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	<title>Fangt uns doch &#187; Bühne</title>
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	<description>Wie kam es soweit, dass Hans und Sophie Scholl gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden? Weblog gegründet als: Tüfteleien und Motivation zum Theaterstück der KJT 2006/07: „Fangt uns doch“</description>
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		<title>Fangt uns doch &#187; Bühne</title>
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		<title>Halfpipe Bühne</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 15:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Bühnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich dachte an die Ringe des Saturn, als ich die Bühne in der Inszenierung von Franz Kafka &#8222;Der Prozess&#8220; in den Münchner Kammerspielen sah. Innen drehte sich der unbewohnbare Planet. Vieles spricht dafür, dass es sich um ein Auge handelt bei dieser Bühne. Auf jeden Fall gab es doch da tatsächlich Ähnlichkeiten zur &#8222;Fangt uns [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=505&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://images.derstandard.at/t/12/2008/09/26/1220552604771.jpg" alt="" width="300" height="450" />Ich dachte an die Ringe des Saturn, als ich die Bühne in der Inszenierung von Franz Kafka &#8222;Der Prozess&#8220; in den Münchner Kammerspielen sah. Innen drehte sich der unbewohnbare Planet. Vieles spricht dafür, dass es sich um ein Auge handelt bei dieser Bühne. Auf jeden Fall gab es doch da tatsächlich Ähnlichkeiten zur &#8222;Fangt uns doch&#8220; Bühne. Was passiert da technisch? Zitiere den <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1220459240692">Standart (Wien. Ronald Pohl)</a>:</p>
<p style="padding-left:30px;">Regisseur/Ausstatter Andreas Kriegenburg hat auf die Münchner Bühne ein Gipsauge gestellt. In dessen ovaler Mitte, sozusagen im Durchstichsloch eines Träumers, rotiert ein Hubpodest, das immer wieder gemächlich in die Vertikale kippt, um schließlich als Kletterwand den Schrecken einer hölzernen Eiger-Nordwand zu verbreiten.<span id="more-505"></span></p>
<p>Gedeutet bei <a href="http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_alphacontent&amp;section=12&amp;cat=99&amp;task=view&amp;id=1776&amp;Itemid=75">Mounia Meiborg in Nachkritik</a>:</p>
<p style="padding-left:30px;">Die Welt ist eine seltsam schiefe Scheibe, und wer nicht aufpasst, fällt runter. Schon vom bloßen Anblick der verschiedenen Neigungswinkel kann einem schwindelig werden. Denn Andreas Kriegenburgs Bühne ist eine Mischung aus Hamsterrad und Halfpipe. Im Vordergrund liegt eine riesige Ellipse, die nach unverputztem Beton aussieht und sich in der Tiefe des Raumes verengt. Der hintere Hohlraum wird von einer Holzscheibe abgeschlossen, die als steile Rampe darin liegt, nach hinten geklappt wird und sich zugleich dreht. Fast senkrecht klebt das Mobiliar – ein Schreibtisch, ein Esstisch, Stühle, ein Bett – auf dem Untergrund. Anders die Menschen auf diesem ungastlichen Eiland: Sie kraxeln und straucheln, klettern und strampeln.</p>
<p>Was kann man aus einer Bühnenschräge nicht alles machen. Ein Bild, das für uns Zeichen der Phantasie war, ins Kafkaeske gewandelt: mal krabbeln dort Käfer, mal pendeln Kaschperle an Stäbchen, ein andermal der ständige Absturz des Sisiphos.</p>
<p>Die Bühne schließt sich nicht zur blauen Kammer, sondern ist etwas hinter einem eisernen Vorhang &#8230;</p>
<p>Die Rezensenten feiern diese Bühne, die eingeschränkten Farben die darauf spielen, sprachlich ist was geboten &#8211; deuten tue ich Kafka besser nicht. Und doch, ein wenig ist es auch hier die schöpferische Vielfalt des Lebens, die trotz der Wahnvorstellungen von einem Prozess das letzte gute Wort hat. (Das Urteil am Ende ist nicht so richtig glaubwürdig. O.k., bin unverbesserlicher Optimist.)</p>
<p>Weitere richtig gute Bilder von der Bühne auf der <a href="http://www.muenchner-kammerspiele.de/index2.php?&amp;URL=home.php?">Seite der Münchner Kammerspiele</a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/505/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/505/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/505/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/505/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/505/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/505/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/505/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/505/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/505/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/505/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=505&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>SchönMalen</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2009/03/17/schonmalen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 11:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntags bei Gerhard Richter, Abstrakte Malerei, im Haus der Kunst. Der Mann will tatsächlich Schönes schaffen, das sieht man an jedem Bild, man ist nicht in die Nacht des Todes und der Depression getaucht wie bei so viel anderer Kunst der letzten Jahrzehnte. Und Richter will ethische Impulse setzen. Zudem klagt er, wie weit der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=453&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://www.faz.net/m/%7BF0C6DEF2-F446-4944-AF92-DE1E2E81378A%7DPicture.jpg" alt="" width="283" height="183" />Sonntags bei <a href="http://www.gerhard-richter.com/">Gerhard Richter</a>, Abstrakte Malerei, im Haus der Kunst. Der Mann will tatsächlich Schönes schaffen, das sieht man an jedem Bild, man ist nicht in die Nacht des Todes und der Depression getaucht