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	<title>Fangt uns doch &#187; Meditationen</title>
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	<description>Wie kam es soweit, dass Hans und Sophie Scholl gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden? Weblog gegründet als: Tüfteleien und Motivation zum Theaterstück der KJT 2006/07: „Fangt uns doch“</description>
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		<title>Fangt uns doch &#187; Meditationen</title>
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		<title>Künstler sein</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 15:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleiner Ostereintrag, ein Lieblingszitat. Lange war dieses Zitat von Vinzent van Gogh nicht im Internet (inzwischen in anderer Variation als mein Kalendereintrag im DLF, beachtenswerte Sendung von Angelika Obert , das Zitat ist aus einem Brief an einen Freund):
Christus allein unter den Philosophen hat als fundamentale Gewissheit das ewige Leben, die Nichtigkeit des Todes, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=476&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://www.schweizer-illustrierte.ch/ablage/bilder/living/reisen/2009/01/Van_Gogh1.jpg" alt="" width="700" height="557" />Kleiner Ostereintrag, ein Lieblingszitat. Lange war dieses Zitat von Vinzent van Gogh <span id="more-476"></span>nicht im Internet (inzwischen in anderer Variation als mein Kalendereintrag im <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/feiertag/773856/">DLF, beachtenswerte Sendung von Angelika Obert</a> , das Zitat ist aus einem Brief an einen Freund):</p>
<p style="padding-left:30px;">Christus allein unter den Philosophen hat als fundamentale Gewissheit das ewige Leben, die Nichtigkeit des Todes, die Notwendigkeit <img class="alignright" src="http://www.weltum.de/weltum/img/van_gogh_portraet_1889_sep_3.jpg" alt="" width="281" height="318" />und Berechtigung heiterer Gelassenheit und der Aufopferung bekräftigt. Er hat in heiterer Gelassenheit gelebt, als größter aller Künstler, Ton und Farbe verschmähend und in lebendigem Fleisch arbeitend. Dieser unerhörte und mit dem stumpfen Instrument unserer nervösen und abgestumpften Gehirne kaum fassbare Künstler schuf keine Statuen, keine Gemälde, keine Bücher. Er machte lebendige Menschen, Unsterbliche. Das ist etwas Ernstes, vor allem weil es die Wahrheit ist.</p>
<p>Noch einmal: &#8222;Er machte lebendige Menschen, Unsterbliche&#8220; &#8211; der Punkt, weshalb Paulus sagt, mit Jesus fängt eine neue Schöpfung an.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/476/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/476/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/476/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/476/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/476/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/476/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/476/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/476/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/476/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/476/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=476&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Lachen macht milde</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 17:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinofilm 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich mag Bubers &#8222;Erzählungen der Chassidim&#8220;, sie  sind mir aber oft genug schwer zugänglich, manche gehen mir beim wiederholten Lesen auf.  Diesen Vorgang selber kommentiert die folgende Geschichte. (Maggid = Maggid von Mesritsch = Rabbi Bär)
Das Sündenregister
Der Raw von Kolbischow weilte einst in Mesritsch und sah, wie ein alter Mann zum Maggid kam und ihn [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=438&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-top:.18cm;margin-bottom:.18cm;" lang="de-DE"><img class="alignright" src="http://www.raabenstark.info/mediac/400_0/media/Tibet$20-$20lachen.jpg" alt="" width="299" height="308" />Ich mag Bubers &#8222;Erzählungen der Chassidim&#8220;, sie  sind mir aber oft genug schwer zugänglich, manche gehen mir beim wiederholten Lesen auf.  Diesen Vorgang selber kommentiert die folgende Geschichte. (Maggid = Maggid von Mesritsch = Rabbi Bär)</p>
<p style="margin-top:.18cm;margin-bottom:.18cm;padding-left:30px;" lang="de-DE">Das Sündenregister</p>
<p style="margin-top:.18cm;margin-bottom:.18cm;padding-left:30px;" lang="de-DE">Der Raw von Kolbischow weilte einst in Mesritsch und sah, wie ein alter Mann zum Maggid kam <span id="more-438"></span>und ihn bat, ihm eine Sündenbuße aufzuerlegen. „Geh heim“, sagte der Maggid, „schreib alle deine Sünden auf ein Blatt und bringe es mir.“ Als der Mann es ihm brachte, warf er nur einen Blick darauf, dann sagte er: „Geh nun wieder heim, es ist gut.“ Später aber sah der Raw, wie der Rabbi Bär das Blatt las und bei jeder Zeile laut auflachte. Das verdross ihn: Wie kann man über Sünden lachen! Jahrelang konnte er die Erinnerung nicht überwinden, bis er einmal diesen Spruch des Baal-schemtow anführen hörte: „Es ist bekannt, dass niemand eine Sünde begeht, es sei denn der Geist der Narrheit ist in ihn gefahren. Was tut aber der Weise, wenn ein Narr zu ihm kommt? Er lacht über all seine Narrheiten, und wie er lacht, kommt der Hauch der Mildigkeit über die Welt, die Strenge schmilzt, und was lastete, wird leicht.“ Der Raw besann sich. „Nun verstehe ich das Lachen des heiligen Maggids“, sprach er in seiner Seele.  (208)</p>
<p style="margin-top:.18cm;margin-bottom:.18cm;" lang="de-DE"><img class="alignright" src="http://www.raabenstark.info/mediac/400_0/media/Sonnenstern.gif" alt="" width="150" height="153" />Die Sophie-Scholl Kammerspiele haben teil an diesen Einsichten. Das geheime Kabarett im Gefängnis in „Die letzten fünf Tage“ und Alex Schmorells Hitlerkomik in „Sophie Scholl. Die letzten Tage“ sind ein wichtiger Punkt, den diese Filme nicht auslassen, weil er für die Weisheit der Weiße Rose Leute spricht.</p>
