, einleuchtend &#8211; wenn nicht sogar trivial.</p>
<p><img src="http://www.davidreedstudio.com/images/511.jpg" align="right" height="324" width="137" />Dem widerspricht die kontinentaleuropäische neuzeitliche philosophische Linie, dass man eigentlich keinen Zugang zur Wirklichkeit hat, dass die Außenwelt nur Erscheinungen sind und dass man nur über seine eigenen subjektiven Zustände Gewissheit haben kann. Der Katholizismus bekämpfte diese Denkart sehr lange, und erst Mitte letzten Jahrhunderts gab es in Deutschland und den Niederlanden einige Versöhnungsversuche (Maréchal-Schule), soweit ich informiert bin, ist Karl Rahner der berühmteste Vertreter dieser Richtung (freilich erst nach dem Krieg), bei ihm kommen auch Heideggersche Einflüsse mit dazu, u.a. Kar(dina)l Lehmann, Ratzinger und Küng sind wiederum seine Schüler. Diese kontinentaleuropäischen neuzeitlichen philosophischen Theologen hat der US-Amerikaner Dean Zimmerman in seiner Kurzgeschichte philosophischer Theologie nicht im Blick, es gibt wohl wenig direkten Kontakt mit der &#8222;analytischen Philosophie&#8220;, zu der er sich selber zählt. Vielleicht zählt er Rahner und Co.  zu den Neuthomisten. Rahners verschaffte sich unter anderem dadurch Ansehen in der innerkatholischen Diskussion, indem er seine neuzeitliche Transzendentalphilosophie als Interpretation des Thomas von Aquin verkaufte. (das ist tendentiös gesagt, präziseres siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Rahner">Wiki</a>)</p>
<p><img src="http://www.davidreedstudio.com/images/512.jpg" align="left" height="324" width="130" />Die neuzeitliche Tradition (und mit ihr die Maréchal-Tradition) hat jetzt aber mit der Personalphilosophie gemein, dass sie beide den Freiheitsbegriff sehr stark machen. Fand im Netz einen <a href="http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2006-4/Paul_Kant.htm">Artikel</a>, der die beiden Traditionen, die neuzeitliche und den Personalismus, vergleicht. Dazu also vielleicht bald mehr.</p>
<p><img src="http://www.davidreedstudio.com/images/514.jpg" align="right" height="324" width="137" />Einen berühmten lebenden Vertreter des Personalismus (nach Wiki), Robert Spaemann, einen begabten Vorleser, der Studenten aller Fakultäten anzog, habe ich in der LMU München noch vortragen gehört. (Ich selber will methodisch anders vorgehen, auch nicht in der Tradition der Marechal-Schule denken, mich eher an einer der Richtungen in Zimmermans Sammelband anschließen.)</p>
<p>Warum stirbt eine philosophische Richtung, die den Weiße Rose Leuten ein denkerisches Rückgrad bot, aus? Warum glaubt niemand mehr daran? Oder: Warum ist Personalismus heute für die akademische Debatte nicht mehr spannend? Auch für mich. Warum?</p>
<p>Seltsamer und kleiner Trost: Das Christentum hat schon mit vielen philosophischen Ansätzen Koalitionen geschlossen, jetzt ist eben eine andere Zeit.</p>
<p><img src="http://www.davidreedstudio.com/images/496.jpg" height="212" width="849" /></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/277/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/277/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/277/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=277&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Das nächste Projekt</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 09:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literarische Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum einjährigen Bestehen und 20.000 Klick auf die Seite (meine sind nicht mitgezählt), ein kleiner Ausblick und Rückblick. Wir hatten die meisten Klicks in den Aufführungsmonaten November und Januar, doch jetzt seltsamerweise im September, ein Jahr nach Probenbeginn die allermeisten. Dazu tragen seltsame Dinge bei. Domis gezeichnete Hand aus dem Programm ist unter Google Bilder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=267&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:black;">Zum einjährigen Bestehen und 20.000 Klick auf die Seite (meine sind nicht mitgezählt), ein kleiner Ausblick und Rückblick. Wir hatten die meisten Klicks in den Aufführungsmonaten November und Januar, doch jetzt seltsamerweise im September, ein Jahr nach Probenbeginn die allermeisten. Dazu tragen seltsame Dinge bei. Domis gezeichnete Hand aus dem Programm ist unter Google Bilder unter &#8222;Hand&#8220; verhältnismäßig hoch gerankt, und manche Schüler geben &#8222;Kriegsgedichte&#8220; ein und finden dazu einen einschlägigen Artikel.</span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-3.jpg" title="maschine-3.jpg"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-3.jpg?w=766&#038;h=457" alt="maschine-3.jpg" height="457" width="766" /></a></p>
<p><span id="more-267"></span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:black;">Mein Vorsatz ist, vor Abschluss meiner Dissertation das Theaterschreiben und Proben zu lassen. Zuerst mal, gemeinsam ist eine solche Sache immer besser. Aber jetzt mal was mich angeht. Sollte ich mal wieder anfangen wollen, fehlt mir, wie schon damals, die Story. Wenn Fangt uns doch thematisieren wollte, wie das mit dem Entscheiden geht, so hätte ein neues Stück vielleicht das Thema &#8222;weite Landschaft&#8220;. Achills Blick aufs Meer (&#8222;und ich sitze hier als Altlast des Ackers&#8220;), Aitmanows Fischer (in „Der Junge und das Meer“), die von der Weite leben und die große Geschichte gehört haben, dass da einmal einer über das Wasser gegangen sein soll. Vor allem: Belutschistan und die anderen phantastischen Landschaften Pakistans, misstrauische Leute, mit denen die Ärztin Ruth Pfau dann am Ende doch irgendwie kann. (Anderer Lesestoff: Vergils Äneis, Tolstoi, Dostojewski, Saint-Exupéry: Terre des Hommes ) Die Idee ist noch recht vage. Genauso unmöglich wie das letzte Projekt, etwas was wirklich nicht ins Theater, sondern in den Film gehört &#8211; so wie der Stoff von &#8222;Fangt uns doch&#8220; vielleicht in einer psychologischen Abhandlung viel schärfer hätte gefasst werden können. Wer irgendwelche Ideen hat, ist herzlich eingeladen zu kommentieren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:black;">Für die KJT: Wichtig ist, dass jetzt wieder andere Autoren gespielt werden. Ich wünsche ja dem Marci mit seinen Ideen viel Entschlusskraft und Power. Ebenso allen anderen, die sich Gedanken machen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:black;"> </span></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/267/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/267/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=267&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kölns geschwungene Bühne</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/06/11/kolns-geschwungene-buhne/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 20:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Tage in Köln beim evangelischen Kirchentag den Erlassjahr-Stand mit betreut,  zuvor recht mit Rostock und dem (Wetter für&#8217;s) KJT-Festival mitgefiebert.