wie bei so viel anderer Kunst der letzten Jahrzehnte. Und Richter will ethische Impulse setzen. Zudem klagt er, wie weit der Weg vom Sehen zum Begreifen ist. Das ist alles der alte Platon, an dem ich auch so hänge (einschließlich dem Bekenntnis, dass er sich als Künstler dem Schein widmet &#8211; mit der Besonderheit, dass Richter das Begreifen, also die Schau der Ideen, sehr schätzt.) Wir haben bei &#8222;Fangt uns doch&#8220; versucht, das Schöne darzustellen, <span id="more-453"></span>durch die eingängigen Songs, durch die Bogen der Bühne, durch die Farben in der Kammer. Natürlich geht es um ein ethisches Thema, die wilden Tiere (Dämonen) sind los, und es gilt sie unter wagemutigem Einsatz zu fangen (vgl. Hans in der Kammer). Und das Motto von Theodor Häcker, wie lange der Weg vom Wahrnehmen zum Handeln ist, ist unserem Stück vorangestellt. Ich zitiere aus einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/150380/493/2798967/Sc-h-oenheit.html">Interview mit Gerhard Richter in der SZ</a> (Hervorhebungen von fangtunsdoch)</p>
<p>SZ: Herr Richter, ein Satz von Ihnen lässt mich nicht mehr los: &#8222;Alles sehen, nichts begreifen.&#8220; Das bringt die Blindheit in unserer hypervisuellen Gegenwart schon auf den Punkt . . .</p>
<p>Gerhard Richter: Er war ursprünglich eine Art Titel für mein erstes Glasscheibenobjekt. Denn das führte mir den Unterschied von Sehen und Begreifen sehr anschaulich vor. Damals fand ich den Satz fast etwas peinlich, ein wenig so, als hätte ich mich geoutet. Dabei trifft es ja ganz allgemein zu, dass <em>der Weg vom Sehen zum Begreifen ein sehr weiter ist</em>.</p>
<p>Diese Entfernung scheinen Sie vor allem mit Ihren gegenständlichen Gemälden zu durchmessen. Ist so Ihre typische Ästhetik des Diffusen entstanden, Szenen und Gestalten chimärenhaft zu malen, wie Schatten oder Träume?</p>
<p>Sie spielen auf den Schein an, den ich einmal als mein Lebensthema bezeichnet habe. Für jemanden, der Bilder herstellt, ist der Anschein, der Anblick tatsächlich das Wichtigste. Wir sehen den Schein der Wirklichkeit und erzeugen ihn dann künstlich, in Bildern.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.faz.net/m/%7B74A6E5D2-19C8-42A6-B374-70B9BBDC1A9B%7DPicture.jpg" alt="" width="489" height="319" />[...]</p>
<p>&#8222;Meine Bilder sind klüger als ich selbst&#8220;, meinten Sie einmal. Führte Ihr Unterbewusstsein Regie?</p>
<p>Das Unterbewusste &#8211; ja. Es ist gescheiter, stärker, sicherer im Erfassen als der Verstand.</p>
<p>Weshalb Sie sich von ihm lieber leiten lassen?</p>
<p>Ja doch, so weit das möglich ist. Und manchmal bin ich dann überrascht, wie richtig etwas war, das ich ganz intuitiv entschieden hatte. Das ist dann ein großes Geschenk.</p>
<p>Wann wissen Sie eigentlich, dass ein Bild gut ist?</p>
<p><em>Die Gretchenfrage. Aber eine wichtigere als die nach gut und schlecht gibt es nicht.</em> Also: Man wächst heran, lernt, eignet sich Vorbilder an und versucht zu verstehen, was an diesen eigentlich gut ist. Welche Qualität wir da schätzen, besonders, wenn sie auch noch die Jahrhunderte überdauert. Es ist eine Qualität, die Übereinstimmung schafft, die also einen sozialen und gesellschaftlichen Wert darstellt. Solche Kunstwerke besitzen wir ja.</p>
<p>Bitte ein Beispiel!</p>
<p>Es gibt so viele. All die wunderbaren Werke von den alten Griechen über Velásquez, Goya, Dürer, Friedrich, Manet, Cézanne, Pollock, Serra, und und und. Aber begründen, weshalb sie so gut sind, das kann ich nicht, das kann wahrscheinlich niemand. Als ich vor vielen Jahren Theodor Adornos &#8222;Ästhetische Theorie&#8220; las, wunderbar klug gedacht und geschrieben, war ich hinterher ein bisschen enttäuscht, weil selbst dieser große Denker keine Kriterien für gute oder schlechte Kunst bietet. Also, ich denke, dass das grundsätzlich unmöglich ist, und dass es gut ist, dass wir es nicht erklären kön-nen. Aber allein schon, dass wir an etwas teilhaben dürfen, das uns überragt, das ist doch ein Trost.</p>
<p>Soll ich eine Definition versuchen?</p>
<p>Nur zu!</p>
<p>Kunst, wenn sie gut ist, schafft einen Freiraum für die Imagination. Man findet ihn in Ihren Bildern. Sie besitzen eine Sphäre, die eigene Assoziationen und Vorstellungen herausfordert. Auch Emotionen.</p>
<p>Das haben Sie sehr gut gesagt, denn ohne Emotionen läuft ja gar nichts. Sie müssen nur gut verpackt werden, sonst haben wir so eine sentimentale Authentizität, die die Betrachter nur noch nervt.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.faz.net/m/%7B73AD1A5F-9AD3-4DFE-B773-467D687807E7%7DPicture.jpg" alt="" width="340" height="263" />[...]</p>
<p>lassen Sie uns über die Erotik in Ihrem Werk sprechen. Sie ist in manchen Akten, vor allem aber im sehr delikaten Raffinement der Malweise, gegenwärtig. Welche Rolle spielt sie in Ihrer Kunst?</p>
<p>Sie überraschen mich. Eigentlich keine. Erotische Bilder wollte ich noch nie machen.</p>
<p>Aha. Immerhin gibt es diese sehr direkten Akte aus den Jahren 67/68.</p>
<p>Ach so. Das waren die Jahre der sexuellen Befreiung. Oswalt Kolles Ära. Damals waren wir ja doch ziemlich prüde, im Vergleich zu heute &#8230;</p>
<p>Sie meinen die Allgegenwärtigkeit von Pornographie?</p>
<p>Das sind <em>die neuen Dämonen. Früher waren es die Raubtiere, dann die Nazis, heute ist es das Internet</em>.</p>
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		<title>Kölns geschwungene Bühne</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/06/11/kolns-geschwungene-buhne/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 20:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Tage in Köln beim evangelischen Kirchentag den Erlassjahr-Stand mit betreut,  zuvor recht mit Rostock und dem (Wetter für&#8217;s) KJT-Festival mitgefiebert.
