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	<title>Kommentare zu: Wie wichtig ist Klimawandel?</title>
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	<description>Wie kam es soweit, dass Hans und Sophie Scholl gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden? Weblog gegründet als: Tüfteleien und Motivation zum Theaterstück der KJT 2006/07: „Fangt uns doch“</description>
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		<title>Von: fangtunsdoch</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/11/13/wie-wichtig-ist-klimawandel/#comment-6381</link>
		<dc:creator>fangtunsdoch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 13:26:40 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den Kommentar, ich freue mich auch über das Dortmunder Engagement zu Schulden und Umwelt. Gebe ja zu, dass es in der Klimafrage einen Konsens der Wissenschaftler zu geben scheint, und dass deshalb dringender Handlungsbedarf besteht. 
Denke die oben erwähnten Unsicherheiten sind aber typisch für jede wissenschaftliche Erkenntnis. Und mich ärgert, dass im Klimahype auch mit falschen Zahlen Publicy gemacht wird - was man eben so von Al Gores Film hört, ich habe ihn selber nicht gesehen. Der gute Zweck heiligt nicht solche Mittel. Selbst wenn man das mit einem Nobelpreis versieht.
Im Sinne der Entschuldungs-MTV, in der es auch über das Kampaining ging: Warum hat es die Umwelt und Klima Bewegung in Deutschland nicht geschafft, die Schüler und Studenten in Deutschland so weit zu bekommen, dass sie (z.B.)nicht dafür arbeiten wollen, dass man wieder irgendein neues PS-strotzendes neues Auto baut? Es ist ja richtig, dass die Werbeindustrie und der deutsche Auto-Mainstreem (als ein Beispiel) nicht immer fair der Klimaproblematik gegenüberstanden - aber es lohnt, Phantasie und Sachverstand einzusetzen, ihre angreifbaren Stellen zu suchen und dort zu mobilisieren. Dafür eine gute Hand euch Dortmundern wünscht aus München
m.r.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Kommentar, ich freue mich auch über das Dortmunder Engagement zu Schulden und Umwelt. Gebe ja zu, dass es in der Klimafrage einen Konsens der Wissenschaftler zu geben scheint, und dass deshalb dringender Handlungsbedarf besteht.<br />
Denke die oben erwähnten Unsicherheiten sind aber typisch für jede wissenschaftliche Erkenntnis. Und mich ärgert, dass im Klimahype auch mit falschen Zahlen Publicy gemacht wird &#8211; was man eben so von Al Gores Film hört, ich habe ihn selber nicht gesehen. Der gute Zweck heiligt nicht solche Mittel. Selbst wenn man das mit einem Nobelpreis versieht.<br />
Im Sinne der Entschuldungs-MTV, in der es auch über das Kampaining ging: Warum hat es die Umwelt und Klima Bewegung in Deutschland nicht geschafft, die Schüler und Studenten in Deutschland so weit zu bekommen, dass sie (z.B.)nicht dafür arbeiten wollen, dass man wieder irgendein neues PS-strotzendes neues Auto baut? Es ist ja richtig, dass die Werbeindustrie und der deutsche Auto-Mainstreem (als ein Beispiel) nicht immer fair der Klimaproblematik gegenüberstanden &#8211; aber es lohnt, Phantasie und Sachverstand einzusetzen, ihre angreifbaren Stellen zu suchen und dort zu mobilisieren. Dafür eine gute Hand euch Dortmundern wünscht aus München<br />
m.r.</p>
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		<title>Von: Gudula Frieling</title>
		<link>http://fangtunsdoch.wordpress.com/2007/11/13/wie-wichtig-ist-klimawandel/#comment-6350</link>
		<dc:creator>Gudula Frieling</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 00:45:43 +0000</pubDate>
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		<description>Mit Erstaunen und Freude habe ich von dem Vorschlag von Barbara Unmüßig gelesen, nun alle Kräfte zu einem breiten Klimabündnis zu bündeln, da hier nur ein Zeitfenster von 15 Jahren bliebe.
Ich halte diese Prioritätensetzung für richtig, wobei das Thema Entschuldung dabei natürlich nicht aufgegeben, sondern nur in dem größeren Zusammenhang der vielfältigen Krisen gesehen werden muss, in  die der drohende Klimakollaps zuallererst  eine Vielzahl der heute hoch verschuldeten, armen Länder stürzen wird bzw. bereits jetzt stürzt.
Eben diese Notwendigkeit und Dringlichkeit spürend, hat sich – aufgeschreckt durch den 4. Sachstandsbericht des Weltklimarates – in unserer Gemeinde St. Bonifatius Dortmund Mitte eine neue Gruppe mit dem Namen „Schöpfung bewahren jetzt“ gebildet. Personell speist sich dieser Kreis teilweise aus Kräften, die schon lange im Eine -Welt-Kreis an den Fragen der Entschulung mitgearbeitet haben. 