Im nachhinein bemerke ich bei mir einen gewissen Widerstand, &#8222;das Evangelische&#8220;, evangelische Spiritualität an mich heranzulassen. Ich wollte irgendwie nicht glauben, dass da etwas &#8222;lebendig und kräftig und schärfer&#8220; ist. Entsprechend meine Einstellung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=248&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.kirchentag.net/uploads/pics/DEKT07_banner300x160.gif" align="right" height="122" width="229" />Die letzten Tage in Köln beim <a href="http://www.kirchentag.net/index.php?id=2">evangelischen Kirchentag</a> den Erlassjahr-Stand mit betreut,  zuvor recht mit Rostock und dem (Wetter für&#8217;s) <a href="http://www.kjtinfo.de/festival/">KJT-Festival</a> mitgefiebert.<br />
Im nachhinein bemerke ich bei mir einen gewissen Widerstand, &#8222;das Evangelische&#8220;, evangelische Spiritualität an mich heranzulassen. Ich wollte irgendwie nicht glauben, dass da etwas &#8222;lebendig und kräftig und schärfer&#8220; ist. Entsprechend meine Einstellung zum Kirchentagsmotto und zum Logo. Derweil hat der Kirchentag am Mittwoch mit etwas total Begeisterndem angefangen. Der Beleuchtung einer Rheinbrücke, über der untertags einfach nur so teilweise eine orange Plane gebreitet ist. <span id="more-248"></span></p>
<p><img src="http://www.medienkolleg.tsn.at/galerien/donnerstag/donnerstag007.jpg" align="middle" height="265" width="400" /></p>
<p>- was ja schon irgendwie an das Logo erinnert &#8211; die aber nachts so richtig etwas hermacht &#8230;</p>
<p><img src="http://www.medienkolleg.tsn.at/galerien/adb_stimmung/06_ADB2_LehSchmiGlug014.jpg.jpg" align="middle" height="266" width="400" /></p>
<p>&#8230; denn da sieht man vor allem die Flosse, die kleine Verfremdung des Jesus-Symbols: FISCH, griechisch IXTYS, iesus christos theou hyios soter (griechisch X spricht man als ch, griechisch H kann man in Großschrift nicht schreiben), Jesus Christus Gottes Sohn Retter. Die Flosse sagt, wenn man sie an dieses Zeichen hängt &#8230; &#8211; You may fly&#8230;</p>
<p>Eines der positiven Gedichte des sonst oft düsteren Paul Celan spielt in meinen Augen mit dem Zusammenhang von ICH &#8211; ICHTys, beide sprachlich so nah den widersprüchlichen Worten N-ICHT und L-ICHT</p>
<blockquote><p>Einmal,<br />
da hörte ich ihn,<br />
da wusch er die Welt,<br />
ungesehen, nachtlang, wirklich;</p>
<p>Eins und Unendlich,<br />
vernichtet, ichten.</p>
<p>Licht war. Rettung.<br />
(GW II, 107).</p></blockquote>
<p>Das Gedicht ist nicht auf J.v.N. prinzipiell geschrieben, denn der wurde ja GESEHEN, ist also nicht nur gehört, sondern auch gesehen. Aber es trifft so die Situation der Christen danach bis heute, die nur den Fisch malen oder umhängen oder tätowieren lassen, damit sie sich erkennen. &#8211; Und irgendwie ist es für den Christen bis heute gültig &#8222;niemand hat Gott je gesehen&#8220;, erst recht gilt das für den Juden. &#8222;Da wusch er die Welt&#8220;, das klingt, als erzählte Celan von EINEM, der in einem See oder Meer die Netze ausgeworfen hat &#8211; offen bleibt, ob er viel oder wenig gefangen hat &#8211; und der nun die letzten Aufräumarbeiten macht &#8211; aber das ist die Erschaffung der Welt (creatia continua): ein reinigendes Wirken im Verborgenen, bis der Mensch soweit kommt, dass sein &#8222;ichten&#8220;, ich-sein, haben-wollen, jemand-besonderes-sein wollen, überwunden ist mit Hilfe dieses Waschens.</p>
<p>Die Flosse auf der Kölner Brücke: &#8222;Licht war &#8211; Rettung&#8220; &#8211; &#8222;Rettung&#8220; ist für mich DER NAME JESUS (hebr. &#8222;Gott rettet&#8220;) und Licht ist natürlich der Ostermorgen!</p>
<p>Lob dem Regisseur, der so eine Bühne aufzuspannen weiß.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Umgang mit den Feinden: Kino, Potter, Frodo</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/05/02/umgang-mit-den-feinden-kino-potter-frodo/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2007 08:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergpredigt]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Literarische Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebt, die euch hassen, tut Gutes denen, die euch verfolgen. Mit wunderbarem Humor nimmt der dänische Spielfilm „Adams Äpfel“, der letzten Herbst im Kino lief, diese Anregung des J.v.N. auf (Filmkritiken hier und hier). Selten ging ich so reich beschenkt und aufatmend aus einem Kino oder Theater – nach einer Komödie! Pastor Iwan lebt mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=244&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.adams-aepfel.de/images/inhalt2.jpg" align="right" height="336" width="378" />Liebt, die euch hassen, tut Gutes denen, die euch verfolgen. Mit wunderbarem Humor nimmt der dänische Spielfilm „<a href="http://www.adams-aepfel.de/">Adams Äpfel</a>“, der letzten Herbst im Kino lief, diese Anregung des J.v.N. auf (Filmkritiken <a