Im nachhinein bemerke ich bei mir einen gewissen Widerstand, &#8222;das Evangelische&#8220;, evangelische Spiritualität an mich heranzulassen. Ich wollte irgendwie nicht glauben, dass da etwas &#8222;lebendig und kräftig und schärfer&#8220; ist. Entsprechend meine Einstellung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=248&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://www.kirchentag.net/uploads/pics/DEKT07_banner300x160.gif" align="right" height="122" width="229" />Die letzten Tage in Köln beim <a href="http://www.kirchentag.net/index.php?id=2">evangelischen Kirchentag</a> den Erlassjahr-Stand mit betreut,  zuvor recht mit Rostock und dem (Wetter für&#8217;s) <a href="http://www.kjtinfo.de/festival/">KJT-Festival</a> mitgefiebert.<br />
Im nachhinein bemerke ich bei mir einen gewissen Widerstand, &#8222;das Evangelische&#8220;, evangelische Spiritualität an mich heranzulassen. Ich wollte irgendwie nicht glauben, dass da etwas &#8222;lebendig und kräftig und schärfer&#8220; ist. Entsprechend meine Einstellung zum Kirchentagsmotto und zum Logo. Derweil hat der Kirchentag am Mittwoch mit etwas total Begeisterndem angefangen. Der Beleuchtung einer Rheinbrücke, über der untertags einfach nur so teilweise eine orange Plane gebreitet ist. <span id="more-248"></span></p>
<p><img src="http://www.medienkolleg.tsn.at/galerien/donnerstag/donnerstag007.jpg" align="middle" height="265" width="400" /></p>
<p>- was ja schon irgendwie an das Logo erinnert &#8211; die aber nachts so richtig etwas hermacht &#8230;</p>
<p><img src="http://www.medienkolleg.tsn.at/galerien/adb_stimmung/06_ADB2_LehSchmiGlug014.jpg.jpg" align="middle" height="266" width="400" /></p>
<p>&#8230; denn da sieht man vor allem die Flosse, die kleine Verfremdung des Jesus-Symbols: FISCH, griechisch IXTYS, iesus christos theou hyios soter (griechisch X spricht man als ch, griechisch H kann man in Großschrift nicht schreiben), Jesus Christus Gottes Sohn Retter. Die Flosse sagt, wenn man sie an dieses Zeichen hängt &#8230; &#8211; You may fly&#8230;</p>
<p>Eines der positiven Gedichte des sonst oft düsteren Paul Celan spielt in meinen Augen mit dem Zusammenhang von ICH &#8211; ICHTys, beide sprachlich so nah den widersprüchlichen Worten N-ICHT und L-ICHT</p>
<blockquote><p>Einmal,<br />
da hörte ich ihn,<br />
da wusch er die Welt,<br />
ungesehen, nachtlang, wirklich;</p>
<p>Eins und Unendlich,<br />
vernichtet, ichten.</p>
<p>Licht war. Rettung.<br />
(GW II, 107).</p></blockquote>
<p>Das Gedicht ist nicht auf J.v.N. prinzipiell geschrieben, denn der wurde ja GESEHEN, ist also nicht nur gehört, sondern auch gesehen. Aber es trifft so die Situation der Christen danach bis heute, die nur den Fisch malen oder umhängen oder tätowieren lassen, damit sie sich erkennen. &#8211; Und irgendwie ist es für den Christen bis heute gültig &#8222;niemand hat Gott je gesehen&#8220;, erst recht gilt das für den Juden. &#8222;Da wusch er die Welt&#8220;, das klingt, als erzählte Celan von EINEM, der in einem See oder Meer die Netze ausgeworfen hat &#8211; offen bleibt, ob er viel oder wenig gefangen hat &#8211; und der nun die letzten Aufräumarbeiten macht &#8211; aber das ist die Erschaffung der Welt (creatia continua): ein reinigendes Wirken im Verborgenen, bis der Mensch soweit kommt, dass sein &#8222;ichten&#8220;, ich-sein, haben-wollen, jemand-besonderes-sein wollen, überwunden ist mit Hilfe dieses Waschens.</p>
<p>Die Flosse auf der Kölner Brücke: &#8222;Licht war &#8211; Rettung&#8220; &#8211; &#8222;Rettung&#8220; ist für mich DER NAME JESUS (hebr. &#8222;Gott rettet&#8220;) und Licht ist natürlich der Ostermorgen!</p>
<p>Lob dem Regisseur, der so eine Bühne aufzuspannen weiß.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/248/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/248/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/248/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=248&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Was hätte man besser machen können</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/03/26/was-hatte-man-besser-machen-konnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 13:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
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Exkurs, weil das halt wieder ein bischen Regiearbeit war, drei vom Regieteam und fast das ganze Bühnenteam waren schließlich dabei &#8230;
Meine Nachreflexion zum Misereor-Abend und -Gottesdienst &#8222;Bilding for alle&#8220;. Mit dem Abend war ich recht zufrieden (mit einer Ausnahme um 0:45 Uhr, aber auch die Geschichte endete ja gut). Die vier Türme, die ich ja [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=238&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/03/kirchemitturmen.JPG" title="Building wie Bildung"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/03/kirchemitturmen.JPG?w=565&#038;h=424" alt="Building wie Bildung" height="424" width="565" /></a><br />
Exkurs, weil das halt wieder ein bischen Regiearbeit war, drei vom Regieteam und fast das ganze Bühnenteam waren schließlich dabei &#8230;<br />
Meine Nachreflexion zum Misereor-Abend und -Gottesdienst &#8222;Bilding for alle&#8220;. Mit dem Abend war ich recht zufrieden (mit einer Ausnahme um 0:45 Uhr, aber auch die Geschichte endete ja gut). Die vier Türme, die ich ja erst am Morgen sah, waren einfach toll. <span id="more-238"></span></p>
<p>Im Gottesdienst hatten wir einige technische Probleme. Ich ärgere mich recht, dass ich den Punkt, den ich jetzt zur Geschichte mit der Sünderin im Zusammenhang mit dem Bildung und &#8222;building&#8220; hätte, nicht klar und früh genug auf den Punkt bekomme. Bitte nicht übel nehmen, dass ich auch die folgenden Kritikpunkte (fast) rein auf mich beziehe, sie sind nicht so gemeint, dass ich lieber irgendwas ganz anderes gemacht hätte, sondern so, dass entsprechende Vorschläge vielleicht die Vorbereitung, den Abend oder Gottesdienst gut getan hätten.</p>