<p style="margin-top:.18cm;margin-bottom:.18cm;" lang="de-DE">Im Katholizismus spricht man davon, dass jemand Sühne für Andere tut. Das kann drastische und recht materialistische Formen annehmen, die ich ungläubig ignorieren würde, wären sie nicht von einer echten Kämpferin gegen Hitlers Machtübernahme bezeugt, Therese Neumann. Im Haus der sog. „Resl von Konnersreuth“ hätte es nach Suff gestunken, während sie Abbitte für einen sterbenden Alkoholiker geleistet hätte. Beim Tod der betreffenden Person sei dieser Gestank auf einen Schlag weggewesen. (Man darf mich, wenn ich solche <img class="alignright" src="http://www.lexi-tv.de/pix/Begriffstextbild/2786_2034_Haupt.jpg" alt="" width="265" height="213" />Geschichten ernstnehme, einen unaufgeklärten Menschen schimpfen. Ich würde dagegen halten, die Wissenschaft solle sich nicht so haben. Wenn die gesamte Physik nur über wenige Prozente der Materie im Weltraum reden kann, selbst wenn sie über das gesamte uns bekannte Weltall mit Galaxien und schwarzen Löchern spricht, warum dann annehmen, wir hätten die Gesetze von Geruch und Versöhnung verstanden?)</p>
<p style="margin-top:.18cm;margin-bottom:.18cm;" lang="de-DE">Die klassisch katholische Deutung von Mystikerinnen wie der Therese von Konnersreuth ist die vom Sühneleiden. Sie lieben Jesus, der den Tod nicht scheute, so sehr, dass sie mit ihm am Unglück und an der Bosheit in der Welt leiden. Ich hoffe und vermute, sie erfuhren als weise Menschen auch das Lachen, von dem die chassidische Geschichte schreibt. Und wer tut das bei einer so skurilen Geschichte wie der von Resl von Konnersreuth nicht, wenn er gezwungen ist, sie empirisch ernst zu nehmen.</p>
<p style="margin-top:.18cm;margin-bottom:.18cm;" lang="de-DE">Wenn ich nicht am Samstag so ausgiebig mit Achim und den vielen jüngeren Kindern gelacht hätte, würd&#8217; ich heute vielleicht nicht sagen, dass das Lachen zu den Werkzeugen gehört, mit deren Hilfe man den Himmel auf die Erde holen kann. Felix culpa.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/438/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/438/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/438/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/438/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/438/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/438/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/438/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/438/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/438/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/438/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=438&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Begeisterung</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 21:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meditationen]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Buber hat, soweit ich weiß, in deutscher Sprache die Rabbi-Geschichten des osteuropäischen Judentums gesammelt. Ich zitiere den Anfang seiner Einleitung der &#8222;Erzählungen der Chassidim&#8220; (einige Auszüge hier). Aber es gilt für alle Kunst, für die die sie schaffen, und für die, die sie produzieren.
Dieses Buch will seinen Leser in eine legendäre Wirklichkeit einführen.
Ich muss [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=412&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://wendelsteiner.de/Juden/Bilder/Chassidim-3.JPG" alt="" width="321" height="246" />Martin Buber hat, soweit ich weiß, in deutscher Sprache die Rabbi-Geschichten des osteuropäischen Judentums gesammelt. Ich zitiere den Anfang seiner Einleitung der &#8222;Erzählungen der Chassidim&#8220; (einige Auszüge <a href="http://buber.de/de/chassidim">hier</a>). Aber es gilt für alle Kunst, für die die sie schaffen, und für die, die sie produzieren.</p>
<p style="padding-left:30px;">Dieses Buch will seinen Leser in eine legendäre Wirklichkeit einführen.</p>
<p style="padding-left:30px;">Ich muss sie legendär nennen, denn die Überlieferungen, denen es die ihnen angemessene Form zu geben unternommen hat, sind nicht chronistisch zuverlässig. Sie gehen auf begeisterte Menschen zurück, die in Erinnerungen und in Aufzeichnungen festgehalten haben, was ihre Begeisterung wahrnahm oder wahrzunehmen glaubte, also sowohl manches, was sich zwar begeben hat, aber nur von dem Blick des Begeisterten zu erfassen war<span id="more-412"></span><img class="alignright" src="http://www.klosterkirche.de/zeiten/herbst/img/chassidim.jpg" alt="" width="322" height="264" />, wie auch manches, was sich so, wie es erzählt worden ist, nicht begeben hat und nicht begeben haben kann, was die begeisterte Seele aber als etwas, was sich sinnfällig so begeben hat, empfand und daher als solches berichtete. Darum muss ich es eine Wirklichkeit nennen: die Wirklichkeit der Erfahrung begeisterter Seelen, eine in aller Unschuld entstandene Wirklichkeit, ohne Raum für Erfindung und Willkür. Die Seelen berichten aber eben nicht von sich, sondern von dem, was auf sie gewirkt hat. Was wir ihrem Bericht zu entnehmen vermögen, ist somit nicht eine Tatsache der Psychologie allein, sondern eine des Lebens. Begeisterndes geschah, und es wirkte, wie es wirkt: indem die Überlieferung die Wirkung mitteilt, bekundet sie doch auch, was so gewirkt hat – sie bekundet Begegnungen zwischen begeisternden und begeisterten Menschen, den Umgang zwischen jenen und diesen. Das ist echte Legende, und das ist ihre Wirklichkeit.</p>
<p>Heute ein Spiegelartikel, dass Historiker die Wiederveröffentlichung von Nazi-Comics erlauben. Wundert mich, dass objektive Historiker hierzu was zu sagen haben. Freilich, auch Historiker haben ihre Funktion, ihr wachsames Auge, ihre Wirklichkeit. Wenn sie über den Widerstand gegen Hitler schreiben, fehlt mir oft die Begeisterung &#8211; ich denke, die wäre auch ihnen nicht verboten (Mir fällt sie ohne den Zwang historischer Methoden einfacher, hoffentlich hab ich manchmal ein bischen davon. Eine besondere Art von Begeisterung liegt auch im Nüchternsein.)</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/412/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=412&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Noch mal</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/12/10/noch-mal/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 20:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meditationen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rückmeldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der ehemalige Karmelitenkirche, München, wo wir im Januar unser Stück aufführten, war jüngst eine Ausstellung &#8222;Noch mal leben&#8220; oder &#8222;Noch mal leben vor dem Tod&#8220; (ursprünglich eine Reportage im Magazin &#8222;Spiegel&#8220;).