href="http://www.filmstarts.de/produkt/41267,Adams%20%C4pfel.html">hier</a> und <a href="http://www.critic.de/index.pl?aktion=kritik&amp;id=576">hier</a>). Selten ging ich so reich beschenkt und aufatmend aus einem Kino oder Theater – nach einer Komödie! Pastor Iwan lebt mit Leuten zusammen, die nach einem Gefängnisaufenthalt noch einmal eine Art Bewährung machen müssen. Darunter ein Skinhead, Adam, von dem er sich zusammenschlagen lässt. Nachher existiert dieses Ereignis für ihn einfach nicht mehr (für den Zuschauer bleibt es immer sichtbar, lange trägt Iwan eine Nasenschiene und nachher ist seine Nase so richtig schief). <span id="more-244"></span>Dass Pastor Iwan nur das Positive in der Welt sieht, geht so weit, dass er von seinem vollkommen spastisch gelähmten Kind erzählt, es laufe freudig spielend im Garten herum. Und es treibt noch schlimmere Blüten, gegen Ende au die Katastrophe zu. Man kennt diese Gutmenschen, und ihre lächerlichen und desolaten Seiten, weiß, wie nachteilig sich ein hartes Schicksal auswirken kann.</p>
<p>Doch am Ende gewinnt dieses krude Motto: tut Gutes denen, die euch hassen. Überraschend, ohne Klischee, mit Humor, selbst mit theologischem Humor, statt zur großen Sünde bringt es „Adam“ am Ende mit den Äpfeln, aus denen lange die (Schlangen-)Würmer herauskraxelten, zu einem Apfelkuchen; das alles gut getarnt durch den märchenhaften Stil der Komödie (so dass jemand anders auch meinen könnte, es ist halt das übliche Happy End)… Ankucken</p>
<p>Literarisch klassisch für Feindesliebe ist der Umgang des Frodo Beutling mit dem arglistigen Gollum im Herr der Ringe. Es ist das Mitleid, das den Helden und viele andere oftmals dazu bringt den Bösewicht zu verschonen. Dahinter steckt das prophetische Wort Gandalfs, dass selbst Gollum noch einmal nützlich werden könnte. Als Leser war ich unbändig dankbar, dass es da diese Stellen gab (die natürlich auch die Spannung steigerten).</p>
<p>Hörte jüngst „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“. Dort ist öfter vom Hass die Rede. Nicht nur, dass die Dementoren alle guten Gedanken aus einem herausziehen, auch etwa Harry und Snape scheinen sich so richtig zu hassen, wenigstens wählt die Roling öfter dieses Wort. Vor allem wählt sie es, als Harry dem vermeintlichen Mörder bzw. Verräter seiner Eltern gegenübersteht und diesen Serious Black mit seinem Zauberstab umbringen könnte. Harry hasste, wie er noch nie gehasst hatte. Als er dann dennoch zögert, zuzuschlagen, musste ich an Frodo und Gollum denken. Aber es ist keine Emotion, die ihn rettet, sondern Prof. Lupin kommt von außen. Später dann, als andere den tatsächlichen Verräter seiner Eltern umbringen wollen, der ähnlich knilchhaft dargestellt wird wie Gollum, stellt sich Harry dazwischen: Mein Vater hätte es auch nicht getan. (Dass er dann sagt, wegen ihm, Pettygrew, sollten die anderen beiden keine Mörder werden, ist nur ein zweitrangiger Grund.)</p>
<p>Es soll Professoren des Neuen Testaments geben, die sagen, die Literaten seien die besseren Ausdeuter des Evangeliums als die Exegeten. Natürlich steigern Literataten die Ahnung, was Feindesliebe sein kann. Auch er ist ein geschundener armer Kerl, dieser Gollum. Wenn Harry sagt: so hat es mein Vater gemacht klingt wie das „Ihm haben unsere Väter vertraut – und wurden nicht zuschanden“ in Psam 22, wo der Beter aus höchster Not ab und zu in großartigen Lobpreis für die Rettung kippt. Wenn es mein Vater so gemacht hat, dass er Gott vertraute, und gerettet wurde, so wird es auch mir so ergehen. Irgendsoetwas ist es bei Pastor Iwan wohl auch. (Betone hier, dass das alles lausige Interpretationen sind. Das Eigentliche sind Film und Texte und das eigene Staunen. Vor die Probe, den Hitler nicht zu hassen, wenn man ihn sieht, wird nicht jeder gestellt, auch die Leute der Weißen Rose nicht. Denke aber, Staufenberg wollte ihn nicht im persönlichen Hass umbringen, sondern in der Sorge um viele andere Menschen.)</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/244/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/244/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/244/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/244/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/244/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=244&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Notlage und Rettung</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 10:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Literarische Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des heutigen Namenstages zweier Regiemitglieder eine von meinen liebsten dramatischen Erzählungen und eine Geschichte, die mir manches bedeutet. Wir sind im legendären Land Lybia, in die Stadt Silena, ich zitiere die mittelalterliche Schrift Legenda Aurea (um 1279):