<ul>
<li><img src="http://www.fastenbrevier.de/fastenbrevier/5-woche-bilder/2-mitte-links.jpg" align="right" height="275" width="357" />Vielleicht einen Turm weniger &#8211; und das rechtzeitig 20:15 Uhr entscheiden. Wir wäre viel früher fertig gewesen oder hätte den Live-Aufbau eines Stockwerkes auf den somalischen Turm noch planen können.</li>
<li>Die Leute, die etwas gebaut haben, sollen es auch vorstellen (wenigstens dann, wenn sie nicht grundsätzlich nicht lesen wollen) &#8211; aber man muss ja nicht einmal lesen, wenn man etwas vorstellt</li>
<li>Theaterspiel: es muss klarer sein, wer welche Rolle hat: durch Klamotten, kurze Vorstellung, bevor die Geschichte passiert</li>
<li>Lieder: irgendwie nicht extra aufmerksam, dass wir schon mindestens im dritten Jahr hintereinder in der Fastenzeit ein Heilig singen, indem ein Halleluja Ruf vorkommt. Außerdem: sollte man nicht mit wenigstens einem Lied das Volk direkt zum Mitsingen einladen? (Klassischerweise, wenn man einen Kanon singt &#8211; oder vorher ein Lied kurz einprobt.)</li>
<li>Evangeliumsentscheidung zu spät getroffen, spätestens zur Liederentscheidung, also spätestens eine Woche vorher, sollte das stehen. (z.B. &#8222;Singt Gott, der die Waffen streckt&#8220; wäre direkt auf das Evangelium hin geschrieben gewesen.) Wenn wir etwas zum Evangelium sagen wollen, sollte spätestens Freitags was Schriftliches vorliegen.</li>
<li>Gerade beim frei Sprechen eine ganz klare Gliederung im Kopf haben und sie auch rüberbringen</li>
<li>Gottesdienst etwas zerfahren, Zusammenhänge nicht ganz klar. Eine gute Klammer wäre wohl das folgende gewesen: An verschiedenen Stellen im Gottesdienst die verschiedenen Türme und ihre Verbindungen vorstellen: Zum Beispiel kommt das erste Interview zur Bildung eindeutig vom deutschen Turm. (Aber so ein Konzept sollte spätestens am Anfang eines solchen Abends klar sein.)</li>
<li>Muss den Ablauf und die Texte früher an Singgruppe und Priester weitergeben als 7 min vor Gottesdienstbegin.</li>
<li>Die Gottesdienstbesucher an mindestens einer Stelle im Gottesdienst ungewohnt einbeziehen, ihr eigenes Tun fördern, und wenn es nur ist, dass man sich zum Vater unser die Hände gibt.</li>
</ul>
<p>Wem noch etwas aufgefallen ist, kann gern ergänzen. Habe insgesamt ein gute und dankbare Erinnerung an das Ganze.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/238/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=238&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://www.fastenbrevier.de/fastenbrevier/5-woche-bilder/2-mitte-links.jpg" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Im Zentrum der Hauptstadt</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/02/06/im-zentrum-der-hauptstadt/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 18:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Rückmeldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich fand doch tatsächlich im www kein Foto der Karmelitenkirche München (die freilich inzwischen schon seit kurz nach dem II. Weltkrieg nicht mehr als Kirche genutzt wird). Aber weil wir in diesem Haus Theater gespielt haben, gibt es hier eines. Vorne der Eingang ist mit unseren Plakaten geschmückt.
Dazu unser Lichtplan, Martin schreibt &#8222;Wir hatten insgesamt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=224&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/ehem_karmelitenkirche.jpg" title="ehem_karmelitenkirche.jpg"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/ehem_karmelitenkirche.jpg?w=351&#038;h=266" alt="ehem_karmelitenkirche.jpg" align="left" height="266" width="351" /></a>Ich fand doch tatsächlich im www kein Foto der Karmelitenkirche München (die freilich inzwischen schon seit kurz nach dem II. Weltkrieg nicht mehr als Kirche genutzt wird). Aber weil wir in diesem Haus Theater gespielt haben, gibt es hier eines. Vorne der Eingang ist mit unseren Plakaten geschmückt.</p>
<p>Dazu unser Lichtplan, Martin schreibt &#8222;Wir hatten insgesamt knapp über 16 kW Lichtleistung installiert.&#8220; Einer der Punkte, wo viele einfach gestaunt haben.<span id="more-224"></span></p>
<p><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/02/lichtplankarmelitenkirche.jpg" title="Lichtplan Karmelitenkirche"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/02/lichtplankarmelitenkirche.jpg" alt="Lichtplan Karmelitenkirche" /></a></p>
<p><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/ehem_karmelitenkirche.jpg" title="Direkter Link zu der Datei"><br />
</a></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/224/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/224/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/224/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=224&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>

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			<media:title type="html">ehem_karmelitenkirche.jpg</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/02/lichtplankarmelitenkirche.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Lichtplan Karmelitenkirche</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die Maschine hat einen wieder</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/02/05/die-maschine-hat-einen-wieder/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 08:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Das Innere]]></category>
		<category><![CDATA[Rückmeldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dafür, wie wir das Innere des Menschen als Maschine darstellten, haben wir manches Lob bekommen. Dank der Münchner Aufführungen gibt es jetzt Photos, die diese Maschine von oben zeigen.