Vor heute genau einem Jahr machte ich einen Eintrag zu Konstantin Weckers Weiße Rose Lied (wohl anlässlich des 1982-er Kinofilms &#8222;Die weiße Rose&#8220;,  [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=282&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In der ehemalige Karmelitenkirche, München, wo wir im Januar unser Stück aufführten, war jüngst eine Ausstellung <a href="http://www.noch-mal-leben-muenchen.de/index.php">&#8222;Noch mal leben&#8220;</a> oder &#8222;Noch mal leben vor dem Tod&#8220; (ursprünglich eine Reportage im Magazin &#8222;Spiegel&#8220;).</p>
<p><img src="http://www.noch-mal-leben-muenchen.de/img/header.jpg" height="120" width="650" /></p>
<p>Vor heute genau einem Jahr machte ich einen Eintrag zu <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/12/10/konstantin-weckers-lied/">Konstantin Weckers Weiße Rose Lied</a> (wohl anlässlich des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_wei%C3%9Fe_Rose_%28Film%29">1982-er Kinofilms &#8222;Die weiße Rose&#8220;</a>,  zu dem er auch ansonsten die Musik machte, geschrieben.) Ich hörte es letzten Mittwoch im Ausstellungsraum, und dieses Lied bekam in jenem Saal den größten Einzelapplaus. So mitreißend dieses und andere Lieder waren, und welch eigene Atmosphäre sie erzeugten, ans Thema Tod kamen sie nicht richtig heran. Umso bemerkenswerter die Fotos und die Erzählungen dazu. <span id="more-282"></span></p>
<p>Im Rahmen der Ausstellung gab es eine <a href="http://www.noch-mal-leben-muenchen.de/download/schwaiger.pdf">Meditation von Thomas Schwaiger</a>, dessen Buch ich eine recht wichtige Idee für mein Stück verdanke. Ein kurzes Wort zur Ausstellung selbst, die mir an die Toten, Schwerkranken und Sterbenden wach rief, die ich selbst gesehen habe. Thomas Macho in einer <a href="http://www.amazon.de/Noch-leben-Tod-Menschen-sterben/dp/product-description/3421058377">Rezension des Ausstellungskataloges in der NZZ:</a></p>
<blockquote><p>Nicht das Sterben in der Klinik steht [...] im Vordergrund, sondern das Sterben in den Hospizen, deren Arbeit eindringlich gewürdigt wird. Im Vorwort des Buchs wird eine Pflegeschwester zitiert; was sie sagt, gilt für die Hospizbewegung, aber auch für eine Betrachtung der nachfolgenden Fotos und Texte: «Man denkt, man härtet ab, aber das Gegenteil ist der Fall: Man weicht auf.</p></blockquote>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/282/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/282/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/282/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=282&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Pascals Maschine</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 18:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Blaise Pascal]]></category>
		<category><![CDATA[Das Innere]]></category>
		<category><![CDATA[Literarische Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Zeiten, in denen man Klarheit bracht, empfehle ich, (wenn man nicht in eine Kathedrale gehen kann) sich Blaice Pascals (1623-62) Aufzeichnungen zu verlinken (oder die Pensées im Orignial nachzulesen). Mit klare Worte meine ich eindeutige Worte, so wie in den Märchen, aber doch Theorie. Zum Beispiel:
Die Menschen beschäftigen sich damit, einem Ball und einem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=263&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.faz.net/m/%7B9A1D79EE-080F-4C13-9296-024D8AEC4F63%7DPicture.jpg" align="right" height="149" width="123" />Für Zeiten, in denen man Klarheit bracht, empfehle ich, (wenn man nicht in eine Kathedrale gehen kann) sich <a href="http://www.blaise-pascal.de/pascal_texte.php?suche=&amp;lpos=1">Blaice Pascals (1623-62) Aufzeichnungen zu verlinken</a> (oder die Pensées im Orignial nachzulesen). Mit klare Worte meine ich eindeutige Worte, so wie in den Märchen, aber doch Theorie. Zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Die Menschen beschäftigen sich damit, einem Ball und einem Hasen nachzujagen. Das ist selbst das Vergnügen der Könige. (Pensées, 40)</p></blockquote>
<p><img src="http://www.zahlenjagd.at/pascalin.gif" align="right" height="260" width="319" />Der Ball und der Hase, dem Pascal drei Jahre nachjagte, war eine Rechenmaschine, ein früher Vorläufer der heutigen Computer (siehe Bild). Eine große Erfindung. Descartes dachte damals, alles außer dem menschlichen Geist sei Maschine, sogar der menschliche Körper und die Tiere. Der erste Rechenmaschinenbauer Pascal reflektierte über unser Verhältnis zur Maschine<span id="more-263"></span>, es könnte auch nach Darwin geschrieben sein:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Denn man darf sich nicht täuschen: wir sind ebenso sehr Maschine wie Geist, deshalb ist das Mittel zu überzeugen nicht allein der Beweis. Wie wenig bewiesene Dinge gibt es. Die Beweise überzeugen nur die Vernunft; die Gewohnheit macht unsere Beweise stärker und deutlicher, sie richtet die Maschine aus, die den Geist, ohne das er es merkt, mit sich zieht. Wer hat bewiesen, dass morgen Tag sein wird und dass wir sterben werden, und was wäre handgreiflicher? Folglich ist es die Gewohnheit, die uns zum Glauben bringt, sie macht so viele zu Christen, sie macht zu Türken, Heiden, sie macht die Berufe, zu Soldaten usw. (Der Glaube, den man in der Taufe empfing, macht mehr zu Christen als zu Heiden.) Also muss man, wenn der Geist einmal einsah, wo die Wahrheit ist, auf die Gewohnheit zurückgehen, um uns von dem Glauben, der uns ständig entschlüpft, färben und grundieren zu lassen, denn es ist fast unmöglich, die Beweise immer gegenwärtig zu haben. Man muss einen leichteren Glauben haben, und das ist der, der in die Gewohnheit einging, der uns ohne Zwang, ohne Kunst, ohne Gründe glauben lässt und unsere ganze Vernunft unter diesen Glauben beugt, so dass sich unsere Seele völlig natürlich darin verfängt. Es genügt nicht, wenn man nur gläubig ist durch die Kraft der Überzeugung, und wenn die Maschine geneigt bleibt, das Gegenteil zu glauben. Folglich muss man beide Hälften glauben machen: den Geist durch die Gründe, die man nur einmal im Leben eingesehen zu haben braucht, und die Maschine durch die Gewohnheit und dadurch, dass man sie hindert, sich dem Gegenteil zuzuwenden. Inclina cor meum, Deus [Psalm 69, 36]</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"> <img src="http://www.faz.net/m/%7B0822F056-40EB-474A-840D-2D8D232CE9D8%7DPicture.jpg" alt="neues Fenster im Kölner Dom" align="middle" height="618" width="875" /></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Die Vernunft handelt langsam, sie braucht soviel Gesichtspunkte, soviel Grundsätze, die immer gegenwärtig sein müssten, so dass sie, da sie nicht immer alle Grundsätze gegenwärtig hat, müde wird oder sich verirrt. Das Gefühl handelt anders: es handelt im Augenblick und ist immer bereit zu handeln. Folglich muss man den Glauben im Gefühl verankern, sonst wird er immer schwankend sein. (Pensées, 252)</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"> Man kennt das. Ich interessiere mich unter anderm deshalb nicht für Autos, weil ich sie kaum auseinanderkenne. Und deshalb glaube ich auch nicht an Autos. Das schlimme an der monotoner Fabrikarbeit ist, dass einem das Stumpfe zur Gewohnheit wird. Das Schlimme am tätigen Soldatendienst ist, dass man zum Krieger wird: beide Schollgeschwister klagten über die &#8222;Kriegsmaschine&#8220;.