Unser Ziel ist es, u.a. den Gedanken des Klimaschutzes in unserer Gemeinde zu diskutieren, zu verankern und zu praktischen Schritten der CO2-Minderung anzuregen. Darüber hinaus wollen wir uns für eine wirksame und ernsthafte Klimaschutzpolitik einsetzen.
Erfreulicherweise traf ich auf dem Kirchentag  auf den „Grünen Hahn“, eine Initiative der evangelischen Kirche in Westfalen, die ein Umweltmanagement für Kirchengemeinden anbietet. Inzwischen konnten wir sowohl Pfarrgemeinderat als auch Kirchenvorstand von dieser Idee eines systematisch angeleiteten Umweltmanagements überzeugen. Wir werden nun an der neuen Staffel des Grünen Hahns teilnehmen und so uns selbst als auch unsere Gemeinde intensiv und praktisch mit Fragen des Klimaschutzes beschäftigen.
Darüber hinaus hat der Pfarrgemeinderat das Thema „Schöpfung bewahren jetzt!“ zum Jahresthema gewählt, so dass zu erwarten ist, dass dieses Thema in vielfältiger  Weise das Gemeindeleben im kommenden Jahr prägen wird. 
Auf diesbezügliche Ideen, Anregungen und Unterstützung von Erlassjahr, zu dessen Mitträgern wir als Gemeinde und Eine -Welt-Kreis schon lange gehören, freuen wir uns daher sehr.
Nun noch ein paar Bemerkungen zum vorausgehenden Kommentar: Wenn ein &quot;Öko&quot;, die Ergebnisse des Weltklimarates ignoriert und sämtliche Irrtümer, die ein Weiter-So rechtfertigen, &quot;gekonnt&quot; referiert, ist das noch lange nicht intelligenter als wenn gleiches aus der Feder von VW-Chef Bernd Pischetsrieder kommt oder vom  ADAC-Vorsitzenden Peter Meyer. Letzterer ist natürlich gegen das Tempolimit und vermutlich hält er die Klimadebatte insgesamt für unnötig und hysterisch. Leider steht auch der Zyklon, der gerade in Bangladesch mehr als 1100 Menschen in den Tod riss, in diesem Zusammenhang, auch wenn die Ruhrnachrichten und vermutlich manch andere Zeitung darauf verweist, dass es schon immer Zyklone in Bangladesch gab, sogar oft mit weit mehr Todesopfern. Dabei blieb unerwähnt, dass dieser Zyklon nicht weniger heftig war als beispielweise der vom Jahr 1991 und dass die geringere Opferzahl der von den Behörden veranlassten vorsorgenden Evaluierung Hunderttausender Menschen zu verdanken ist. Wäre es bei den Todesopfern, geblieben, die morgens gemeldet wurden,  wäre die deutsche Bevölkerung vermutlich von dieser unangenehmen  Nachricht verschont geblieben... 
Nein, ich bin sehr dafür, dass wir uns für dieses überaus dringliche Anliegen einsetzen und verstärkt die dramatischen Folgen des exzessiven CO2-Konsums und anderer Gase vor allem für die armen Länder der Südhalbkugel uns selbst und allen anderen, auch denen, die es nicht hören wollen, vor Augen zu führen. Zwar steht das Thema nun endlich auf den oberen Rängen der Meldungen, aber es reicht eben nicht, dass es hier und da erwähnt wird: auf allen Ebenen muss gehandelt werden, sonst heißt es für immer mehr Menschen und Tiere &quot;Land unter&quot;, wenn auch nicht für uns - das wenigstens sollten alle zur Kenntnis nehmen.
Zum Schluss möchte ich aber nochmal wiederholen, dass m.E.die Schuldenthematik weiter verfolgt werden muss, so mühselig es auch ist - dass die ökologische Schuld aber auch und vielleicht sogar vorranig in aller Dringlichkeit zu thematisieren ist.