Das Symbol für Leben und Weltbetrachtung in der Neuzeit ist die Maschine. Wenn es ein Recht gibt, von alten vorneuzeitlichen Zeiten zu träumen dann vielleicht deshalb, weil [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=221&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Dafür, wie wir das Innere des Menschen als Maschine darstellten, haben wir manches Lob bekommen. Dank der Münchner Aufführungen gibt es jetzt Photos, die diese Maschine von oben zeigen.<span id="more-221"></span></p>
<p><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-1.jpg" title="maschine-1.jpg"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-1.jpg?w=806&#038;h=436" alt="maschine-1.jpg" height="436" width="806" /></a></p>
<p>Das Symbol für Leben und Weltbetrachtung in der Neuzeit ist die Maschine. Wenn es ein Recht gibt, von alten vorneuzeitlichen Zeiten zu träumen dann vielleicht deshalb, weil das maschinelle Funktionieren noch nicht so allgegenwärtig war. Es gibt mindestens einzelne Tage, an denen ich am Arbeitsplatz, in der Uni, in Gesellschaft einfach nur funktioniere. Sozusagen: nach dem Theaterabenteuer denkst du, jetzt hat dich wieder die Maschine (und währenddessen denkst du: welche Maschine fährt dich jetzt schon wieder?)</p>
<p><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-5.jpg" title="maschine-5.jpg"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-5.jpg?w=810&#038;h=618" alt="maschine-5.jpg" height="618" width="810" /></a></p>
<p>Natürlich war es dunkel auf der Bühne, als diese Maschine arbeitete, deshalb hier ein Detail vergrößert:</p>
<p><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-detail.jpg" title="maschine-detail.jpg"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-detail.jpg?w=592&#038;h=462" alt="maschine-detail.jpg" height="462" width="592" /></a></p>
<p>Bilder, die der Maschinenweltsicht zugrunde liegen: alles ist durch so etwas geregelt wie die Gesetze, die Newton vor ein paar hundert Jahren entdeckte: Impuls gleich Gegenimpuls, Energie bleibt immer erhalten. Oder: Die Welt ist ein großes Uhrwerk, Gott evtl. der Uhrmacher.<br />
Was kann der Mensch noch sein, außer eine Maschine? Was ist der Gegenentwurf zu einer mechanistischen Weltanschauung? (Große Versuchung, dass ich jetzt nichts mehr hinschreibe, aber seis drum, so kurz mal) Einige Vorschläge: Der Gegenentwurf ist ergänzend, oder vollständig die Maschine ersetzend:</p>
<ul>
<li> der organisierende menschliche Geist, der zum Beispiel (mechanistische) Theorien aufstellt</li>
<li> wie ein Organismus zusammenarbeitet</li>
<li> das Prinzip Leben (Stoffwechsel, Zentralinstanz, Reproduktion&#8230;)</li>
<li> das Prinzip Erleben (wahrnehmen, empfinden)</li>
<li> die Zeit selber passt nicht ins Mechanistische</li>
<li> die Materie der Physik ist schon eine leere Abstraktion</li>
</ul>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/221/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/221/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/221/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/221/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/221/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/221/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/221/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=221&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>

		<media:content url="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2007/01/maschine-1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">maschine-1.jpg</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">maschine-5.jpg</media:title>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Michelangelo Buonarotti</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/01/23/michelangelo/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/01/23/michelangelo/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2007 11:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Otl Aicher]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Er will Bildhauer werden&#8220; erzählt Carl Muth von Otl Aicher. Für Alexander Schmorell, der ebenso Bildhauer-Berufswünsche  hegte, war der Zeitgenosse Rodin das Vorbild. Kenne mich in dieser Kunst wenig aus, aber ist nicht der große Bildhauer Michelangelo Buonarotti (1475 &#8211;  1564), seine Moses-Statue, seinen David, seine Pieta. (Mich faszinierte der Wagenlenker, als ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=191&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/72/Mose_%28Michelangelo%29.jpg" align="right" height="355" width="266" />&#8222;Er will Bildhauer werden&#8220; erzählt Carl Muth von Otl Aicher. Für Alexander Schmorell, der ebenso Bildhauer-Berufswünsche  hegte, war der Zeitgenosse Rodin das Vorbild. Kenne mich in dieser Kunst wenig aus, aber ist nicht der große Bildhauer Michelangelo Buonarotti (1475 &#8211;  1564), seine Moses-Statue, seinen David, seine Pieta. (Mich faszinierte der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wagenlenker_von_Delphi">Wagenlenker, als ich ihn in Delphi sah</a>, den Namen seines Meisters, Sotades, kennt kaum jemand.) Und da Otl Aicher gern mit großen Geistern zu verkehrte, war er schon der Typ, der, wenn er schon Bildhauer werden wollte,  dann auch ein neuer Michelangelo werden will.<span id="more-191"></span></p>
<p>Es spricht für Otl Aicher, dass er sich von folgendem eher kunstverachtenden Gedicht des Künstlers Michelangelos mitreißen ließ. Hier eines der <a href="http://www.sonett-central.de/rilke/michelangelo.htm">Sonette in der Übersetzung von Rainer Maria Rilke</a></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Schon angelangt ist meines Herzens Fahrt</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Im schlechten Schiff durch Stürme übers Meer</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Am Hafen Aller, wo die Wiederkehr</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Nicht Einem harte Rechenschaft erspart.</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Da seh ich nun die Phantasie, die oft</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Als Abgott thronte durch der Künste Gnaden,</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Wie falsch sie war, von Irrtum überladen,</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Und was ein jeder, sich zum Nachteil, hofft.</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Verliebtes Denken, einstens froh und leer,</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Was ist mirs jetzt vor zweien Toden wert?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Des einen bin ich sicher, einer droht.</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Malen und Bilden stillt jetzt längst nicht mehr</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Die Seele, jener Liebe zugekehrt,</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:AGaramond;">Die offen uns am Kreuz die Arme bot.</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>Auf diesen Text wird im Stück angespielt, als Otl ganz auf die Augustinische Innenschau schwenkt und dieses Gedicht etwas übertrieben interpretiert: &#8222;Das Werk der Hände ist nichts wert. So hat er [Michelangelo] es gesehen.&#8220; Dass Otl bei Thomas von Aquin  eine rationale Weltsicht findet, die das Werk der Hände hochschätzt, muss sein späteres Designerhandwerk sehr inspiriert haben.<br />
Auch unsere Theaterarbeit ist vor allem Werk der Hände, Bühnenbauen, Schneidern, die Bewegungen auf der Bühne. Die Furcht, die aus Michelangelos Gedicht spricht, ist mir erstmal fremd. Andererseits: wie schnell das innere Leben seinen Geist verlieren kann, das Werk der Hände die Liebe, das ist auch frappierend.<br />
Nebenbei: In die Bockshörner des Moses von Michelangelo kann man viel hineininterpretieren, vielleicht sind sie solche abgöttischen Dinge, solches verliebte &#8211; von der Realität abgelöste &#8211; Denken, wie es der älter werdende Künstler an sich selber kritisiert. Mir fällt noch keine schöne Geschichte ein, wie man sie mit den Teufelshörnchen aus unserem Stück zusammenbringen könnte.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Fotos vom ersten Wochenende (18.11./19.11.2006)</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/27/fotos-vom-ersten-wochenende-181119112006/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/27/fotos-vom-ersten-wochenende-181119112006/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2006 17:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kjttheater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bilder, die einst unter diesem Beitrag zu sehen waren, sind jetzt alle gesammelt auf der Seite mit den Aufführungsfotos. Hier bleibt eines und das große Lob des Chefregisseurs Georg zum Schlussliedfoto (Sein braver Bruder hat hier wieder mal wie wild rumgepastet, getan am 5.12. 2006.)