</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.faz.net/m/%7B3A47C1FE-2388-4EC2-9282-635A87AEC8B6%7DPicture.jpg" align="middle" height="585" width="874" /></p>
<p class="MsoNormal">Dann aber auch andersherum. Ans Musikmachen muss man sich gewöhnen, man muss üben. Zum Muslimsein gehört die Übung, mehrmals am Tag Richtung Mekka zu beten. Etwas Ähnliches &#8211; etwas flexibler gestaltbar &#8211; gehört zum Christsein. Auch viele andere Gewohnheiten, für viele Leute auch die, sich ab und zu im himmlischen Licht eines Doms zu finden. Aber über allem der aufgeklärte menschliche Geist, der mindestens einmal die Sache ernsthaft durchgegangen ist.</p>
<p class="MsoNormal">(Peter Bieri hat sich nicht zufällig den Pseudonym Vornamen Pascal zugelegt. Die fiktiven Aufzeichnungen des Amedeu Prados im <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/08/16/das-leben-als-zugfahren-bieri-eich/#more-261">Nachtzug nach Lissabon</a> ähneln in ihrer Skizzenartigkeit denen des Blaice Pascal. Außerdem hat auch Bieri seinen Helden die Sache mit der Gott gut durchdenken lassen: Prado faszinieren die Kathedralen, aber der biblische Gott steht zu sehr auf der Seite der Grausamkeit.)</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/263/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/263/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/263/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=263&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Fast rauschhafte Freiheit</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/07/09/fast-rauschhafte-freiheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 15:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Innere]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Scholl]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandscharakter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ruf des Hans Scholl nach Freiheit war wahrscheinlich nicht nur eine Hoffnung für Deutschland. Ich denke, dass eine Art Freiheit auch in seinem Inneren lebte. Um zu erläutern, was ich meine, ein Zitat von Ruth Pfau, auf die ich ja schon öfter in diesem Blog hingewiesen habe. Man muss wissen sie ist Ärztin in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=256&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.teeth.com.pk/blog/images/Karachibynight.jpg" align="right" height="222" width="342" />Der Ruf des Hans Scholl nach Freiheit war wahrscheinlich nicht nur eine Hoffnung für Deutschland. Ich denke, dass eine Art Freiheit auch in seinem Inneren lebte. Um zu erläutern, was ich meine, ein Zitat von Ruth Pfau, auf die ich ja schon öfter in diesem Blog hingewiesen habe. Man muss wissen sie ist Ärztin in der pakistanischen Millionenstadt <a href="http://www.globalsecurity.org/wmd/world/pakistan/karachi.htm">Karachi</a> (mehr Bilder <a href="http://www.streetphotos.net/blog/index.php/archives/category/photographs/shopped">hier</a>); als Jugendliche (*1929) noch die Bombadierungen von Leipzig am eigenen Leibe mitbekommen.<span id="more-256"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;">Meine Arztkollegen fragten mich, wieso ich gerade die dreckigste und schwierigste Aufgab in Karachi angenommen hatte. Ich war nie eine Frau für große Projekte. Ursprünglich dachte<img src="http://www.pictureninja.com/pages/pakistan/downtown-karachi.jpg" align="right" height="256" width="341" /> ich an „geistigere“ Dinge als an diesen Kampf gegen die nackte Not, gegen Hunger, Schmutz, Ratten, Fliegen, gegen Opium, Schmuggel und Menschenhandel. Irgendwie liegt aber in diesem offenen Angriff gegen die schreiendste Ungerechtigkeit auch etwas sehr Geistiges. Eine fast rauschhafte Freiheit, die sich in ihren klaren Momenten als völlig unabhängig von Erfolg oder Misserfolg beschreiben lässt. Diese Freiheit liegt in der Entscheidung, dass man sich hinstellen kann und sagen: ich sehe nicht mehr länger zu. Als mir das Elend wie eine Welle entgegenschlug– und die Welle wurde höher, als ich anfing das erste Urdu [eine pakistansche Sprache] zu verstehen und zu begreifen, was hier vorging -, da hatte ich gedacht: Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder du fährst heim auf dem kürzesten Wege. Oder du steigst aus dem Boot aus und versuchst, über Wasser zu gehen und fängst einfach an. Ich kam mir reichlich verrückt vor damals Heute weiß ich, dass es die einzig logische Antwort auf dieses Elend war. <img src="http://www.international.ucla.edu/cms/images/karachi.jpg" align="right" height="210" width="340" />Und dass es der Ansatz für die Antwort auf die Frage ist, die mich nach dem Krieg umgetrieben hat: ob der Mensch wirklich aus der Sinnlosigkeit eines über ihn verhängten Schicksals nicht ausbrechen könnte. (aus: <a href="http://www.sgu.ul.bw.schule.de/buchvor/bvt19.htm"><em>Verrückter kann man gar nicht leben</em>,</a> 1995, 212-14)</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;">&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.streetphotos.net/karachi/1/images/Old%20karachi%2012sept04%20083.jpg" align="right" height="261" width="347" />Auch unser Stück spielt darauf an, dass Freiheit etwas mit &#8222;über&#8217;s Wasser gehen&#8220; zu tun hat. Wir zitieren die Stelle, in der J.v.N. und sein Schüler Kephas übers Wasser gehen. (Verrückt dazu auch die Erwähnung des Übers-Wasser gehen in Tschingis Aitmanows &#8222;Der  Junge und das Meer&#8220;). Aber mehr schreibe ich jetzt nicht, will obiges Zitat nicht zerreden. Warum schreibt man hier harmlose Blogs?