Das nächste Projekt

2. Oktober 2007

Zum einjährigen Bestehen und 20.000 Klick auf die Seite (meine sind nicht mitgezählt), ein kleiner Ausblick und Rückblick. Wir hatten die meisten Klicks in den Aufführungsmonaten November und Januar, doch jetzt seltsamerweise im September, ein Jahr nach Probenbeginn die allermeisten. Dazu tragen seltsame Dinge bei. Domis gezeichnete Hand aus dem Programm ist unter Google Bilder unter „Hand“ verhältnismäßig hoch gerankt, und manche Schüler geben „Kriegsgedichte“ ein und finden dazu einen einschlägigen Artikel.

maschine-3.jpg

 

Mein Vorsatz ist, vor Abschluss meiner Dissertation das Theaterschreiben und Proben zu lassen. Zuerst mal, gemeinsam ist eine solche Sache immer besser. Aber jetzt mal was mich angeht. Sollte ich mal wieder anfangen wollen, fehlt mir, wie schon damals, die Story. Wenn Fangt uns doch thematisieren wollte, wie das mit dem Entscheiden geht, so hätte ein neues Stück vielleicht das Thema „weite Landschaft“. Achills Blick aufs Meer („und ich sitze hier als Altlast des Ackers“), Aitmanows Fischer (in „Der Junge und das Meer“), die von der Weite leben und die große Geschichte gehört haben, dass da einmal einer über das Wasser gegangen sein soll. Vor allem: Belutschistan und die anderen phantastischen Landschaften Pakistans, misstrauische Leute, mit denen die Ärztin Ruth Pfau dann am Ende doch irgendwie kann. (Anderer Lesestoff: Vergils Äneis, Tolstoi, Dostojewski, Saint-Exupéry: Terre des Hommes ) Die Idee ist noch recht vage. Genauso unmöglich wie das letzte Projekt, etwas was wirklich nicht ins Theater, sondern in den Film gehört – so wie der Stoff von „Fangt uns doch“ vielleicht in einer psychologischen Abhandlung viel schärfer hätte gefasst werden können. Wer irgendwelche Ideen hat, ist herzlich eingeladen zu kommentieren.

Für die KJT: Wichtig ist, dass jetzt wieder andere Autoren gespielt werden. Ich wünsche ja dem Marci mit seinen Ideen viel Entschlusskraft und Power. Ebenso allen anderen, die sich Gedanken machen.

Leave a Reply