&#8222;Danke an Euch alle, ihr habt es grossartig gemacht!&#8220;

  [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=126&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Bilder, die einst unter diesem Beitrag zu sehen waren, sind jetzt alle gesammelt auf der Seite mit den <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/fotos-der-ersten-auffuhrungen-1819112006/">Aufführungsfotos</a>. Hier bleibt eines und das große Lob des Chefregisseurs Georg zum Schlussliedfoto (Sein braver Bruder hat hier wieder mal wie wild rumgepastet, getan am 5.12. 2006.)</p>
<p>&#8222;Danke an Euch alle, ihr habt es grossartig gemacht!&#8220;</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/iii_ende_lied_geh_in_dich.JPG?w=518&#038;h=388" height="388" width="518" /></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/126/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/126/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/126/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=126&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kommentare zur Uraufführung</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/20/kommentare-zur-urauffuhrung/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/20/kommentare-zur-urauffuhrung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 14:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Das Innere]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rückmeldungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/20/kommentare-zur-urauffuhrung/</guid>
		<description><![CDATA[
Hast du, lieber Zuschauer, die weiße Rose gefangen? &#8211; ich wünsch dir, du hast sie noch nicht&#8230;
Den schönsten Kommentar bekam ich schon, bevor das Stück auf der Bühne war. Ich kannte meinen Großvater väterlicherseits nicht, er ist Jahre vor meiner Geburt gestorben, bis über die 70 Jahre hinaus war er in der Schmiede tätig gewesen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=110&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/domi_hand.jpg" title="Hand greift"><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/domi_hand.jpg?w=884&#038;h=656" alt="Hand greift" height="656" width="884" /></a></p>
<p>Hast du, lieber Zuschauer, die weiße Rose gefangen? &#8211; ich wünsch dir, du hast sie noch nicht&#8230;</p>
<p>Den schönsten Kommentar bekam ich schon, bevor das Stück auf der Bühne war. Ich kannte meinen Großvater väterlicherseits nicht, er ist Jahre vor meiner Geburt gestorben, bis über die 70 Jahre hinaus war er in der Schmiede tätig gewesen. Nach dem Krieg war er als Nicht-Parteimitglied ein Jahr Bürgermeister in Thannhausen gewesen. Mein Vater sagte mir, als er das Stück gelesen hatte: &#8222;Dein Großvater wäre stolz auf dich.&#8220; Ich habe bei den lebenden Schwestern meines Vaters nachgefragt, ob das stimme. Sie sagten: Ja, dein Großvater war ein politischer Mensch.</p>
<p>Die folgenden Kommentare sind für Leute, die unser Stück gehört und gesehen haben, wer es nicht kennt, lese z.B. zunächst <a href="http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/14/szene-fur-szene/">hier den Inhalt des Stückes</a>.</p>
<p><span id="more-110"></span>An der Szene &#8222;Im Inneren des Menschen&#8220; stießen sich, wie wir vermutet hatten, die Geister. Manche Leute sind ausgestiegen. Aber ich habe mich recht gefreut, dass andere und nicht wenige &#8222;das die Maschine und das Innere&#8220; als den Höhepunkt des Stückes sahen. Bei Krabat hatten mich die Zuschauer überzeugt, dass wir einen Spannungsbogen hineinbekommen haben. &#8222;Fangt uns doch&#8220; ist wohl auf seine assoziative Art der Szenenverknüpfung, seinem lockereren Handlungsfaden und den vielen Songs anders &#8211; wenn es dennoch für manchen auch ein Wurf war, umso besser.</p>
<p>Irritierend auch &#8222;Adam und Eva&#8220; unter der Folie. Vielleicht war es zu einlullend, Thulla vorher noch ein Märchen erzählen zu lassen. Ich versuche zu erklären: Adam und Eva sind &#8222;Mann und Männin&#8220;, sie stehen überhaupt für den Menschen und seine Verführbarkeit, auch wenn es so unschuldig aussieht wie &#8222;Der Apfel wäre doch köstlich&#8220; &#8222;Mmmm, also probieren wir ihn einmal.&#8220; (Bei uns im Stück ist nur statt dem Apfel eine Pistole da.) Adam und Eva stehen dafür, dass in Sophies Traum der Mensch, die Menschheit überhaupt, eine Hautkrankheit der Seele ist.</p>
<p>Fasziniert haben die Lieder. Bin selber Fan von Kaschnitz &#8222;Steht noch dahin&#8220; und Jürgens Vertonung, unserem Anfangslied. So ziemlich jeder Song war das Lieblingslied von irgendjemand. Man staunt, wie viele sich Solo singen trauen. So schon bei früheren Stücken.</p>
<p>Das Gesamtkunstwerk, jede und jeder in seiner Rolle, das Licht hat gestimmt, einschließlich Scanner, mich fasziniert es immer &#8211; die Tontechnik war professionell, ganz ganz selten gehört, man hätte die Sänger oder Spieler nicht verstanden &#8211; die Bühne vielseitig &#8211; und sie wurde genützt. Nicht wenige sagten uns, sie wollen noch ein zweitesmal kommen.</p>
<p>Mehrere haben nach dem Programmzeichner gefragt. Einige Leute sagten, sie hätten vom Lesen der Inhaltsbeschreibung vor, während oder nach dem Stück profitiert.</p>
<p>Warum nehmen wir es uns heraus, dass Tod und Teufel da einen Handel über die deutschen Soldaten im russischen Winter abschließen? Das ist vielleicht nicht ganz glatt. Erstens, weil der Tod doch sagt, er sei nicht böse. Zweitens, woher will ich von solchen Zusammenhängen wissen (&#8222;Hat die KJT da einen besonderen Draht nach oben?&#8220;). Versuchte Erklärung: der Tod weiß alles, spielt aber das Spielchen mit, dass die Teufel das ihre tun (als &#8222;Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und stets das Gute schafft&#8220;). Der Tod selbst hat lange nicht so viel Macht, wie die Teufel glauben.</p>
<p>Als sympatisch wurde empfunden:  dass wir die Nazi- und Kriegsgewalt fast nicht durch feindliche Personen darstellen, sondern uns auf die Protagonisten konzentrieren. Dass das Stück gegen eine gewisse Erwartung nicht schlimm ausgeht, sondern die Schußszene sogar eher zum Schmunzeln einläd.</p>
<p>Zur Botschaft des Stückes hörte ich: es sei &#8222;Verkündigung&#8220;, oder: wenn man schon damals, im Unrechtsstaat etwas tun und auf die Füße stellen konnte, wieviel dann erst im heutigen Rechtsstaat? Auch mal etwas über einen Entscheidungsprozess, was ja der Titel andeutet.</p>
<p>Einerseits ist das Stück weit weg von mir, sozusagen ein erwachsenes und selbständiges Kind. Andererseits fühle ich sehr mulmig, irgendwie ist das Ganze auch mein Psychodrama.</p>
<p>Was werde ich meine Zuschauer noch fragen:</p>
<p>Was passiert eigentlich im Schlusslied? Warum die blaue Wölbung über der Bühne im dritten Akt? Was ist die Spiritualität dieses Stückes (sollte es irgendwelche haben &#8211; das vielleicht schon, ich denke, auch Rasenmähen und wissenschaftliche Arbeit haben je ihre eigene Spiritualität.)? usw.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/110/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/110/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/110/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=110&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Hand greift</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Fotos aktuell (WoEnde 18./19.11 + 4./5.11.)</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/08/probenphotos-aktuell-woende-4511/</link>
		<comments>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2006/11/08/probenphotos-aktuell-woende-4511/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2006 09:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kjttheater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Kostüme]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nun also die ersten 5 Fotos von den beiden ersten Aufführungen.