</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/256/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/256/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/256/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=256&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die am wenigsten schlechten Götzen suchen</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/05/17/die-am-wenigsten-schlechten-gotzen-suchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2007 17:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Scholl]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandscharakter]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch einmal ein Eintrag zu Simone Weil, neben Sophie Scholl und Kurt Huber die einzige Philosophin im Widerstand gegen Hitler, die ich kenne. Simone Weil spricht davon, dass das Leben des Menschen ein Leben in der Höhle ist. Ein Leben im Dunkeln, Begrenzten. Als späte Schülerin Platons meint sie mit der Höhle die recht beschränkte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=246&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.dieter-mammel.de/img/wo_pa_magenta_preview.jpg" align="left" height="157" width="240" />Noch einmal ein Eintrag zu <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/19/widerstandscharakter/">Simone Weil</a>, neben Sophie Scholl und Kurt Huber die einzige Philosophin im Widerstand gegen Hitler, die ich kenne. Simone Weil spricht davon, dass das Leben des Menschen ein Leben in der Höhle ist. Ein Leben im Dunkeln, Begrenzten. Als späte Schülerin Platons meint sie mit der Höhle die recht beschränkte Erkenntnis des Menschen: Man erlebt das Leben wie einen Film, fasziniert von dem, was da vorne läuft, hat man längst vergessen, dass es nicht die Wirklichkeit ist, dass man ja eigentlich einen Bewegungsspielraum hätte, dass man auf der Leinwand nur Abbilder von Abbildern sieht. <span id="more-246"></span></p>
<p><img src="http://www.dieter-mammel.de/magenta/02.jpg" align="right" height="407" width="271" />Wer wirkliche Erziehung genießt, der hat unter Schmerzen gelernt, dass er sich vom starren Blick auf die Leinwand lösen kann, dass er nicht die Wirklichkeit sieht, sondern die Projektion einer Filmrolle oder einer DVD. Seltsamer Zustand, den man so erreicht hat: Vorne auf der Leinwand läuft das interessantere Programm, aber eigentlich weiß man, es ist nicht echt. Ob man auch noch glauben soll, dass es außerhalb der Höhle die wirklichen Dinge gibt, und dass man eigentlich mit ihnen umgehen könnte? Dass es dort eine Sonne gibt, deren Licht die Grelle des Projektors noch weit übertrifft! (Das ist Platons Mythos, der die Frage beantwortet: &#8222;Was ist der Mensch?&#8220;, siehe Eintrag <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/01/04/was-ist-der-mensch/">hier</a>.)</p>
<p>Ich zitiere einen Tagebucheintrag, also einen Entwurf und eine Selbstanalyse, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist:</p>
<blockquote><p>Triebkräfte</p>
<p>Die Gedanken sind wechselhaft, gehorchen den Leidenschaften, den Launen, der Müdigkeit. Die Tätigkeit muss beständig sein, jeden Tag, viele Stunden am Tag. Man braucht also Antriebe für die Tätigkeit, die sich den Gedanken entziehen, also den Verhältnissen; absolute Antriebe; Götzen.</p>
<p>Die am wenigsten schlechten Götzen suchen.</p>
<p>Wenn keine Götzen da sind, muss man sich oft, jeden oder fast jeden Tag, ins Leere hinein abmühen. Ohne übernatürliches Brot ist das unmögliche.</p>
<p>Der Götzendienst ist also in der Höhle eine Lebensnotwenigkeit. Selbst bei den besten ist es unvermeidlich, dass er dem Verstand und der Güte enge Grenzen setzt.</p></blockquote>
<p><img src="http://www.dieter-mammel.de/magenta/d09.jpg" align="middle" height="429" width="600" /></p>
<p>Wieder ein Eintrag, der sehr an Sophie Scholl erinnert: der Kampf gegen die eigene Stumpfheit, das Hadern mit den Kompromissen, eine große Entschlusskraft und der Verweis auf das übernatürliche Brot. Aber ganz ungeachtet dessen, er ist einfach gut beobachtet (und hilft mir vielleicht erklären, warum ich mich so auf den Gottesdienst am Sonntag freue).</p>
<p><img src="http://www.dieter-mammel.de/magenta/a01.jpg" align="middle" height="336" width="606" /><br />
P.S.: Die Bilder von <a href="http://www.dieter-mammel.de/work_paintings.php?cat=w">Dieter Mammel</a>, die ich in diesem Eintrag zeige, haben etwas Verstörendes ebenso wie Weils Texte.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/246/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/246/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/246/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/246/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/246/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/246/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/246/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/246/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/246/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/246/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/246/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/246/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=246&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mit dem Leben spielen</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/29/mit-dem-leben-spielen/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/29/mit-dem-leben-spielen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 19:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literarische Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Scholl]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Leben spielen &#8211; das tut nicht nur der, der Russisch Roulette spielt, der Soldat und der Widerständler gegen eine Diktatur. Es tun auch Theaterspieler und überhaupt Leute, die mit der Freude eines Spiels an alles herangehen, was sie tun. Zum Beispiel die genauen Beobachterinnen der Natur. War sehr happy, als ich zwei Jahre [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=240&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.anniedillard.com/pilgrim-french.jpg" align="right" height="230" width="144" />Mit dem Leben spielen &#8211; das tut nicht nur der, der Russisch Roulette spielt, der Soldat und der Widerständler gegen eine Diktatur. Es tun auch Theaterspieler und überhaupt Leute, die mit der Freude eines Spiels an alles herangehen, was sie tun. Zum Beispiel die genauen Beobachterinnen der Natur. War sehr happy, als ich zwei Jahre nach der Lektüre von &#8222;Der freie Fall der Spottdrossel&#8220; einen Vogel sah, der irgendwo bei mir den Wohnblock herunterfiel und erst kurz vor dem Boden die Flügel aufspannte, um dann sanft zu landen. Vielleicht (nur) eine beinahe mißglückte Flugübung eines Jungvogels, der gerade aus dem Nest geworfen wird. <a href="http://www.anniedillard.com/curriculum-vitae.html">Annie Dillard</a>, die Autorin des Buches, damals noch keine 30 Jahre, hat in ihrer TBC-Rekonvaleszenz ein Jahr zum Spielen geschenkt bekommen, sie spielt Beobachterin der Natur. (Es scheint, dass diese Krankheit auch mit ihrem Leben gespielt hat.) Zitiere einen Text zum Abgrund des Spielens (aus &#8222;Der freie Fall der Spottdrossel&#8220;, S. 290), der Text erinnert mich an Sophie Scholls Tagebücher: <span id="more-240"></span></p>