Nahe bei der Stadt war ein See, so groß als ein Meer, darin wohnte ein giftiger Drache, der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=243&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.franz-marc-gymnasium.de/marc/breiter.GIF" align="right" height="249" width="258" />Anlässlich des heutigen Namenstages zweier Regiemitglieder eine von meinen liebsten dramatischen Erzählungen und eine Geschichte, die mir manches bedeutet. Wir sind im legendären Land Lybia, in die Stadt Silena, <a href="http://www.heiligenlexikon.de/Legenda_Aurea/Legenda_Aurea.htm">ich zitiere die mittelalterliche Schrift Legenda Aurea</a><a href="http://www.heiligenlexikon.de/Legenda_Aurea/Legenda_Aurea.htm"> (um 1279)</a>:</p>
<blockquote><p>Nahe bei der Stadt war ein See, so groß als ein Meer, darin wohnte ein giftiger Drache, der hatte schon oft das ganze Volk in die Flucht getrieben, wann es gewappnet wider ihn zog. Dann kam er bis unter die Mauern der Stadt und verpestete alles mit seinem Gifthauch. Also gaben ihm die Bürger täglich zwei Schafe, dass sie seinen Grimm stilleten; <span id="more-243"></span>anders so kam er unter die Mauern der Stadt und verpestete die Luft mit seinem Gifthauch, dass viele daran starben. Als aber der Schafe wenig wurden und man ihrer nimmer genug mochte finden, kam man überein, dass man dem Wurm täglich opfern sollte einen Menschen und ein Schaf. Also warf man das Los, welchen Mann oder welches Weib man dem Drachen geben sollte; und niemand mochte dem entrinnen. Als nun schon fast alle Söhne und Töchter der Stadt geopfert waren, geschah es, dass das Los auf des Königs einige Tochter fiel, dass man sie dem Drachen sollte geben.</p></blockquote>
<p><img src="http://www.shareholder.com/bid/newsg/050323/8089_Kandinskysmaller(3).jpg" align="right" height="219" width="216" />Weiterlesen bitte <a href="http://www.heiligenlexikon.de/Legenda_Aurea/Georg.htm">hier</a>. Ich verstehe nichts von Don Quichote, angeblich eines der größten Stücke der Weltliteratur (auch wenn ich sie inzwischen immerhin schon gern habe). Aber die Geschichte vom Ritter Georgius verstehe ich auch ein wenig. So wie der Stadt Silena geht es einen, der immer irgendwie mitmacht. Das müssen wir halt akzeptieren, dass man jetzt nicht mehr in jüdische Geschäfte geht, dass sie geplündert und geschändet werden &#8230; bis dann, wir müssen es akzeptieren, dass die Juden einfach verschwinden. &#8211; Weltlage heute: Alle sechs Minuten gefordertes Opfer, weil es mit der simplen Versorgung der Kleinsten nicht klappt: ein Kind.</p>
<p>Das Verrückte an der Geschichte vom Heiligen Georg, wenigstens bei mir: Ich glaube der Lösung der Geschichte aufs Wort. Nicht dass die Geschichte mit dem Drachen irgendwann einmal so passiert sein müsste, sage ja, sie passiert (ohne wörtlich verstandene feuerspeiende Wesen) die ganze Zeit (bei der Lage der Welt, bei einer Depression). Ich zitiere die Lösung:</p>
<blockquote><p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1d/Franz_Marc_003.jpg/180px-Franz_Marc_003.jpg" align="right" height="238" width="180" />Aber Georg sprang auf sein Roß, machte das Kreuz vor sich und ritt gegen den Drachen, der wider ihn kam; er schwang die Lanze mit großer Macht, befahl sich Gott, und traf den Drachen also schwer, daß er zu Boden stürzte. Dann sprach er zu der Jungfrau &#8222;Nimm deinen Gürtel und wirf ihn dem Wurm um den Hals, und fürchte nichts&#8220;. Sie tat es, und der Drache folgte ihr nach wie ein zahm Hündlein. Als sie ihn nun in die Stadt führte, erschrak das Volk und floh auf die Berge und in die Höhlen und sprach &#8222;Weh uns, nun sind wir alle verloren&#8220;. Da winkte ihnen Sanct Georg und rief &#8222;Fürchtet euch nicht, denn Gott der Herr hat mich zu euch gesandt, dass ich euch erlöse von diesem Drachen.<a href="http://www.heiligenlexikon.de/Legenda_Aurea/Georg.htm">[..]</a>&#8222;</p></blockquote>
<p>Dass es wirklich so passiert, dass sie wie die Prinzessin den Drachen wie ein zahmes Hündlein an der Leine führen können, den beiden Namenstagskindern und den anderen freundlichen Lesern.</p>
<p>Bin übrigens beileibe nicht der einzige, der dem Ritter Georgius etwas zutraut. Die Verwandlung der Farben im Blauen Reiter (der natürlich der Heilige Georg ist) zeigt die verwandelnde Macht des Geistigen (das sich in der Geschichte im Charakter des Georgius zeigt).</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/243/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/243/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/243/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=243&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Käthe Kollwitz: wie der Tod aussieht</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/04/17/kathe-kollwitz-und-der-tod/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2007 09:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kostüme]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem bemerkenswerten Vortrag von Theo Schmidtkonz zu Käthe Kollwitz (1867 &#8211; 1945) (Karfreitag) sammle ich hier ein paar Bilder, wie sie den Tod malte.