Eine herzliche Einladung noch an alle zu den kommenden beiden Aufführungen.
Ein Foto vom &#8222;Wutlied&#8220;

Ein Foto beim &#8222;Lied von der Freundschaft&#8220;

Hausbesetzung bei Pfarrer Weiss

Ein Foto beim Lied: &#8222;Hackt er wieder&#8220;

Das Licht des Bewusstseins geht langsam auf

Nun die Fotos vom Probenwochende (4./5.11.2006)

Allen ist die Freude noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=90&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hier nun also die ersten 5 Fotos von den beiden ersten Aufführungen.</p>
<p>Eine herzliche Einladung noch an alle zu den kommenden beiden Aufführungen.</p>
<p>Ein Foto vom &#8222;Wutlied&#8220;</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/i-4wut1-k.JPG?w=518&#038;h=388" height="388" width="518" /></p>
<p>Ein Foto beim &#8222;Lied von der Freundschaft&#8220;</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/i-5-3freundschaft1-k.JPG?w=518&#038;h=388" height="388" width="518" /></p>
<p>Hausbesetzung bei Pfarrer Weiss</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/i-6-weiss-k.JPG?w=518&#038;h=388" height="388" width="518" /></p>
<p>Ein Foto beim Lied: &#8222;Hackt er wieder&#8220;</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/iii-hackt_er_wieder1-k.JPG?w=518&#038;h=388" height="388" width="518" /></p>
<p>Das Licht des Bewusstseins geht langsam auf</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/iii-3-7kommt1-k.JPG?w=518&#038;h=388" height="388" width="518" /></p>
<p>Nun die Fotos vom Probenwochende (4./5.11.2006)</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/bluete-gut-k.jpg?w=518&#038;h=388" height="388" width="518" /></p>
<p>Allen ist die Freude noch nicht anzumerken, aber das wird schon noch.</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/bluete-k.jpg?w=519&#038;h=388" height="388" width="519" /></p>
<p>Anspannung ist gut &#8211; ich denke sie loest sich dann auch noch</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/dein-anblick-k.jpg?w=521&#038;h=389" height="389" width="521" /></p>
<p>Bei einer Theaterprobe kann es auch mal langweilig sein &#8211; Sehr gut, wenn man dies auch spielen kann!</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/fesselung-k.jpg?w=518&#038;h=388" height="388" width="518" /></p>
<p>Oh, Oh, wer zulange dableibt wird gefesselt &#8211; die Teufel verstehen ihr Handwerk (noch)</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/gemuetliche-bude-k.jpg?w=574&#038;h=430" height="430" width="574" /></p>
<p>so ein eigenes Zimmer ist schon schoen &#8211; und wenn dann auch noch das Fenster geputzt wird. Besonders die Sauberkeit der Scheiben beeindruckt mich!</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/gestapo-im-haus-1-k.jpg?w=574&#038;h=430" height="430" width="574" /></p>
<p>Bei ungebetenem Besuch wird es dann etwas ernster.</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/brief-hans-an-sophie-k.jpg?w=574&#038;h=430" height="430" width="574" /></p>
<p>Durch diese Mauer ist kein durchkommen &#8211; doch geistig kann man einander verbunden sein und aneinander denken. Liebe Zuschauer freut euch auf die Gesangssoli!</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/gehirne-im-tank-k.jpg?w=574&#038;h=430" height="430" width="574" /></p>
<p>Was nicht alles auf der Maschine transportiert wird &#8211; (Unabhängig vom Schreiber kamen meine Mitregisseure auf die Idee &#8222;brains in a vat&#8220; auf die Bühne zu bringen &#8211; das ist aus dem philosophischen Gruselkabinett, oder auch aus den Matrix-Filmen bekannt.)</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/maschine-bei-arbeit-k.jpg?w=574&#038;h=430" height="430" width="574" /></p>
<p>Da ist es also das Innere &#8211; maschinenhaft bei der Arbeit. Und es wird aufgepasst, dass alles so laeuft wie geplant.</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/gesten-noch-nicht-perfekt-k.jpg?w=574&#038;h=430" height="430" width="574" /></p>
<p>Manches bedarf noch der Koordination &#8211; doch es ist schoen zu sehen wie alle dabei sind!</p>
<p><img src="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/schuetzengraben-2-k.jpg?w=574&#038;h=430" height="430" width="574" /></p>
<p>Die Welt, sowie die Schoepfung harrt weiter der Erloesung. Gut, dass es Hoffnungszeichen gibt!</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fangtunsdoch.wordpress.com/90/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fangtunsdoch.wordpress.com/90/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fangtunsdoch.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fangtunsdoch.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fangtunsdoch.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fangtunsdoch.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fangtunsdoch.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fangtunsdoch.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fangtunsdoch.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fangtunsdoch.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fangtunsdoch.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fangtunsdoch.wordpress.com/90/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=90&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/iii-hackt_er_wieder1-k.JPG" medium="image" />

		<media:content url="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/iii-3-7kommt1-k.JPG" medium="image" />

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		<media:content url="http://fangtunsdoch.files.wordpress.com/2006/11/bluete-k.jpg" medium="image" />