<blockquote><p>Thomas Merton schrieb: „Es besteht immer eine Versuchung, mit dem kontemplativen Leben zu spielen, indem man nette kleine Standbilder baut.&#8220; Es besteht immer eine kolosale Versuchung, mit dem Leben überhaupt zu spielen, indem man nette kleine Freundschaften schließt, nette kleine Mahlzeiten kocht und Reisen macht, endlose nette Jahre lang. Es ist so realistisch, so augenscheinlich moralisch, einfach von den fluß- und winddurchströmten Spalten zurückzutreten und, durchaus zu Recht, zu sagen: Ich habe diese Gnade nicht verdient, und bis zum Ende seiner Tag an der Grenze zum Zorn dahinzuschmollen. Ich denke nicht daran, es so zu machen. Dazu ist die Welt, wo man hinschaut, zu wild, zu gefährlich und bitter, extravagant und bunt. Wir machen Heu, wo wir Juchhe machen sollten. Wir wecken Tomaten ein, wo wir Radau machen und Lazarus auferwecken sollten.</p></blockquote>
<p class="MsoNormal">Würde „häähh“ statt „Heu“ schreiben, kenne das englische Original nicht. Radau machen – das hieße hier: die Tomaten auf irgendjemand oder irgendetwas werfen, statt sie einzuwecken. „Ich habe diese Gnade nicht verdient“ – das ist König Ahas Antwort auf des Propheten Aufforderung, er solle sich von Gott ein Zeichen wünschen, ganz egal was, Gott werde es ihm erfüllen. Ahas macht lieben einen Pakt mit den Supermächten der Erde, als dass er sich für den Gott seines kleinen Volkes interessiert. „Man soll doch nicht Gott versuchen“ sagt er. Das passt noch mal zum Text: er baut sich Standbilder, wie sie die Weltmächte haben, Idole, Statuen. Dass unsereins Lazarus auferwecken soll, den seit drei Tagen toten Freund, das ist der Hammer. So wie <a href="http://www.gruenhelme.de/index.php?s=articles/aktuelles&amp;n=315">Hilde Domins</a></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Ich setzte den Fuß</span></em></p>
<p><em>in die Luft</em></p>
<p><em>und sie trug.</em></p></blockquote>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> </span></em><br />
Für alles sich gehen lassen sei die Welt<em><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> „</span></em>wo man hinschaut, zu wild, zu gefährlich und bitter, extravagant und bunt“. Auch eine <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/?s=Dillard">Redewendung zum Auswendiglernen</a>. – Das ändert alles nichts daran, dass es heute Abend halt mal „eine nette kleine Mahlzeit“ gibt.</p>
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		<title>Widerstandscharakter</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/19/widerstandscharakter/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 08:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandscharakter]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Charakter, der von Natur her Widerstand gegen Diktaturen und Unrecht an den kleinen Leuten ist, hatte Simone Weil (1909-1943, Biographie hier, siehe auch hier). Das gibt bei ihr soweit, dass sie trotz sicherem Aufenthaltsort und schwerer Krankheit unbedingt wieder ins besetzte Frankreich wollte, um mit der Résistance gegen die Nazis zu kämpfen. Von ihr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=236&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://members.aol.com/geojade/factory.gif" align="right" height="224" width="138" />Einen Charakter, der von Natur her Widerstand gegen Diktaturen und Unrecht an den kleinen Leuten ist, hatte <a href="http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,15365">Simone Weil</a> (1909-1943, Biographie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Simone_Weil">hier</a>, siehe auch <a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd0499/t430499.html" title="Die asketische Anarchistin">hier</a>). Das gibt bei ihr soweit, dass sie trotz sicherem Aufenthaltsort und schwerer Krankheit unbedingt wieder ins besetzte Frankreich wollte, um mit der Résistance gegen die Nazis zu kämpfen. Von ihr kann man lernen. Ich gebe eine kurze Leseprobe: (Vor man diesen Satz liest, sich bitte zusammennehmen und alle seltsamen Assoziationen zum Begriff &#8222;Tugend&#8220; aus dem Kopf streichen.)</p>
<blockquote><p>Was die tugendhaften Handlungen betrifft &#8211; nur diejenigen ausführen, denen man nicht entgehen kann, das, was zu unterlassen unmöglich ist; aber unaufhörlich durch gezielte Aufmerksamkeit die Zahl derjenigen erhöhen, die man unmöglich unterlassen kann.</p>
<p>Jedesmal, wenn man einen Fehler bei jemand anderem bemerkt, sich fragen, ob man ihn selbst auch begeht; aber sich genauso fragen, ob man vielleicht den entgegengesetzten oder entsprechende Fehler begeht.</p></blockquote>
<p>Hab immer noch im Kopf, dass diese Frau irgendwann 1933 oder 1934 in Deutschland war und dann in einem Aufsatz aufgeschrieben haben soll, was dann später so alles passierte.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/236/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/236/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/236/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/236/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/236/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=236&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Traumsatz, Erfolg</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/01/17/traumsatz-erfolg/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jan 2007 11:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedeutung Weiße Rose]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>
		<category><![CDATA[Selber Spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandscharakter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/01/17/traumsatz-erfolg/</guid>
		<description><![CDATA[Es könnte ja sein, dass wir Erfolg haben auch bei den Münchner Aufführungen. Deshalb fand ich wieder einen Satz, den ich einst auswendiglernte und wieder vergaß.