Zunächst rechts oben sie selbst im Foto und darunter als Büste, damit man sie unten wiedererkennt. Man muss wissen, dass sie Berlinerin, Sozialistin und mit einem Armenarzt verheiratet war. Ihre Bilder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=242&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.kollwitz-kaethe.de/images/artist/194.jpg" align="right" height="187" width="145" />Nach dem bemerkenswerten Vortrag von Theo Schmidtkonz zu <a href="http://www.kaethe-kollwitz.de/">Käthe Kollwitz</a> (1867 &#8211; 1945) (Karfreitag) sammle ich hier ein paar Bilder, wie sie den Tod malte.</p>
<p><img src="http://www.exhibition-network.com/aktuell/detailimg/detailbigimg/ernstkaethe.jpg" align="right" height="187" width="275" />Zunächst rechts oben sie selbst im Foto und darunter als Büste, damit man sie unten wiedererkennt. Man muss wissen, dass sie Berlinerin, Sozialistin und mit einem Armenarzt verheiratet war. Ihre Bilder sind <a href="http://www.shoa.de/content/view/91/92/">durchwegs (sozial-)politisch gemeint</a>, zum Teil malte sie auch Aufrufe zu Demonstrationen. Eine gute Einführungsseite mit Bilderklärungen finden sich über Wikipedia und <a href="http://www.kks-hannover.de/schule_7.html">hier</a>, eine Bilderzusammenstellung etwa auch <a href="http://www.exhibition-network.com/angebot/angebote.php?a=detail&amp;II=9&amp;lang=de">hier</a>.</p>
<p>Zu unserem Thema: Wir hatten ja im Stück die klassische Variante kostümiert, ein schwarzer Henker ohne Beil. Käthe Kollwitz kennt auch eine solche Darstellung (nächstes Bild, vielleicht interpretiere ich falsch.)<span id="more-242"></span></p>
<p><img src="http://85.214.48.237/kettererkunst/kunst/pice/318/100700235.jpg" align="middle" height="398" width="508" /></p>
<p>Jetzt andere Darstellungen, die den Tod ernst nehmen:</p>
<p><em>Abschied und Tod (1923)</em></p>
<p><img src="http://www.artnet.de/artwork_images_551_218292_kathe-kollwitz.jpg" align="middle" height="480" width="400" /></p>
<p><em>Der Tod tritt heran</em> (Bei diesem, beim folgenden und vielen anderen Bildern zeichnet sie sich selber, deshalb hier rechts auch mal ihr Foto. Außerdem kommt er oft als Hand, oben wohl sogar mit zwei Händen.)</p>
<p><img src="http://www.learn-line.nrw.de/angebote/praktphilo/fragen_kreise/fragenkr7/tod_01_bilder/kollwitz_02.jpg" align="middle" height="424" width="400" /></p>
<p><em>Frau den Tod willkommen heißend</em></p>
<p><img src="http://www.learn-line.nrw.de/angebote/praktphilo/fragen_kreise/fragenkr7/tod_01_bilder/kollwitz_01.jpg" align="middle" height="522" width="400" /></p>
<p>Dass der Tod wie eine Hand kommt bedeutet vielleicht, dass ihm jede Bosheit fehlt.</p>
<p><em>Tod wird als Freund erkannt (1934/35)</em></p>
<p><img src="http://www.staff.uni-mainz.de/willi/docs/schule/ausstellungen/kollwitz.jpg" align="middle" height="428" width="426" /></p>
<p><em>Der Tod tröstet (1921-23)</em></p>
<p><img src="http://www.exhibition-network.com/angebot/detailimg/detailbigimg/ko1.jpg" align="middle" height="594" width="458" /></p>
<p><em>Tod, Frau und Kind (nach 1914</em>, als ihr Sohn im Krieg gefallen war &#8211; auf diesem Bild erkenne ich nichts, Vermutung: rechts Käthe, mit ihr verschmilzt ihr Sohn, von unten kommt ein Schwert)</p>
<p><img src="http://www.ithaca.edu/handwerker/publications/news/200108/pix/kollwitzb.jpg" align="middle" height="448" width="451" /></p>
<p>Härter ist auch, wenn man den Tod als Knochenmann darstellt</p>
<p><em>Tod und Frau (1910)</em></p>
<p><img src="http://www.kks-hannover.de/html/kollwitz/kk-tod.jpg" align="middle" height="411" width="435" /></p>
<p>Schon die Hand ist ein Bild, das die Gestalt des Todes in die Nähe Gottes rückt. Mehr noch tut es der Stab (siehe zum Beispiel Psalm 23). So das Bild ihres Bruders Konrad, 1932, kurz nach seinem Tod gemalt.</p>
<p><em>Konrad ruft der Tod (1932)</em></p>
<p><img src="http://www.kks-hannover.de/html/kollwitz/kk-konr.jpg" align="middle" height="536" width="433" /></p>
<p>In einem Tagebucheintrag vom 25. November 1934 schreibt Käthe Kollwitz: „Unter den Zeichnungen zum Tod ist eine, wo der Tod an Konrad vorüber geht, wie in dem Kinderspiel ‚Wir fahren nach Jerusalem, wer kommt mit?’“ &#8211; Meint sie das heute noch bekannte Spiel von der &#8222;Reise nach Jerusalem&#8220;?</p>
<p>Es gibt hier mehr zu sagen als eine Antwort auf die Frage, wie man den Tod kostümiert. Aber hier sammle ich einmal alle &#8222;Kostüm&#8220;-Vorschläge der obigen Bilder:</p>
<ul>
<li>schwarzer Henker ohne Beil</li>
<li>Hand von hinten</li>
<li>entgegengestreckte Hand</li>
<li>das unsichtbare Gesicht (auf dem Bild nur von hinten zu sehen), das im Gegenüber alles entlarvt</li>
<li>dass zwei Menschengesichter verschmelzen</li>
<li>ein Knochenmensch</li>
<li>der Unsichtbare, der mit dem sichtbaren Stab vorbeigeht</li>
</ul>
<p>Nebenbei: Es gibt auch ein Karfreitagsbild mit mindestens einer gekreuzigten Frau von Käthe Kollwitz, das P. Schmidtkonz (an jenem Karfreitag) nicht zeigte. Ein Frühwerk:</p>
<p><em>Aus vielen Wunden blutest Du, o Volk (1896)</em></p>