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		<title>Erster Artikel in der Presse</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Oct 2006 16:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Titel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Hoi&#8217;garta für den Monat November können wir einen Artikel und ein bis zwei Fotos veröffentlichen. Es könnte der folgende Artikel werden (verbesserte Version 20.10.):
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Fangt uns doch &#8211; Theaterprojekt der KJT
Wie es kam, dass Hans und Sophie Scholl gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden
Im Frühjahr 2005 begeisterte ein Kinofilm, der die letzten Tage der Ulmer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fangtunsdoch.wordpress.com&blog=437543&post=35&subd=fangtunsdoch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Im Hoi&#8217;garta für den Monat November können wir einen Artikel und ein bis zwei Fotos veröffentlichen. Es könnte der folgende Artikel werden (verbesserte Version 20.10.):</p>
<p class="MsoBodyText" style="margin-bottom:14pt;">&nbsp;</p>
<p><strong><span class="dunkelgrau-12-16"><span style="font-size:11pt;">Fangt uns doch &#8211; Theaterprojekt der KJT</span></span></strong></p>
<p><span class="dunkelgrau-12-16"><span style="font-size:11pt;"><strong>Wie es kam, dass Hans und Sophie Scholl gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden</strong></span></span></p>
<p><span class="dunkelgrau-12-16"><span>Im Frühjahr 2005 begeisterte ein Kinofilm, der die letzten Tage der Ulmer Widerständlerin Sophie Scholl zeigte. Der Film berichtet, wie sie im Februar 1943 mit ihrem Bruder Hans beim Flugblätterverteilen in der Münchner Universität ertappt und nach wenigen Tagen Gefängnis zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Gut zwanzig Jahre zuvor hatte der Film „Die weiße Rose“ die Vorgeschichte erzählt. Wie Münchner Studenten, darunter jene Geschwister Scholl, sich zusammenschlossen und anfingen, die Bevölkerung durch Briefe und nächtliche Malaktion zum Widerstand gegen die braune Diktatur aufzurufen. </span></span></p>
<p><span id="more-35"></span></p>
<p>Warum aber haben nicht mehr Menschen etwas gegen die nationalsozialistische Diktatur unternommen? Was prägte gerade die beiden Schwaben in der Münchner Widerstandsgruppe, Hans und Sophie Scholl? Warum konnten sie wider den Ungeist der Zeit aktiv werden?</p>
<p>Auch diese Geschichte kann man erzählen. Diesen „Vorfilm“ für die beiden Kinofilme hat sich die Katholische Jugend Thannhausen (KJT) als Theaterprojekt vorgenommen. Texte und Lieder sind selbst geschrieben, so dass es am 18. November im Pfarrheim Thannhausen (19 Uhr) zu einer Uraufführung kommen wird. Ein eindrucksvoller Projektchor, ein fleißiges Bühnenbauteam und 30 Schauspieler freuen sich zu erzählen, welche Umstände, Freunde, Ideen und Gefühle die Ulmer Jugendlichen im Dritten Reich geformt haben.</p>
<p>Diese Einflüsse sind nicht immer die besten. Als noch alle fünf Kinder auf der Schule waren, wurde der Vater Robert Scholl als Bürgermeister einer schwäbischen Kleinstadt abgewählt, musste vollständig beruflich umsatteln und konnte nur mit großer Anstrengung seine Familie über die Runden bringen. Hans und Sophie Scholl waren in Ulm begeisterte Hitlerjungen und Jungmädels. In Schule und Freizeit lernten sie also die nationalsozialistische Weltanschauung. Nach der Schulzeit konnte niemand so einfach tun, was er wollte, Jungen mussten zum Militär und in den Krieg, Mädchen zum Reichsarbeitsdienst und zum Feriendienst in die Munitionsfabrik. Immerhin konnte das den Schollgeschwistern nicht die Freude am Leben verderben.</p>
<p>Wie kam es nun, dass Hans und Sophie Scholl gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden? Das Theaterspiel bietet als Antwort keine These aus einem Lehrbuch, sondern dramatisches Geschehen und Bilder: Es ist, wie wenn jemand oder etwas auf einer Rennbahn lossprintet und den anderen zuruft: Fangt mich doch! Daher der Titel des Stücks „Fangt uns doch“, daher die gezimmerte Bühne in Form in der Form Viertel-Kreises einer Radrennbahn.<br />
Eine Rennbahn ist freilich meist in einer Arena, einem gewölbten Innenraum. Ebenfalls in einem Innenraum, im menschlichen Inneren, in einer gewissen Unabhängigkeit von Genen, Erziehung und Milieu, fallen die Entscheidungen der Menschen. Ein solcher Innenraum wird auf der Bühne im Pfarrheim gebaut. Aus diesem Innenraum spricht das Schlusslied: „Sieh in dich“. Sieh einfach nach, inwieweit du es mitmachst, dass Freiheit und menschliche Würde unterdrückt werden, und sieh ebenso, inwieweit du nicht mitmachst. Hast du nicht selbst (in dir) die Antwort längst gefunden, warum Hans und Sophie Scholl gegen das gottes- und menschenverachtende Nazi-System aktiv wurden? Ein Theaterabend bei der KJT mag helfen, sich dieser (seiner eigenen) Antwort zu vergewissern: Fang sie doch. Fangt uns doch, uns Widerständler! Fang diese Menschen, die damals an ein anderes Deutschland glaubten! Fang sie, denen wir unser Deutschland verdanken. Fang sie, die den Geist unserer Verfassung geprägt haben.<br />
Viele aus der „Fangt uns doch“ Gruppe waren schon beim Theaterprojekt Krabat im Jahr 2003 dabei. So sind die Schauspieler und Regisseure heute zwischen 15 und 36 Jahren. Sie spielen am Samstag, 18. und 25. November je um 19 Uhr, am Sonntag, 19. November um 14 Uhr und am Sonntag, 26. November um 16:30 Uhr. Karten zu 7 € (ermäßigt 4 €) gibt es bei &#8230;</p>
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