&#8222;Das einzige, was wirklich zählt, ist gläubiges Handeln&#8220; schreibt Teilhard. &#8222;Es lohnt sich nicht, sich mit persönlichem Erfolg oder persönlicher Befriedigung aufzuhalten.&#8220;
zitiert aus Annie Dillard, Außer der Zeit (For the [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=184&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es könnte ja sein, dass wir Erfolg haben auch bei den Münchner Aufführungen. Deshalb fand ich wieder einen Satz, den ich einst auswendiglernte und wieder vergaß.</p>
<blockquote><p>&#8222;Das einzige, was wirklich zählt, ist gläubiges Handeln&#8220; schreibt Teilhard. &#8222;Es lohnt sich nicht, sich mit persönlichem Erfolg oder persönlicher Befriedigung aufzuhalten.&#8220;</p></blockquote>
<p><img src="http://www.sspxasia.com/Documents/SiSiNoNo/Images/1994_August/Teilhard_de_Chardin.jpg" align="right" height="300" width="256" />zitiert aus <a href="http://anniedillard.com/">Annie Dillard</a>, Außer der Zeit (For the time Being), 1999. Sie zitiert den Jesuiten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Teilhard_de_Chardin">Pierre Teilhard de Chardin</a>, Paläontologe, von dem es heißt, dass manche Päpste des letzten Jahrhunderts einerseits verboten, seine theologischen Schriften mit kirchlicher Erlaubnis zu drucken,  andererseits sie gleichzeitig auf dem Nachtkästchen stehen hatten. (Auf dem ersten Blick meinte ich diese Ambivalenz auf dem Foto nebenan zu sehen, aber es sind nur zwei Fotos aufeinander. Aber vielleicht doch: Johannes Paul macht sich Gedanken über diesen seltsamen Mann.) Mich interessiert die englische Übersetzung und das wohl französische Original dieses (wohl über solche innerkirchlichen Debatten erhobenen) Zitats.</p>
<p>Es folgt noch kurz meine sehr unvollkommene Deutung des Satzes, wem sie gefällt und wem sie nicht gefällt, der bleibe in jedem Fall besser bei jenem Traumsatz. Sodenn: Mein Job ist es unter anderem, an euch alle, meine Spieler und das Eure zu glauben, an mich selber, ebenso wie daran, dass das Tun der Scholls Sinn machte als auch daran, dass alles gut is &#8230; den letzten Buchstaben schreib ich nicht hin, weil uns Menschen das, sollte es so sein, heute noch verborgen ist.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/184/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/184/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/184/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=184&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kammerspiele München und Dekalog</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/12/06/kammerspiele-munchen-und-dekalog/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/12/06/kammerspiele-munchen-und-dekalog/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2006 00:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Bühnen]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandscharakter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/12/06/kammerspiele-munchen-und-dekalog/</guid>
		<description><![CDATA[In München geh ich recht gerne in die städtischen Kammerspiele. Fourore machte dort das Theaterstück &#8222;Die zehn Gebote&#8220;, das inzwischen schon im dritten oder vierten Jahr auf dem Spielplan ist und manche Preise gewonnen hat. Die Szene in unserem Stück Carl Muth die Belagerung des Söflinger Pfarrhauses inszeniert, hat sich von dort her inspirieren lassen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=149&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.muenchner-kammerspiele.de/images/stueck/stbild_866_gr.jpg" align="left" height="238" width="316" />In München geh ich recht gerne in die städtischen Kammerspiele. Fourore machte dort das <a href="http://www.muenchner-kammerspiele.de/index2.php?&amp;URL=home.php?">Theaterstück &#8222;Die zehn Gebote&#8220;</a>, das inzwischen schon im dritten oder vierten Jahr auf dem Spielplan ist und manche Preise gewonnen hat. Die Szene in unserem Stück Carl Muth die Belagerung des Söflinger Pfarrhauses inszeniert, hat sich von dort her inspirieren lassen (wenn wir es auch natürlich nicht auf Kammerspielniveau gebracht haben). Was ich zu kopieren suchte, nennt eine Rezensentin des Münchner Merkurs &#8222;episches Theater&#8220;.</p>
<p>Entdeckte heute, dass dieses Stück am 8. Januar wieder einmal gegeben werden wird. Genauer gesagt sind es 10 sehr intensive Theaterstücke, die hintereinander aufgeführt werden (manche von den Stücken hängen locker zusammen). <span id="more-149"></span>Ein jedes Stück spielt im Polen der 80-er Jahre und hat (meist irgendwie versteckt) mit dem biblischen Gebot mit der entsprechenden Nummer zu tun. (Das griechische Wort für zehn Gebote ist übrigens Dekalog(os).) Das <a href="http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2005_06_23_01.htm?PHPSESSID=66e069c941090228a2906c342de5fc89">Sonntagsblatt</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Die Widersprüche und Konflikte des Lebens durchdekliniert und seine Nuancen betont hat der polnische Filmemacher Krzysztof Kieslowski in seiner künstlerischen Aufnahme der Zehn Gebote, die als Vorlage für das vom Niederländer Johan Simons inszenierte Bühnenstück diente [...]. Kieslowski erzählte in der Fernsehreihe »Dekalog« (Polen, 1988) zehn Geschichten aus dem Warschauer Alltag, die mit den mosaischen Geboten nur lose verknüpft sind. In den Episoden stehen die Figuren in außergewöhnlichen Situationen, die ihnen problematische Entscheidungen abverlangen.</p></blockquote>