<p><img src="http://www.uni-leipzig.de/ru/bilder/rechtfg/kollwi01.jpg" align="middle" height="398" width="1107" /></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/242/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/242/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/242/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=242&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Was hätte man besser machen können</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/26/was-hatte-man-besser-machen-konnen/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/26/was-hatte-man-besser-machen-konnen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 13:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Exkurs, weil das halt wieder ein bischen Regiearbeit war, drei vom Regieteam und fast das ganze Bühnenteam waren schließlich dabei &#8230;
Meine Nachreflexion zum Misereor-Abend und -Gottesdienst &#8222;Bilding for alle&#8220;. Mit dem Abend war ich recht zufrieden (mit einer Ausnahme um 0:45 Uhr, aber auch die Geschichte endete ja gut). Die vier Türme, die ich ja [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=238&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/03/kirchemitturmen.JPG" title="Building wie Bildung"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/03/kirchemitturmen.JPG?w=565&#038;h=424" alt="Building wie Bildung" height="424" width="565" /></a><br />
Exkurs, weil das halt wieder ein bischen Regiearbeit war, drei vom Regieteam und fast das ganze Bühnenteam waren schließlich dabei &#8230;<br />
Meine Nachreflexion zum Misereor-Abend und -Gottesdienst &#8222;Bilding for alle&#8220;. Mit dem Abend war ich recht zufrieden (mit einer Ausnahme um 0:45 Uhr, aber auch die Geschichte endete ja gut). Die vier Türme, die ich ja erst am Morgen sah, waren einfach toll. <span id="more-238"></span></p>
<p>Im Gottesdienst hatten wir einige technische Probleme. Ich ärgere mich recht, dass ich den Punkt, den ich jetzt zur Geschichte mit der Sünderin im Zusammenhang mit dem Bildung und &#8222;building&#8220; hätte, nicht klar und früh genug auf den Punkt bekomme. Bitte nicht übel nehmen, dass ich auch die folgenden Kritikpunkte (fast) rein auf mich beziehe, sie sind nicht so gemeint, dass ich lieber irgendwas ganz anderes gemacht hätte, sondern so, dass entsprechende Vorschläge vielleicht die Vorbereitung, den Abend oder Gottesdienst gut getan hätten.</p>
<ul>
<li><img src="http://www.fastenbrevier.de/fastenbrevier/5-woche-bilder/2-mitte-links.jpg" align="right" height="275" width="357" />Vielleicht einen Turm weniger &#8211; und das rechtzeitig 20:15 Uhr entscheiden. Wir wäre viel früher fertig gewesen oder hätte den Live-Aufbau eines Stockwerkes auf den somalischen Turm noch planen können.</li>
<li>Die Leute, die etwas gebaut haben, sollen es auch vorstellen (wenigstens dann, wenn sie nicht grundsätzlich nicht lesen wollen) &#8211; aber man muss ja nicht einmal lesen, wenn man etwas vorstellt</li>
<li>Theaterspiel: es muss klarer sein, wer welche Rolle hat: durch Klamotten, kurze Vorstellung, bevor die Geschichte passiert</li>
<li>Lieder: irgendwie nicht extra aufmerksam, dass wir schon mindestens im dritten Jahr hintereinder in der Fastenzeit ein Heilig singen, indem ein Halleluja Ruf vorkommt. Außerdem: sollte man nicht mit wenigstens einem Lied das Volk direkt zum Mitsingen einladen? (Klassischerweise, wenn man einen Kanon singt &#8211; oder vorher ein Lied kurz einprobt.)</li>
<li>Evangeliumsentscheidung zu spät getroffen, spätestens zur Liederentscheidung, also spätestens eine Woche vorher, sollte das stehen. (z.B. &#8222;Singt Gott, der die Waffen streckt&#8220; wäre direkt auf das Evangelium hin geschrieben gewesen.) Wenn wir etwas zum Evangelium sagen wollen, sollte spätestens Freitags was Schriftliches vorliegen.</li>
<li>Gerade beim frei Sprechen eine ganz klare Gliederung im Kopf haben und sie auch rüberbringen</li>
<li>Gottesdienst etwas zerfahren, Zusammenhänge nicht ganz klar. Eine gute Klammer wäre wohl das folgende gewesen: An verschiedenen Stellen im Gottesdienst die verschiedenen Türme und ihre Verbindungen vorstellen: Zum Beispiel kommt das erste Interview zur Bildung eindeutig vom deutschen Turm. (Aber so ein Konzept sollte spätestens am Anfang eines solchen Abends klar sein.)</li>
<li>Muss den Ablauf und die Texte früher an Singgruppe und Priester weitergeben als 7 min vor Gottesdienstbegin.</li>
<li>Die Gottesdienstbesucher an mindestens einer Stelle im Gottesdienst ungewohnt einbeziehen, ihr eigenes Tun fördern, und wenn es nur ist, dass man sich zum Vater unser die Hände gibt.</li>
</ul>
<p>Wem noch etwas aufgefallen ist, kann gern ergänzen. Habe insgesamt ein gute und dankbare Erinnerung an das Ganze.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=238&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Jenseits von Eden wird geraucht</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/06/jenseits-von-eden-wird-geraucht/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2007 13:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alexander Schmorell]]></category>
