Rezension zur Premiere von “Land in Sicht”

Wir sind der Meinung das war“ – „Spitze“. Mit einem spontanen „Satz in die Luft“ à la Hans Rosenthals legendärer Dalli-Dalli Show verabschiedete das Publikum die über 50 Darsteller im KJT-Theater „Land in Sicht“. Unter der Regie von Sebastian Lober und Georg Rugel hatten sie dem ausverkauften Haus im Pfarrsaal Thannhausen bei der Premiere am Freitag einen fulminanten Abend bereitet. Mit Singgruppe und Kinderchor hatten sie eine flotte Geschichte erzählt, die die Zeit, in der wilde Seeräuber die Meere unsicher machten, mit dem Hier und Heute verbindet. Den Rest des Beitrags lesen »

Kampf der Piraten

13. April 2010

Zunächst ein Angriff der Piraten

Den Blogger erreichen Fotos von der Hauptprobe von “Land in Sicht”, die er seinen werten Lesern nicht vorenthalten will. Bin gespannt auf die Premiere am Freitag Den Rest des Beitrags lesen »

Land in Sicht

9. März 2010

Das betrifft nicht nur die Dissertation des Stadtstreichers (auch wenn der noch durch die Stadt streicht) sondern vor allem das KJT-Theater 2010 und sein Stück mit jenem Titel. In fangtunsdoch-Sprache: Hans Scholl hat sich mit einem alten Soldatenkollegen von der Ostfront zusammengetan und ein Schiff angeheuert.  Sie haben wirklich eine Riesenbesatzung, obwohl der Schiffsbauer und sein Team das Gefährt noch nicht kalfatert haben. Trotzdem üben alle schon auf den Ernstfall, alle bis auf die zwei Redersleute sind Piraten. Für Fans: ein Kinder- und Jugendstück, wieder mit Musik (ebenfalls von einem Kollegen von der Ostfront), Aufführungen 16. – 18. April im Pfarrsaal Thannhausen. Den Rest des Beitrags lesen »

Halfpipe Bühne

10. Juni 2009

Ich dachte an die Ringe des Saturn, als ich die Bühne in der Inszenierung von Franz Kafka “Der Prozess” in den Münchner Kammerspielen sah. Innen drehte sich der unbewohnbare Planet. Vieles spricht dafür, dass es sich um ein Auge handelt bei dieser Bühne. Auf jeden Fall gab es doch da tatsächlich Ähnlichkeiten zur “Fangt uns doch” Bühne. Was passiert da technisch? Zitiere den Standart (Wien. Ronald Pohl):

Regisseur/Ausstatter Andreas Kriegenburg hat auf die Münchner Bühne ein Gipsauge gestellt. In dessen ovaler Mitte, sozusagen im Durchstichsloch eines Träumers, rotiert ein Hubpodest, das immer wieder gemächlich in die Vertikale kippt, um schließlich als Kletterwand den Schrecken einer hölzernen Eiger-Nordwand zu verbreiten. Den Rest des Beitrags lesen »

SchönMalen

17. März 2009

Sonntags bei Gerhard Richter, Abstrakte Malerei, im Haus der Kunst. Der Mann will tatsächlich Schönes schaffen, das sieht man an jedem Bild, man ist nicht in die Nacht des Todes und der Depression getaucht wie bei so viel anderer Kunst der letzten Jahrzehnte. Und Richter will ethische Impulse setzen. Zudem klagt er, wie weit der Weg vom Sehen zum Begreifen ist. Das ist alles der alte Platon, an dem ich auch so hänge (einschließlich dem Bekenntnis, dass er sich als Künstler dem Schein widmet – mit der Besonderheit, dass Richter das Begreifen, also die Schau der Ideen, sehr schätzt.) Wir haben bei “Fangt uns doch” versucht, das Schöne darzustellen, Den Rest des Beitrags lesen »

Die letzten Tage in Köln beim evangelischen Kirchentag den Erlassjahr-Stand mit betreut, zuvor recht mit Rostock und dem (Wetter für’s) KJT-Festival mitgefiebert.
Im nachhinein bemerke ich bei mir einen gewissen Widerstand, “das Evangelische”, evangelische Spiritualität an mich heranzulassen. Ich wollte irgendwie nicht glauben, dass da etwas “lebendig und kräftig und schärfer” ist. Entsprechend meine Einstellung zum Kirchentagsmotto und zum Logo. Derweil hat der Kirchentag am Mittwoch mit etwas total Begeisterndem angefangen. Der Beleuchtung einer Rheinbrücke, über der untertags einfach nur so teilweise eine orange Plane gebreitet ist. Den Rest des Beitrags lesen »

Building wie Bildung
Exkurs, weil das halt wieder ein bischen Regiearbeit war, drei vom Regieteam und fast das ganze Bühnenteam waren schließlich dabei …
Meine Nachreflexion zum Misereor-Abend und -Gottesdienst “Bilding for alle”. Mit dem Abend war ich recht zufrieden (mit einer Ausnahme um 0:45 Uhr, aber auch die Geschichte endete ja gut). Die vier Türme, die ich ja erst am Morgen sah, waren einfach toll. Den Rest des Beitrags lesen »

Im Zentrum der Hauptstadt

6. Februar 2007

ehem_karmelitenkirche.jpgIch fand doch tatsächlich im www kein Foto der Karmelitenkirche München (die freilich inzwischen schon seit kurz nach dem II. Weltkrieg nicht mehr als Kirche genutzt wird). Aber weil wir in diesem Haus Theater gespielt haben, gibt es hier eines. Vorne der Eingang ist mit unseren Plakaten geschmückt.

Dazu unser Lichtplan, Martin schreibt “Wir hatten insgesamt knapp über 16 kW Lichtleistung installiert.” Einer der Punkte, wo viele einfach gestaunt haben. Den Rest des Beitrags lesen »

Dafür, wie wir das Innere des Menschen als Maschine darstellten, haben wir manches Lob bekommen. Dank der Münchner Aufführungen gibt es jetzt Photos, die diese Maschine von oben zeigen. Den Rest des Beitrags lesen »

Michelangelo Buonarotti

23. Januar 2007

“Er will Bildhauer werden” erzählt Carl Muth von Otl Aicher. Für Alexander Schmorell, der ebenso Bildhauer-Berufswünsche hegte, war der Zeitgenosse Rodin das Vorbild. Kenne mich in dieser Kunst wenig aus, aber ist nicht der große Bildhauer Michelangelo Buonarotti (1475 – 1564), seine Moses-Statue, seinen David, seine Pieta. (Mich faszinierte der Wagenlenker, als ich ihn in Delphi sah, den Namen seines Meisters, Sotades, kennt kaum jemand.) Und da Otl Aicher gern mit großen Geistern zu verkehrte, war er schon der Typ, der, wenn er schon Bildhauer werden wollte, dann auch ein neuer Michelangelo werden will. Den Rest des Beitrags lesen »

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