Gudula Frieling</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Erstaunen und Freude habe ich von dem Vorschlag von Barbara Unmüßig gelesen, nun alle Kräfte zu einem breiten Klimabündnis zu bündeln, da hier nur ein Zeitfenster von 15 Jahren bliebe.<br />
Ich halte diese Prioritätensetzung für richtig, wobei das Thema Entschuldung dabei natürlich nicht aufgegeben, sondern nur in dem größeren Zusammenhang der vielfältigen Krisen gesehen werden muss, in  die der drohende Klimakollaps zuallererst  eine Vielzahl der heute hoch verschuldeten, armen Länder stürzen wird bzw. bereits jetzt stürzt.<br />
Eben diese Notwendigkeit und Dringlichkeit spürend, hat sich – aufgeschreckt durch den 4. Sachstandsbericht des Weltklimarates – in unserer Gemeinde St. Bonifatius Dortmund Mitte eine neue Gruppe mit dem Namen „Schöpfung bewahren jetzt“ gebildet. Personell speist sich dieser Kreis teilweise aus Kräften, die schon lange im Eine -Welt-Kreis an den Fragen der Entschulung mitgearbeitet haben.<br />
Unser Ziel ist es, u.a. den Gedanken des Klimaschutzes in unserer Gemeinde zu diskutieren, zu verankern und zu praktischen Schritten der CO2-Minderung anzuregen. Darüber hinaus wollen wir uns für eine wirksame und ernsthafte Klimaschutzpolitik einsetzen.<br />
Erfreulicherweise traf ich auf dem Kirchentag  auf den „Grünen Hahn“, eine Initiative der evangelischen Kirche in Westfalen, die ein Umweltmanagement für Kirchengemeinden anbietet. Inzwischen konnten wir sowohl Pfarrgemeinderat als auch Kirchenvorstand von dieser Idee eines systematisch angeleiteten Umweltmanagements überzeugen. Wir werden nun an der neuen Staffel des Grünen Hahns teilnehmen und so uns selbst als auch unsere Gemeinde intensiv und praktisch mit Fragen des Klimaschutzes beschäftigen.<br />
Darüber hinaus hat der Pfarrgemeinderat das Thema „Schöpfung bewahren jetzt!“ zum Jahresthema gewählt, so dass zu erwarten ist, dass dieses Thema in vielfältiger  Weise das Gemeindeleben im kommenden Jahr prägen wird.<br />
Auf diesbezügliche Ideen, Anregungen und Unterstützung von Erlassjahr, zu dessen Mitträgern wir als Gemeinde und Eine -Welt-Kreis schon lange gehören, freuen wir uns daher sehr.<br />
Nun noch ein paar Bemerkungen zum vorausgehenden Kommentar: Wenn ein &#8222;Öko&#8220;, die Ergebnisse des Weltklimarates ignoriert und sämtliche Irrtümer, die ein Weiter-So rechtfertigen, &#8222;gekonnt&#8220; referiert, ist das noch lange nicht intelligenter als wenn gleiches aus der Feder von VW-Chef Bernd Pischetsrieder kommt oder vom  ADAC-Vorsitzenden Peter Meyer. Letzterer ist natürlich gegen das Tempolimit und vermutlich hält er die Klimadebatte insgesamt für unnötig und hysterisch. Leider steht auch der Zyklon, der gerade in Bangladesch mehr als 1100 Menschen in den Tod riss, in diesem Zusammenhang, auch wenn die Ruhrnachrichten und vermutlich manch andere Zeitung darauf verweist, dass es schon immer Zyklone in Bangladesch gab, sogar oft mit weit mehr Todesopfern. Dabei blieb unerwähnt, dass dieser Zyklon nicht weniger heftig war als beispielweise der vom Jahr 1991 und dass die geringere Opferzahl der von den Behörden veranlassten vorsorgenden Evaluierung Hunderttausender Menschen zu verdanken ist. Wäre es bei den Todesopfern, geblieben, die morgens gemeldet wurden,  wäre die deutsche Bevölkerung vermutlich von dieser unangenehmen  Nachricht verschont geblieben&#8230;<br />
Nein, ich bin sehr dafür, dass wir uns für dieses überaus dringliche Anliegen einsetzen und verstärkt die dramatischen Folgen des exzessiven CO2-Konsums und anderer Gase vor allem für die armen Länder der Südhalbkugel uns selbst und allen anderen, auch denen, die es nicht hören wollen, vor Augen zu führen. Zwar steht das Thema nun endlich auf den oberen Rängen der Meldungen, aber es reicht eben nicht, dass es hier und da erwähnt wird: auf allen Ebenen muss gehandelt werden, sonst heißt es für immer mehr Menschen und Tiere &#8222;Land unter&#8220;, wenn auch nicht für uns &#8211; das wenigstens sollten alle zur Kenntnis nehmen.<br />
Zum Schluss möchte ich aber nochmal wiederholen, dass m.E.die Schuldenthematik weiter verfolgt werden muss, so mühselig es auch ist &#8211; dass die ökologische Schuld aber auch und vielleicht sogar vorranig in aller Dringlichkeit zu thematisieren ist.<br />
Gudula Frieling</p>
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