		<category><![CDATA[Kinofilm 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Scholl]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Aspekt, den ich zum Theaterstück beiseite gelassen habe. So gut wie alle Weißen Rose Mitglieder, die am Ende hingerichtet wurden, waren Raucher (bei Willi Graf und Professor Huber bin ich nicht so sicher). Auch Sophie &#8211; in einer Zeit, in der es noch verhältnismäßig ungewöhnlich war, dass Frauen rauchten. (Der Kinofilm würdigt ja die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=232&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.planet-wissen.de/pics/IEPics/portrait_weisserose_probs.jpg" align="right" height="213" width="183" />Ein Aspekt, den ich zum Theaterstück beiseite gelassen habe. So gut wie alle Weißen Rose Mitglieder, die am Ende hingerichtet wurden, waren Raucher (bei Willi Graf und Professor Huber bin ich nicht so sicher). Auch Sophie &#8211; in einer Zeit, in der es noch verhältnismäßig ungewöhnlich war, dass Frauen rauchten. (Der Kinofilm würdigt ja die Abschiedszigarette vor der Hinrichtung am 22. Februar (der Blog hat den Todestag verschlafen, tja.))<span id="more-232"></span></p>
<p>Sophie erfüllt es mit einem gewissen Stolz, dass ihr der Vater das Rauchen nicht verboten hat. Manchmal ist es ihr ein Widerstandszeichen gegen das Gleichmacherische des Systems, wenn sie im RAD mit einer Freundin draußen im Geheimen eine Zigarette raucht. Ansonsten macht sie davon kein großes Aufheben, kaum anzunehmen, dass man sich als Studentin das Kettenrauchen hätte leisten können. Von den männlichen Weiße Rose Mitgliedern wird berichtet, dass sie oft ein Pfeife im Mund hatten ohne zu rauchen &#8211; so quasi als Statussymbol.</p>
<p><img src="http://www.planet-wissen.de/pics/IEPics/portrait_weisserose_schm.jpg" align="left" height="213" width="183" />Der Kick zur aktuellen Debatte: Wo hat haben sie alle geraucht? Zuhaus? In Cafés und Gastwirtschaften? Nur im Freien? Hätte sie in Gastwirtschaften und Cafés geraucht, würde es ihr in Italien, Frankreich, England und manch anderen Nachbarländern heute schlecht ergehen. Dort herrscht Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden &#8211; zum Nichtraucherschutz. Als selber Nichtraucher empfände ich solche Gesetze auch für Deutschland ziemlich angenehm. Was sagt ein Raucher zu dieser ganzen Sache? Zudem noch einer, der nicht viel später als die Weiße Rose Leute geboren wurde? Die Welt fasst <a href="http://www.welt.de/politik/article733942/Bekenntnisse_des_Rauchers_Martin_Walser.html">Martin Walsers Thesen</a> so zusammen</p>
<blockquote><p>Die Menschheit ist aus dem Paradies vertrieben, und für fast alles, was schön ist, muss man auf dieser Welt zahlen – und sei&#8217;s mit dem Leben.</p></blockquote>
<p>In seinen <a href="http://www.welt.de/politik/article733942/Bekenntnisse_des_Rauchers_Martin_Walser.html">Tagebucheinträgen</a> heißt es wörtlich:</p>
<blockquote><p><strong>1959. </strong>Die    Todesnachricht trifft ein, wir machen die Zigarette, die wir gerade rauchen,    zu früh aus. Sie schmeckt nicht mehr. Wenn wir aber gerade nicht rauchen,    wenn die Nachricht eintrifft, zünden wir uns rasch eine Zigarette an und    bemerken gar nicht, dass sie uns nicht schmeckt.</p>
<p><strong>1994. </strong>   Kafka hat, glaube ich, einmal geschrieben, wir seien aus Ungeduld und    Nachlässigkeit aus dem Paradies vertrieben worden, und aus Ungeduld und    Nachlässigkeit kehrten wir nicht ins Paradies zurück. Ebendarum rauchen wir.</p></blockquote>
<p>Etwas mit Unzufriedenheit mit der Welt wie sie das, das könnte auch das Rauchen der Widerstandskämpfer gewesen sein, so wie die Lock des Lukas des Lokomotivführers. Einfach Dampf ablassen muss jeder mal. Walser deutet aber auch an, dass wir im Paradies nicht rauchen würden, nicht einmal daran denken &#8211; wir wären schließlich nicht ungeduldig und nachlässig.</p>
<p>Zurück zur Politik: Interessant ist, dass heutzusage selbst liberale Stimmen, also solche, die am liebsten nicht staatlich eingreifen, sich in die Fürsprecher für ein Rauchverbot einreihen, etwa der Kommentator in der <a href="http://www.welt.de/politik/article734674/Wir_muessen_endlich_rauchfrei_werden.html">Welt</a> und <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/24.02.2007/3102641.asp"><span class="s">Clemens Wergin</span> im Tagesspiegel</a>, dessen <a href="http://blog.tagesspiegel.de/flatworld/">Blog flatworld</a> ich diese Links verdanke.</p>
<p>Wie solche Entscheidungen zustande kommen hat freilich seine eigene Logik: Als ob man wissenschaftlich vor 30 Jahren nicht schon genauso weit gewesen wäre. Wenn das Rauchen damals nicht schon die Gesundheitskassen übermäßig belastet hätte, würde mich das sehr wundern. Liegt es daran, dass inzwischen die Zigarettenindustrie ausgewandert ist? &#8211; Und sollte man in Deutschland zahm bleiben: Rauchen etwa zu viele von unseren Parlamentarien? Es soll mir jemand schlau werden aus der Politik.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/232/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/232/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/232/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=232&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Widerstand Websites</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/05/widerstand-websites/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 13:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/05/widerstand-websites/</guid>
		<description><![CDATA[Zum Selberentdecken, was ich so im Netz lese und was ein bischen Richtung Widerstand geht. Aber wirklich nur so ein bischen.

