Künstler sein
18. April 2009
Kleiner Ostereintrag, ein Lieblingszitat. Lange war dieses Zitat von Vinzent van Gogh nicht im Internet (inzwischen in anderer Variation als mein Kalendereintrag im DLF, beachtenswerte Sendung von Angelika Obert , das Zitat ist aus einem Brief an einen Freund):
Christus allein unter den Philosophen hat als fundamentale Gewissheit das ewige Leben, die Nichtigkeit des Todes, die Notwendigkeit
und Berechtigung heiterer Gelassenheit und der Aufopferung bekräftigt. Er hat in heiterer Gelassenheit gelebt, als größter aller Künstler, Ton und Farbe verschmähend und in lebendigem Fleisch arbeitend. Dieser unerhörte und mit dem stumpfen Instrument unserer nervösen und abgestumpften Gehirne kaum fassbare Künstler schuf keine Statuen, keine Gemälde, keine Bücher. Er machte lebendige Menschen, Unsterbliche. Das ist etwas Ernstes, vor allem weil es die Wahrheit ist.
Noch einmal: „Er machte lebendige Menschen, Unsterbliche“ – der Punkt, weshalb Paulus sagt, mit Jesus fängt eine neue Schöpfung an.