<blockquote><p>In »Dekalog 2« (Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen) steht ein Arzt vor dem Dilemma, die Überlebens­-Chancen eines Schwerkranken zu beurteilen. Dies fordert die Frau des Patienten, da sie ein Kind von einem anderen erwartet und es abtreiben will, sollte ihr Mann genesen. Der Arzt kommt ungewollt in die Gott ähnliche Rolle des Richters über Leben und Tod. International bekannt geworden sind die Langversionen des fünften und sechsten Gebots, »Ein kurzer Film über das Töten« und »Ein kurzer Film über die Liebe«.</p></blockquote>
<p>Ich zitiere einen Kommentar zur Münchner Inszenierung aus der <a href="http://www.muenchner-kammerspiele.de/index2.php?&amp;URL=home.php?">Kammerspiele-Website des Stückes</a>:</p>
<blockquote><p>Schmerzend schöne Bilder aus einer zwischenmenschlichen Eiszeit, die wie überbelichtet wirken in ihrem unerbittlich Gleißen, so dass man die Augen zusammenkneift, um nicht schneeblind zu werden.</p></blockquote>
<p>Dieser Kommentar aus der Süddeutschen Zeitung greift die Wucht dieses großen Stückes auf, ist aber meines Erachtens ansonsten ein ziemlicher Blödsinn. Warum sieht der Rezensent nicht, dass da kein Muss-Satz als Gebot im Raum steht, sondern die besorgt-großherzige Bitte: &#8222;Du wirst doch nicht einer sein wollen, der mordet&#8220;, &#8222;Du wirst doch bitte, bitte, selbstverständlich und selbstverständlichst nicht einer sein wollen, der die Frau seines Nachbarn verführt&#8220;. O.k., ein bischen mag man ja Religion ernstnehmen, meint der offizielle Beschreibungstext der Kammerspiele:</p>
<blockquote><p>Wir leben in dem Paradox, daß Religion wieder die Weltpolitik bestimmt, aber wir in unserem privaten Leben moralischen Kategorien und religiösen Fragen zutiefst mißtrauen. Die Zehn Gebote &#8222;spielen&#8220;, bedeutet vielleicht dieses Paradox zu zeigen.</p></blockquote>
<p>Religlion ist wieder wichtig nach dem 11. September, Gebote sind angeblich wieder wichtig nach dem 11. September, (in Deutschland eigentlich ununterbrochen seit dem Holocoust,) aber persönlich will ich das nicht an mich heranlassen. Ich will mir nicht sagen lassen, dass Gott gut ist, die Lösung meiner Probleme weiß, mich nicht entmündigt, dass er verzeiht. Entsprechend der <a href="http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2005_06_23_01.htm?PHPSESSID=66e069c941090228a2906c342de5fc89">niederländische Regisseur Johan Simons im Interview</a> (wieder im Sonntagsblatt):</p>
<blockquote><p>***  Warum sind die Zehn Gebote für Sie ein aktuelles Theater-Thema?<br />
<strong> Simons:</strong> Die Zehn Gebote sind in der heutigen Gesellschaft absolut notwendig &#8211; weil Kultur nur eine dünne Haut ist.<br />
*** Religion hat offensichtlich wieder an Bedeutung gewonnen.<br />
<strong> Simons:</strong> Das Thema liegt in der Luft. Der Islam zwingt uns, unsere christliche Geschichte zu überdenken. Wir haben immer gedacht, unser Glaube wäre der beste. Holland und seine Kolonial-Geschichte sind da ein Beispiel. Dann sind wir vom Glauben abgefallen. Aber auf einmal steht der Islam vor uns. Wir brauchen eine Rückbesinnung, müssen nachdenken über den Individualismus, den Humanismus.<br />
*** Gibt es in Ihrer Inszenierung einen moralischen Standpunkt, eine Wertung?<br />
<strong> Simons:</strong> In den Zehn Geboten fehlt ein Gesetz »Liebt einander«. Kieslowski hat aus dem Dekalog aber Geschichten über das Lieben und das Mitgefühl gemacht. Die Moral ist bei ihm offen. Das Publikum soll selbst einen Standpunkt einnehmen. Mich interessiert die Schwachheit von Menschen, nicht ihre Schlechtigkeit. Schwachheit hat mit Vergebung zu tun. Es gehört zur moralischen Kultur, dass man Fehler vergeben kann.</p></blockquote>
<p>Ein bischen probieren wir diesen Standpunkt im Stück. Im Lied, in dem eine Mauer zwischen Hans und Sophie Scholl steht, entwickelt sich aus Anlaß einer zum Alltag gewordenen Übertretung des fünften Gebots: Du sollst nicht töten. Die Geschwister machen sich  zunächst gegenseitig Vorwürfe: Hans, du machst doch beim Krieg mit! Sophie, ich werde dazu gezwungen, aber du gehst freiwillig zum BDM. Einen Ausweg aus dieser Situation, die leicht zur &#8222;zwischenmenschlichen Eiszeit&#8220; werden könnte, singt Sophie: &#8222;sie sind doch menschen. sie alle sind besser und halten nur still&#8220; &#8211; und sie sucht dann den Fehler bei sich &#8222;es tut so weh. warum tu ich nicht was ich will&#8220;. Bald darauf spricht sie Gott an &#8222;vergib vertane zeit. mach doch das herz mir leicht.&#8220; Dass es ihn gibt und dass er vergibt beweist seine Schöpfung, von der der folgende Refrain singt &#8222;gottes geist &#8211; atom, genom und stern und all&#8230;&#8220; &#8211; gleichzeitig bleibt sophie frei in ihrem Bemühen um einen guten Charakter: &#8222;ein harter geist &#8211; ein weiches herz&#8220; &#8211; so singt der Chor simultan zum Refrain von der Schöpfung.</p>
<p>Übrigens, schon gemerkt, dass halb auf jenem oberen Theaterfoto Julia Jentsch (mit links wohl ihren Theatereltern) zu sehen ist? Julia Jentsch spielte auch die Sophie Scholl im letztjährigen Film.</p>
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