Ökologisch Auto-Politik, der noch jede Bundeskanzler(in) verfallen war. Vor allem jener Wettbewerb.
kurze tägliche Texte zur Fastenzeit, ab und zu auch mal jesuitische Internet Gebete
Regenwald Geschichten, glaubhaft und aufmerksam beobachtet, unterzeichnen ist ohne negative (Spam-)Nebenwirkungen

mein Ausflug [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=233&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.fastenbrevier.de/fastenbrevier/2-woche-bilder/2-mitte-links.jpg" align="right" height="199" width="259" />Zum Selberentdecken, was ich so im Netz lese und was ein bischen Richtung Widerstand geht. Aber wirklich nur so ein bischen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bund.net/">Ökologisch Auto-Politik</a>, der noch jede Bundeskanzler(in) verfallen war. Vor allem jener <a href="http://vorort.bund.net/klimaschutz/enttarnt/home.html">Wettbewerb</a>.</li>
<li>kurze <a href="http://www.fastenbrevier.de/">tägliche Texte zur Fastenzeit</a>, ab und zu auch mal jesuitische <a href="http://www.sacredspace.ie/?lang=de">Internet Gebete</a></li>
<li><a href="http://www.regenwald.org/">Regenwald Geschichten, glaubhaft und aufmerksam beobachtet</a>, unterzeichnen ist ohne negative (Spam-)Nebenwirkungen<a href="http://www.regenwald.org/"><br />
</a></li>
<li><a href="http://www.erlassjahr.de/content/mitmachen/aktionen_illegitime_schulden.php">mein Ausflug nach Berlin vom Aschermittwoch</a>, es bestehen gewisse kleine Hoffnungen in Entschuldungsdingen, in Equador ist ein Entschuldungsaktivist Präsident geworden</li>
<li>das Neueste aus <a href="http://www.netzwerkafrika.de/dcms/sites/nad/index.html?f_next_page=2">Afrika, kurz und knapp</a></li>
<li>eine richtig gute Website gegen die momentanen Pläne zum Ausbau der Kinderbetreuung unter 3 Jahren finde ich nicht (Kampagnenseite <a href="http://www.familiennetzwerkforum.de/kampagne.html">hier</a>), die Pläne der Ministerin und i.w. aller politscher Parteien scheinen aber jegliche seriöse Wissenschaft (Neurologie, Psychosomatik, vergleichende Verhaltensforschung (Tier/Mensch) usw.)  zu missachten.</li>
</ul>
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		<title>Bildung und das Seine entdecken</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2007 16:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>
		<category><![CDATA[Otl Aicher]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandscharakter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es mag stimmen, dass das Alphabet und das einfache Rechnen, Lesen und Schreiben mehr Leute vor der Armut bewahrt und aus der Armut geholt hat wie manches andere. Diese Bildung bewahrt einen aber nicht davor, Nazi zu werden. &#8211; Andererseits: diese Bildung war einer der Hauptgründe, warum Deutschland nach der Nazi-Diktatur wieder verhältnismäßig schnell zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=231&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.misereor.de/uploads/pics/galasudan_03.jpg" align="left" height="141" width="214" />Es mag stimmen, dass das Alphabet und das einfache Rechnen, Lesen und Schreiben mehr Leute vor der Armut bewahrt und aus der Armut geholt hat wie manches andere. Diese Bildung bewahrt einen aber nicht davor, Nazi zu werden. &#8211; Andererseits: diese Bildung war einer der Hauptgründe, warum Deutschland nach der Nazi-Diktatur wieder verhältnismäßig schnell zu Wohlstand kam.</p>
<p>Was spricht dagegen, Bildung zum Hauptgegenstand der <a href="http://www.misereor.de/Peru_Ausbildung_von_Rechtsberater_innen.8914.0.html">Misereor-Kampagne 2007</a> zu machen?<span id="more-231"></span></p>
<ul>
<li>Wenn man politisch keine Position beziehen will, dann kann man sich immer herausreden und sagen: Wenn nur die Bildung in diesem Land funktionieren würde, dann wäre alles besser.</li>
<li>Diktatoren und Diktatorensöhne, die wieder Diktatoren werden, sind typischerweise in hochangesehenen Jesuiteninstituten oder Schweizer Internaten zur Schule gegangen (jener Mann aus Zimbabwe als Jesuitenschüler, der Sohn des nordkoreanischen Diktators machte in seinem Schweizer Internat zu viel Hully Gully, so dass ihn sein Vater wieder nach Hause holte&#8230;)</li>
<li>Wenn man die Argumentation auf die Spitze treiben will. Terrorismus ist kein Armuts-, sondern ein Mittelschichtsproblem (vgl. <a href="http://blog.zeit.de/kosmoblog/?p=747">hier</a>). Also: wenn du sicherstellen kannst, dass es in deinem Land keine Mittelschicht gibt (so in China), dann hast du keine Aufmüpfigen und obendrein keine Terroristen.</li>
</ul>
<p>Dafür spricht das Gedankenexperiment, dass man sich vorstellt, dass man seinen Ausweis verliert &#8211; und weder lesen noch schreiben kann. Oder irgendetwas einkaufen muss, und nicht rechnen kann, kein Gefühl für Geldnoten hat.</p>
<p>Ich würde ja noch weiter gehen. Das Wissen und sich-Auskennen ist von sich her schon etwas Gutes und Schönes. Irgendwann kommst du in die Situation wie der junge Otl Aicher (und alle anderen aus dem Weiße-Rose-Kreis), und möchtest wissen, auf wen beruft sich denn dieser komische Staat? Und er liest den Hintergrundideologen, Nietzsche, und stellt fest, dass die Nazis ja wieder was ganz anderes machen. Und er möchte wissen, wer hinter denen steht, die nicht so ganz mitmachen, die für die Menschen unten hinstehen, er liest Augustinus und Thomas von Aquin. Und vieles anderes&#8230;  Eine Zeitlang heißt Bildung, das zu wissen, was alle wissen, dann kommt die Zeit, in der man bei seinen ganz eigenen Fragen auf Entdeckungsreise geht.</p>
<p>Und es ist ein Traum, wenn man dazu erstens die Fähigkeit und zweitens neben Schule, Beruf, Familie Zeit hat. Wer in Deutschland will, hat in sehr vielen Fällen Zeit für seine ganz eigene Bildung! Und ich möchte, dass die jetzigen Kinder und jungen Leute in der dritten Welt diese Chance bekommen! (Es gibt sicher noch andere viele tolle Chancen im Leben, aber eine tolle ist eben, auf Bildungs-Entdeckungen aus zu sein &#8211; und viele andere tolle Chancen setzen eben so eine Grundbildung voraus.)</p>
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